Deus Ex Go im Kurztest: Geheimagent im Puzzlemodus
In Deus Ex Go muss Geheimagent Adam Jensen seine Fähigkeiten als Hacker nutzen, um eine terroristische Verschwörung aufzudecken. Spielerisch sind die Parallelen zu den bisherigen Go-Titeln offensichtlich: es geht einmal mehr darum, zahlreiche knifflige Puzzleaufgaben zu lösen.
.jpg)
Der Spieler steuert den Agenten dafür Zug um Zug auf einem vorgegebenen Spielbrett. Je weniger Züge auf der Reise vom Start zum Zielpunkt benötigt werden, desto besser am Ende das Ergebnis. Allerdings lauern auf den Brettern natürlich zahlreiche Gefahren wie bewaffnete und ebenfalls Zug für Zug vorrückende Kontrahenten, die das Vorwärtskommen erschweren.
Eben diesen darf Jensen nicht in die Arme laufen. Wer von einer Wache entdeckt wird, stirbt und muss den Level neu starten. Es gilt also, sich von hinten oder seitlich anzuschleichen beziehungsweise im Spielverlauf auf immer mehr Extras zurückzugreifen. So ist es möglich, sich vorübergehend unsichtbar zu machen, oder durch den gezielten Einsatz von Drohnen oder Geschützen ans Ziel zu gelangen.
Deus-Ex-typisch dürfen manche Level aber auch gehackt werden. So lassen sich Wegpunkte oder Waffen beeinflussen und drehen. Für Einsteiger kann das teils frustrierend sein: Deus Ex Go hält kein Tutorial bereit und lässt den Spieler auch in späteren Leveln zunächst oft ins offene Messer laufen. Viel Ausprobieren und ein paar unfreiwillige Tode bleiben nicht aus.
Verfügbarkeit
Plattform: iOS, Android. Preis: rund 5 Euro. Sprache: Deutsch. USK: Freigabe ab 6 Jahren.
Fazit: Plus und Minus
+Bewährtes Puzzle-Prinzip
+Viele abwechslungsreiche Level
+Deus-Ex-typische Extras
+Sehr einfache Bedienung
-Kein Tutorial
-Wenig Veränderung zu bisherigen Go-Titeln
-Schwache Story


