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Hatred
Hatred (Bild: Destructive Creations)

Destructive Creations: Valve entfernt Gewaltspiel Hatred von Steam Greenlight

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Hatred (Bild: Destructive Creations)

Normalerweise sind Behörden für das Sperren von Spielen zuständig. Im Falle von Hatred greift Valve auf eigene Initiative durch und entfernt das Actionspiel kurz nach der Veröffentlichung wieder von Steam Greenlight.

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Valve hat das sehr gewalthaltige Actionspiel Hatred nach kurzer Zeit wieder von Steam Greenlight entfernt. "Auf Grundlage dessen, was wir auf Greenlight von dem Titel sehen, würden wir Hatred nicht auf Steam veröffentlichen", begründet Valve-Sprecher Doug Lombardi den Schritt gegenüber Eurogamer. Das Magazin hatte Valve zuvor durch eine Anfrage auf Hatred aufmerksam gemacht.

In Hatred geht es darum, als vom Hass zerfressener Amokläufer in isometrischer Perspektive durch eine schwarz-weiß gehaltene Welt zu laufen und unter anderem Polizisten und Zivilisten virtuell zu töten. Das Ganze ist völlig ernst gemeint, ironische oder satirische Elemente sind nach Angaben des polnischen Entwicklerstudios Destructive Creations nicht gewollt und zumindest derzeit auch nicht zu erkennen - anders, als das zumindest im Ansatz bei früher ähnlich umstrittenen Titeln wie Postal der Fall war.

Ungewöhnlich ist an dem Fall, dass mit Valve ein Mitglied der Spielebranche den Vertrieb einschränkt. Sonst bleibt diese Aufgabe - zumindest in einigen Ländern - meist Stellen wie in Deutschland der USK vorbehalten.

Die Entwickler haben einige Stunden nach dem Stopp von Hatred auf Steam mit einem offenen Brief an ihre Community reagiert. Sie schreiben, dass sie die Entscheidung von Valve respektieren. Trotzdem wollen sie ihr Werk wie geplant fertigstellen, und freuen sich über die aus ihrer Sicht große Zustimmung zu dem Projekt. Immerhin hätten über 13.000 Spieler auf Greenlight den "Daumen hoch"-Schalter angeklickt.

In diversen Foren ist die Entscheidung von Valve umstritten - mit einer nach Beobachtung durch Golem.de aber doch überwiegenden Tendenz zur Zustimmung, weil vielen Spielern Hatred tatsächlich zu sinnlos brutal ist. Allerdings gibt es auch eine große Fraktion, die unter dem Gesichtspunkt der Kunst- und Kulturfreiheit eine Veröffentlichung begrüßen würde.


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Klerrar 17. Dez 2014

Mir egal ob es um Zensur geht, ihr Grund den sie angegeben haben war es.

Grendel 17. Dez 2014

Nee, du kannst doch Syndicate, eins der besten Spiele überhaupt, nicht mit einem...

tibrob 17. Dez 2014

Natürlich, damit hat man die Aufmerksamkeit auf seiner Seite. Die "Story" muss ja nichts...

tibrob 17. Dez 2014

Naja, nun nicht mehr ... ist ja wieder drin :)

apejam 17. Dez 2014

Carmageddon? Lustiges Spiel eigentlich.



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