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Destiny 2: Bungie will Arbeitsbedingungen der Entwickler verbessern

Die Arbeit an Destiny 2 war in den letzten Monaten "nicht nachhaltig" für die Entwickler bei Bungie - findet Kreativchef Luke Smith. Für das nächste Jahr möchte er die Produktionsbedingungen verbessern.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Destiny 2
Artwork von Destiny 2 (Bild: Bungie)

Normalerweise berichten die Medien über schlechte Arbeitsbedingungen - den sogenannten "Crunch" - bei den Entwicklern von Computerspielen. Nun hat sich einer der Macher selbstkritisch über den mehr oder weniger selbstgemachten Druck der vergangenen Monate geäußert.

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Im Firmenblog schreibt Luke Smith, der als Kreativchef bei Bungie für Destiny 2 zuständig ist, dass die vergangenen Monate "nicht nachhaltig" für die Beschäftigten gewesen seien.

Sein Team habe immer wieder neue Inhalte erstellen müssen. "Die Arbeit an dem Spiel hat angefangen, die Leute zu zermürben", schreibt Smith. Dabei gilt das Betriebsklima bei Bungie als relativ gut - was auch daran liegt, dass ein Teil der Firma den Beschäftigten gehört.

Erst im Juni 2019 hat das Studio sogar einen Patch für eine zu starke Waffe erst mit Verspätung veröffentlicht, um die Belastung der Mitarbeiter geringer zu halten.Trotzdem hat sich Smith vorgenommen, im Interesse der Gesundheit der Angestellten die Arbeitsabläufe im kommenden Jahr zu überarbeiten.

Die Arbeitsbedingungen in der Spielebranche sind immer wieder Thema. Zuletzt hatte es Berichte über die hohe Belastung unter anderem bei der Produktion der Actionspiele Anthem (Bioware) und Fortnite (Epic Games) gegeben. Teilweise liegt das an schlecht organisierten Prozessen, teils an einem zu geringen Personalstamm, teils aber auch an einer Mentalität, die ein übermäßiges Arbeitspensum als positiv darstellt - gerade erst hatte Stardesigner Hideo Kojima für ein entsprechendes Posting kurz vor der Fertigstellung von Death Stranding viel Kritik einstecken müssen.

Bei Destiny 2 dürfte der Druck auf Bungie aber relativ groß sein: Nach dem Weggang von Publisher Activision und vor dem Wechsel von Battle.net zu Steam muss das Team neue Spieler finden, um sich langfristig zu finanzieren - und das geht besonders gut mit immer wieder neuen, aufwendigen Inhalten.



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