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Destiny: "Größter Unterschied sind sehr pixelige Schatten"

Old-Gen gegen Current-Gen: Golem.de zeigt im Video die Unterschiede bei Destiny für die alten und die neuen Konsolen. Außerdem haben wir einen Blick auf die Auslastung der Server sowie auf Bungies Actionspiel selbst geworfen.
/ Peter Steinlechner
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Destiny im Grafikvergleich (Bild: Golem.de)
Destiny im Grafikvergleich Bild: Golem.de

Bei der Diskussion über den Grafikvergleich von Destiny in der Golem.de-Redaktion erklärt Videoredakteur Michael Wieczorek(öffnet im neuen Fenster), der sich für das Vergleichsvideo mit der PS3- und der PS4-Version beschäftigt: "Bei den Ladezeiten und dem Spielerlebnis die Fassungen nah beieinander. Mein Eindruck: Der größte Unterschied sind die sehr pixeligen Schatten" auf der Playstation 3.

Destiny auf PS3 und PS4 – Grafikvergleich
Destiny auf PS3 und PS4 – Grafikvergleich (05:44)

Erst auf den zweiten oder dritten Blick sind weitere Differenzen zu erkennen: So zeigt das Bild auf der Playstation 4 etwas mehr von der Spielewelt, und in Zwischensequenzen sind ein paar Strukturen am Rand zu sehen, die in der PS3-Fassung nicht zu finden sind. Aber die Sichtweite – die auf der älteren Konsolengeneration sonst oft stärker begrenzt wird – ist zumindest in den Zwischensequenzen identisch. Zwar lassen sich feine Details vor allem wegen der höheren Schärfe der PS4-Fassung besser ausmachen. Am Horizont befinden sich aber immer die gleichen Objekte, beispielsweise acht Bäume im Intro.

Außerdem verwenden die Entwickler auf der PS3 stärker komprimierte Texturen als auf der Playstation 4. Übrigens wirken die Unterschiede im Video etwas größer als auf einem Fernsehgerät, was auch daran liegt, dass das Spiel je nach Konsolengeneration eine andere Auflösung verwendet.

Auf der Playstation 4 läuft das Spiel mit 1080p (1920 × 1080 Pixel), auf der Playstation 3 mit einer Auflösung von 720p (1280 × 720 Pixel) – jeweils mit 30 FPS. Auf der Playstation 3 ruckelt die ansonsten stabile Bildrate zeitweise in den Zwischensequenzen. Die Grafik auf der Xbox One entspricht der PS4-Version, die Ausgabe der Xbox 360 ist kaum von der PS3 zu unterscheiden.

Sprachausgabe und Server

Nebenbei: Die deutsche Synchronisation ist Bungie gut gelungen. Alberne oder unpassende Stimmen wie in den Lokalisationen der Halo-Spiele haben wir nicht zu Ohren gekriegt. In unserem Video zum Grafikvergleich sind die deutsche Synchronisation auf dem rechten Kanal sowie die englische Originalfassung auf dem linken Kanal zu hören.

Destiny – Trailer (Werde zur Legende)
Destiny – Trailer (Werde zur Legende) (02:11)

Bislang gibt es mit den Servern von Destiny keine Probleme. Das Actionspiel läuft zwar nur mit Onlineanbindung – aber von Wartezeiten oder anderen Schwierigkeiten haben wir bislang nichts bemerkt. Das Spiel lädt nach der Installation (auf der PS4 belegt es rund 21 GByte) einen gut 300 MByte großen Patch auf Version 1.0.1(öffnet im neuen Fenster) herunter, der eine Reihe von Anpassungen und Fehlerkorrekturen vornimmt und natürlich für jeden Spieler verpflichtend ist.

Bungie hat angekündigt, dass Destiny regelmäßig mit Updates und Patches versorgt werde. Einer der noch nicht erhältlichen Inhalte steht schon fest: Erst am 16. September 2014 schalten die Entwickler einen Raid namens Vault of Glass auf dem Planeten Venus frei, der nur für Helden mit einem Mindestlevel von 26 zugänglich ist. So soll verhindert werden, dass einzelne besonders eilige Spieler vor allen anderen dort antreten.

Ansonsten ist uns beim Testen aufgefallen, dass der Anfang der nun erhältlichen Endversion weitgehend identisch mit der Fassung zu sein scheint, die Bungie im Juli 2014 zuerst im geschlossenen und dann im offenen Betatest angeboten hat. Damit haben sich unsere positiven Einschätzungen hinsichtlich der gelungenen Kämpfe bestätigt, aber auch unsere negativen – die Handlung rund um den mysteriösen Reisenden finden wir bislang enttäuschend.


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