Destiny: 500 Millionen US-Dollar Umsatz mit "steriler Welt"

Activision feiert, dass Destiny der "größte Start einer neuen Videospielmarke in der Geschichte" mit 500 Millionen US-Dollar Umsatz gelungen sei. Bei den Spielern fallen die Urteile unterschiedlich aus - ganz große Euphorie ist kaum zu finden.

Artikel veröffentlicht am ,
Destiny
Destiny (Bild: Bungie)

In einer Pressemitteilung gibt sich Activision euphorisch: Nach Angaben des Publishers hat Destiny den "größten Start einer neuen Videospielmarke in der Geschichte" hingelegt und am ersten Tag einen Umsatz von mehr als 500 Millionen US-Dollar erreicht. Damit sind allerdings Verkäufe an den Einzelhandel und an Konsolenhersteller gemeint, also nicht die sogenannten Durchverkäufe an Endkunden. Außerdem ist der Ego-Shooter momentan die meistverkaufte digitale Konsolenveröffentlichung am Erstverkaufstag in der Geschichte und nach Ansicht der Firma "auf dem Weg, Activisions nächste Milliarden-Dollar-Marke zu werden".

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Activision-Chef Bobby Kotick verweist darauf, dass sein Unternehmen neben Destiny auch mit Hearthstone von Blizzard eine neue Serie etabliert habe. Man verfüge über "einzigartige Möglichkeiten", von Grund auf "großartige Unterhaltungsmarken zu erschaffen".

Kritiken von professionellen Testern und von Magazinen gibt es bislang nicht. Der Grund dafür ist, dass der Hersteller Redaktionen erst kurz vor Veröffentlichung mit Mustern versorgt hat; außerdem sind die Server erst vergangenen Montag für Spieler geöffnet worden. In Foren und in den Kundenbewertungen auf Plattformen wie Amazon bekommt Destiny mittlere bis gute Bewertungen - von ganz großer Begeisterung ist wenig zu lesen.

"Die Geschichte dümpelt vor sich hin und kommt kaum über einen B-Movie-Science-Fiction-Film hinaus", so einer der Kunden bei Amazon.de. Überhaupt stören sich offenbar viele Spieler an der Handlung und an der "sterilen Welt", wie ein anderer schreibt. Auch die "fürchterlichen Dialoge" und die wenigen Einsatzorte - auf Umgebungen wie der Erde, dem Mond und der Venus spielen jeweils mehrere Missionen - werden von vielen Spielern unter anderem im offiziellen Forum kritisiert.

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Gut kommen die Kämpfe und die Steuerung an sowie die Multiplayer- und Koop-Elemente. "Mit ein paar Freunden und Headset kann man alle Levels und Mission zusammen zocken und einfach abgehen und Spaß haben! Die Strike-Missionen machen auch viel Laune mit fremden Spielern", so ein Kunde bei Amazon.de.

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Clown 12. Sep 2014

Schön zu lesen, dass Du die Meinung anderer so vorbildlich tolerierst.. Joar, da könnte...

M.Kessel 12. Sep 2014

Wenn ich mir die Bewertungen der User ansehe, dann ist Destiny der nächste tiefe Griff...

M.Kessel 12. Sep 2014

die haben den Spielern einen Sandkasten geliefert, und schon mal mit einem Zentimeter...

M.Kessel 12. Sep 2014

Das ist nicht schwer. Der Spassfaktor am Anfang von Watchdogs tendiert gegen Null. Und...



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