Destiny 2: Bungie stellt Verkauf von Lootboxen ein

Die Bright Engrams (Glanz-Engramme) in Destiny 2 gelten als besonders unbeliebtes Beispiel für Geldmacherei in Games, nun stehen sie vor dem Aus. Das Entwicklerstudio Bungie will ganz auf den Verkauf solcher Glücksspielelemente verzichten.

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Artwork von Destiny 2
Artwork von Destiny 2 (Bild: Bungie)

Wenn am 10. März 2020 die zehnte Season von Destiny 2 beginnt, wird ein Element nicht mehr zu finden sein: die sogenannten Bright Engrams (Glanz-Engramme). Dabei handelt es sich um Lootboxen, bei denen der Spieler vor dem Kauf nicht weiß, ob er eine schicke Rüstung oder ein langweiliges Emote - also eine Niete - erhält.

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"Wir möchten, dass die Spieler wissen, was etwas kostet, bevor sie es kaufen", schreibt Luke Smith von Bungie im Firmenblog. "Bright Engrams erfüllen dieses Prinzip nicht, so dass wir sie nicht mehr im Eververse Store verkaufen."

Ganz verschwinden die Glanz-Engramme aber nicht aus Destiny 2: Es wird sie weiter über den Season Pass geben - aber als Teil der kostenlosen Laufbahn. Bislang gibt es die Lootboxen entweder ab einer bestimmten Stufe beim Leveln oder eben im Itemshop gegen echtes Geld. Die Engramme dürften sich zwar gut verkaufen, trotzdem sind sie in der Community umstritten bis unbeliebt.

Aus gleichem Grund verzichten auch andere Entwickler und Publisher seit einigen Monaten immer öfter auf Lootboxen und Ähnliches. Vorzeige-Übeltäter Electronic Arts etwa hat solche Elemente jüngst weder in Need for Speed Heat noch in Star Wars Jedi Fallen Order eingebaut und damit Pluspunkte bei der Community gesammelt.

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Luke Smith von Bungie geht in dem Blogbeitrag auch auf die aktuellen Entwicklungen bei Destiny 2 ein. Immerhin hat sich in den vergangenen Monaten mit der Loslösung von Activision und dem Wechsel von Battle.net hin zu Steam ja einiges getan. Smith schreibt, dass er nach Feierabend auf der Fahrt nach Hause inzwischen nicht mehr darüber nachdenke, ob Bungie überlebensfähig sei - sondern wie Destiny 2 noch weiter verbessert werden könne.

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Hotohori 04. Mär 2020

Ich denke er meint nicht neue Ernsthafte Spieler sondern mit "Schnuperspieler" die F2P...



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