Abo
  • Services:

Destructive Creations: Valve entfernt Gewaltspiel Hatred von Steam Greenlight

Normalerweise sind Behörden für das Sperren von Spielen zuständig. Im Falle von Hatred greift Valve auf eigene Initiative durch und entfernt das Actionspiel kurz nach der Veröffentlichung wieder von Steam Greenlight.

Artikel veröffentlicht am ,
Hatred
Hatred (Bild: Destructive Creations)

Valve hat das sehr gewalthaltige Actionspiel Hatred nach kurzer Zeit wieder von Steam Greenlight entfernt. "Auf Grundlage dessen, was wir auf Greenlight von dem Titel sehen, würden wir Hatred nicht auf Steam veröffentlichen", begründet Valve-Sprecher Doug Lombardi den Schritt gegenüber Eurogamer. Das Magazin hatte Valve zuvor durch eine Anfrage auf Hatred aufmerksam gemacht.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Essen
  2. Wüstenrot & Württembergische AG, Ludwigsburg

In Hatred geht es darum, als vom Hass zerfressener Amokläufer in isometrischer Perspektive durch eine schwarz-weiß gehaltene Welt zu laufen und unter anderem Polizisten und Zivilisten virtuell zu töten. Das Ganze ist völlig ernst gemeint, ironische oder satirische Elemente sind nach Angaben des polnischen Entwicklerstudios Destructive Creations nicht gewollt und zumindest derzeit auch nicht zu erkennen - anders, als das zumindest im Ansatz bei früher ähnlich umstrittenen Titeln wie Postal der Fall war.

Ungewöhnlich ist an dem Fall, dass mit Valve ein Mitglied der Spielebranche den Vertrieb einschränkt. Sonst bleibt diese Aufgabe - zumindest in einigen Ländern - meist Stellen wie in Deutschland der USK vorbehalten.

Die Entwickler haben einige Stunden nach dem Stopp von Hatred auf Steam mit einem offenen Brief an ihre Community reagiert. Sie schreiben, dass sie die Entscheidung von Valve respektieren. Trotzdem wollen sie ihr Werk wie geplant fertigstellen, und freuen sich über die aus ihrer Sicht große Zustimmung zu dem Projekt. Immerhin hätten über 13.000 Spieler auf Greenlight den "Daumen hoch"-Schalter angeklickt.

In diversen Foren ist die Entscheidung von Valve umstritten - mit einer nach Beobachtung durch Golem.de aber doch überwiegenden Tendenz zur Zustimmung, weil vielen Spielern Hatred tatsächlich zu sinnlos brutal ist. Allerdings gibt es auch eine große Fraktion, die unter dem Gesichtspunkt der Kunst- und Kulturfreiheit eine Veröffentlichung begrüßen würde.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 915€ + Versand
  2. 149€ (Bestpreis!)
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

Klerrar 17. Dez 2014

Mir egal ob es um Zensur geht, ihr Grund den sie angegeben haben war es.

Grendel 17. Dez 2014

Nee, du kannst doch Syndicate, eins der besten Spiele überhaupt, nicht mit einem...

tibrob 17. Dez 2014

Natürlich, damit hat man die Aufmerksamkeit auf seiner Seite. Die "Story" muss ja nichts...

tibrob 17. Dez 2014

Naja, nun nicht mehr ... ist ja wieder drin :)

apejam 17. Dez 2014

Carmageddon? Lustiges Spiel eigentlich.


Folgen Sie uns
       


So stellt sich Transdev den Einsatz autonomer Busse vor

Das französische Nahverkehrsbetrieb Transdev will künftig Fahrgäste mit autonomen Bussen befördern. Das Video stellt das Konzept vor.

So stellt sich Transdev den Einsatz autonomer Busse vor Video aufrufen
Segelflug: Die Höhenflieger
Segelflug
Die Höhenflieger

In einem Experimental-Segelflugzeug von Airbus wollen Flugenthusiasten auf gigantischen Luftwirbeln am Rande der Antarktis fast 30 Kilometer hoch aufsteigen - ganz ohne Motor. An Bord sind Messinstrumente, die neue und unverfälschte Daten für die Klimaforschung liefern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Luftfahrt Nasa testet leise Überschallflüge
  2. Low-Boom Flight Demonstrator Lockheed baut leises Überschallflugzeug
  3. Elektroflieger Norwegen will elektrisch fliegen

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

    •  /