Destroyinator: Rackserver kann Daten von 16 SSDs gleichzeitig löschen

Das Unternehmen 45Drives hat einen neuen Rack-Server mit Platz für 16 NVMe-Laufwerke vorgestellt. Die neue Version des Destroyinator(öffnet im neuen Fenster) zerstört allerdings Daten auf den angeschlossenen Datenträgern und speichert sie nicht. Das soll mit einer Transferrate von kombiniert 64 GByte pro Sekunde möglich sein. Erreicht wird das über eine vorkonfigurierte Killdisk-Software.
Die Hardware unterstützt neben NVMe-Laufwerken im M.2-2230- bis M-2-2280-Format zudem U.2, E1.S, 2,5-Zoll-SATA- und SAS-Laufwerke. Zudem können weiterhin häufig anzutreffende 3,5-Zoll-HDDs eingesteckt werden. Der Destroyinator von 45Drives integriert auch ältere Standards wie SATA 1 und SATA 2. So können auch ältere Festplatten gelöscht und so datenschutzkonform entsorgt werden.
Im Bundle mit Killswitch-Software
HDDs und SSDs werden mittels Plug and Play auf eine spezielle Adapterplatine gesteckt, die mit dem Hauptsystem, einem auf Linux basierenden Computer, verbunden ist. Bei der neuen Version gibt es wie gesagt auch Anschlüsse für maximal 16 M.2-Laufwerke. Der Zugriff auf die Plug-and-Play-Ports erfolgt primär von oben. Der Destroyinator eignet sich deshalb eher für den Betrieb auf dem Werkstatttisch, obwohl er theoretisch auch in ein Server-Rack passen würde.
Gelöscht werden Daten mit der Software Killdisk for Industrial. Diese Löschsoftware unterstützt 24 unterschiedliche Löschalgorithmen. Darunter sind einfache Standards wie One Pass Random und One Pass Zeros, einige militärisch genutzte Standards wie US DoD 5220.22-M und andere Standards wie IEEE 2283-2022. Laut Hersteller können sich User auch passende Zertifikate für ihre gelöschten Daten erstellen lassen.
Interessenten können sich einen Destroyinator bei 45Drives direkt konfigurieren und zusammen mit Serviceleistungen bestellen.



