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Neue Grafik- und Netzwerktechnologie

Der Spieler und Jason kämpfen sich zu den Ruinen vor, bekommen dabei aber Probleme mit einem feindlichen Kampfflieger, der Bomben abwirft und feindliche Legionäre auf die Oberfläche schickt. Die Chancen auf Sieg stehen nicht gut - als plötzlich eine junge Frau in einem Sandgleiter auftaucht und dem Spieler und seinem Mitstreiter hilft, indem sie den Zenturion, also den Chef der Sandeaters, erledigt. Nach dem Sieg betreten die drei die Ruinen, finden dort ein paar besonders wertvolle Waffen und kehren schließlich auf die Erde zurück. Was von dieser Mission geskriptet ist, was ein Story-Auftrag oder was durch einen Missionsgenerator - den es wohl geben soll - beigetragen wurde, verrieten die Entwickler von Bungie nicht.

  • Einige der Klassen von Destiny (Bilder: Bungie)
  • Konzeptzeichnung des Hellmouth auf dem Mond
  • Ein Raumschiff unterhalb der Ringe des Saturns
  • Ein Struktur im alten Europa
  • Konzeptzeichnung von Aliens von Bungie
  • Eine schwer bewachte Stellung auf dem Mars
  • Konzeptzeichnung einer Eislandschaft
  • Konzeptzeichnung von Aliens von Bungie
  • Ein unbekannter Planet oder Mond des Sonnensystems
  • Ein unbekannter Planet oder Mond des Sonnensystems
  • Ein Gleiter, in dem Spieler unterwegs sein können
  • Der Traveller und die Stadt darunter
  • Konzeptzeichnung von Aliens von Bungie
Ein Gleiter, in dem Spieler unterwegs sein können
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Da das ganze Sonnensystem eine offene Spielwelt ist, soll es jede Menge unterschiedliche Landschaften geben. Die Entwickler planen ein weitgehend zerstörtes, von Pflanzen überwuchertes Europa mitsamt den Ruinen von Chicago, wo es einen Eingang zu einem besonders mystischen Ort geben soll. Weiterhin gibt es eine Eiswelt auf dem Mond Europa, Sanddünen auf dem Mars und eine riesige Raumstation direkt unterhalb der Ringe des Saturns, einen Säuresee auf der Venus sowie das gewaltige "Hellmouth" auf dem Mond der Erde. Eine besondere Bedeutung sollen große, pyramidenförmige Raumschiffe haben - welche genau, hat Bungie aber wieder einmal für sich behalten.

Destiny basiert auf einer neuen Engine, an der Bungie seit rund sechs Jahren arbeitet und die schicke grafische Effekte ermöglicht. Zu sehen war unter anderem ein imposanter Sonnenaufgang mit wandernden Schatten. Die Laufzeitumgebung verwendet jetzt ausschließlich in Echtzeit berechnetes Licht, so dass nichts mehr in die Umgebung eingebacken werden muss. Anfangs war man sich bei Bungie nicht sicher, ob das Ergebnis qualitativ überzeugt, aber zusammen mit Nvidia hat man jetzt nach eigener Aussage ein paar sehr gute Lösungen gefunden.

Neue Engine für Grafik und Netzwerk

Vor allem aber bietet die Engine viele neuartige Netzwerkfunktionen und eine global skalierende Serverarchitektur, jederzeit im Hintergrund aufspielbare Updates - sowohl um Fehler zu korrigieren, als auch um die Welt um neue Elemente zu erweitern, was wohl eine größere Rolle spielen soll. Auch das Physiksystem soll derzeit aktuelle Spiele weit übertreffen, so Cheftechniker Chris Butcher. "Die größte Herausforderung sind aber unsere Netzwerksysteme. Der Spieler schreibt durch seine Entscheidungen seine eigene Handlung, aber die kreuzt sich ständig mit den Geschichten der anderen", erläutert Butcher. "Deshalb werden Spieler als Gruppe immer wieder neu zusammengestellt, ohne dass der Spieler es merkt oder dass man ein Menü verwenden müsste oder so."

Für das Beispiel vom Einsatz auf dem Mars bedeute das, dass die teilnehmenden Spieler im Hintergrund immer neu zusammengeschaltet würden, dass ihre Charakterwerte abgeglichen würden. Wenn sie sich einem öffentlichen Kampfgebiet näherten, dann könne es sein, dass in ein öffentliches Spiel umgeschaltet werde und die Daten der anderen Spieler ebenfalls mitsamt aller Werte und Gegenstände heruntergeladen würden.

Einen Bruch mit anderen Engines stellen angeblich auch die Möglichkeiten des Editors dar, der den Namen Grognok trägt. Unter anderem müssen die Map-Designer die einzelnen Elemente der Welt nach Angaben von Bungie nicht mehr direkt miteinander verbinden, sondern können sie bauen und dann dort hinstellen, wo sie sie haben wollen. Die Schwierigkeit: Die Figuren müssen sich in dieser "Polygon-Suppe" (so nennt das Bungie) trotzdem sinnvoll bewegen können und wissen, was sichtbar ist und was nicht. Ebenfalls eine Erleichterung für das Team ist, dass jetzt beliebig viele Designer simultan an der gleichen Stelle der Welt arbeiten können, ohne sich in die Quere zu kommen.

Besonders wichtig war den Entwicklern aber ein anderes Detail, das auf den ersten Blick fast banal wirkt: eine Undo-Funktion beim Erstellen der Welt - beim Editor für Halo hatte man das schlicht vergessen.

 Die mysteriöse Kugel des Travellers
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Komischer_Phreak 19. Feb 2013

An meiner 360 habe ich es noch nicht getestet, aber ich habe auf der PS2 Shooter immer...

der kleine boss 18. Feb 2013

Seit Doom gibt es keine neuerungen mehr, ach lol was red ich da, bei pong hatte man ein...

thorsten... 18. Feb 2013

Ich weiß, dass Halo 4 nicht von Bungie kommt :D Dann müssen es einfach sehr zufällige...

JanZmus 18. Feb 2013

Verstehe den Zusammenhang zum Thema nicht.

Registrierungsz... 18. Feb 2013

Sowas als Singleplayergame und ich wär jahrelang am Monitor/TV gefesselt.


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