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Destructive Creations: Hatred nicht in Deutschland verfügbar

Eigentlich sollte das brutale Actionspiel Hatred ab sofort in Deutschland als Download verfügbar sein. Offenbar hat es sich Entwickler Destructive Creations anders überlegt: Auf Steam hat der Titel kurzfristig eine Regionalsperre erhalten.
/ Peter Steinlechner
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Hatred (Bild: Destructive Creations)
Hatred Bild: Destructive Creations

Das Actionspiel Hatred hat in Deutschland und Australien eine Regionalsperre(öffnet im neuen Fenster) auf Steam erhalten. Spieler aus den beiden Ländern können es ohne Umwege weder kaufen noch verschenken. Die Sperre wurde erst sehr kurzfristig eingerichtet. Bislang hatte das polnische Entwicklerstudio Destructive Creations(öffnet im neuen Fenster) gesagt, dass Hatred grundsätzlich überall verfügbar sein soll. Wer nun die entsprechende Seite auf Steam(öffnet im neuen Fenster) aufsucht, bekommt nur die Meldung "Dieses Produkt steht in Ihrem Land derzeit nicht zur Verfügung" angezeigt.

Deutsche Vorbesteller haben sogar das Problem, dass sie mit einem noch nicht aktivierten Key nichts mehr anfangen können. Ob es Erstattungen gibt, ist unklar. Wer das Spiel bereits aktiviert hat, kann es laut dem Forum weiter verwenden. Eine Anfrage von Golem.de zu den Einzelheiten hat das Entwicklerstudio bislang nicht beantwortet.

In Hatred geht es darum, als vom Hass zerfressener Amokläufer in isometrischer Perspektive durch eine schwarz-weiß gehaltene Welt zu laufen und unter anderem Polizisten und Zivilisten virtuell und auf grausame Art zu töten. Das Ganze ist völlig ernst gemeint, ironische oder satirische Elemente sind nicht gewollt.

In der internationalen Presse bekommt der Titel überwiegend mittelmäßige Kritiken. Die Tester von Destructoid.com(öffnet im neuen Fenster) etwa vergeben 5,5 von 10 Punkten und bezeichnen es als "lauwarm" und als nicht weiter interessant oder gar innovativ. Die International Business Times(öffnet im neuen Fenster) stört sich daran, dass Spieler vor allem Jagd auf wehrlose Opfer machen, und dass es vor allem um das Ausleben sadistischer Fantasien gehe.

Der ebenfalls aus Polen stammende Onlineshop Gog.com hatte in den letzten Tagen ohne weitere Begründung angekündigt, Hatred grundsätzlich nicht in sein Angebot aufzunehmen.


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