Destiny 2: Bungie schränkt Austausch mit Community ein

Seit einigen Tagen wundern sich Fans des kostenlos verfügbaren Actionspiels Destiny 2, warum sich die Entwickler in Foren und sozialen Netzwerken nur noch so selten zu Wort melden.
Nun ist der Grund bekannt: Die Mitarbeiter des Entwicklerstudios Bungie aus Bellevue (Bundesstaat Washington) haben sich entschlossen, bis auf Weiteres weniger Austausch mit der Kundschaft zu pflegen.
Das erklärte der Community Manager in einem Thread auf Reddit(öffnet im neuen Fenster) . Grund sei das toxische Verhalten von einigen Spielern, das weit über verbale Entgleisungen hinausgehe. "Es gab ernst zu nehmende Bedrohungen gegenüber unseren Mitarbeitern und dem Studio" , schrieb der Community Manager.
Er selbst arbeite zum Teil wegen Drohungen gegen ihn und seine Familie nur in Teilzeit, fügte er hinzu. Wie lange die eingeschränkte Kommunikation beibehalten werde, könne man nicht sagen - es könne um Wochen, aber auch um Monate gehen. Das Team beschäftige sich mit neuen Sicherheitsstrategien, um Probleme künftig auszuschließen.
Toxisches Verhalten von Spielern betrifft nicht nur Bungie, sondern auch andere Entwickler. Allerdings geriet Bungie in den vergangenen Monaten offenbar besonders unter Druck. Inzwischen verklagte das Studio unter anderem einen Streamer, der gedroht haben soll, das Hauptquartier in Brand zu setzen.
Neue Erweiterung für Destiny 2 wird im August 2022 vorgestellt
Bungie wird derzeit von Sony für rund 3,6 Milliarden US-Dollar übernommen - der Kauf ist aber noch nicht endgültig abgeschlossen. Das Studio soll an mehreren neuen Projekten arbeiten, über die noch keine Informationen oder Leaks vorliegen.
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Am 23. August 2022 will das Team über seinen Kanal auf Twitch(öffnet im neuen Fenster) die nächste Erweiterung für Destiny 2 vorstellen.



