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Fujitsu baut Komplettsysteme für Büros.
Fujitsu baut Komplettsysteme für Büros. (Bild: Fujitsu)

Desktop-PC: Lenovo plant Mehrheitsübernahme der PC-Sparte von Fujitsu

Fujitsu baut Komplettsysteme für Büros.
Fujitsu baut Komplettsysteme für Büros. (Bild: Fujitsu)

120 Millionen Euro zahlt Lenovo für die Übernahme der PC-Sparte von Fujitsu. Das Unternehmen erhofft sich nach einem guten Quartal dadurch weiteres Wachstum auf dem stagnierenden Markt. Analysten sehen das noch nicht so.

Lenovo plant, die PC-Sparte des japanischen Konkurrenten Fujitsu mit einer Anteilsmehrheit von 51 Prozent zu übernehmen. Das berichtet der Nachrichtendienst Bloomberg auf Basis einer Lenovo-Pressemeldung. Zeitgleich hat das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzzuwachs in diesem Bereich von fünf Prozent, 10,1 Milliarden Euro, bekanntgegeben. Zu den PCs gehören Komplettsysteme in Desktopgehäusen, die vor allem für den Businesseinsatz vermarktet werden. Fujitsus Notebooksegment bleibt davon unbetroffen.

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Der Kauf von Fujitsus PC-Sektor soll dem Bericht zufolge mindestens 134,6 Millionen Euro kosten. Der Nettogewinn von Lenovo lag bei knapp 120 Millionen Euro - ein Minus von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Allein im PC-Bereich konnte Lenovo im letzten Quartal 17 Prozent mehr Systeme ausliefern. Der Kauf von Fujitsu-PCs soll dieses Wachstum unterstützen.

Mit der Mehrheitsübernahme wird Lenovo auch die Forschungs- und Entwicklungsabteilung für Fujitsu-Tablets übernehmen. Diese zeichnen sich oft durch ein Rugged-Design für den Einsatz in schwierigen Witterungsbedingungen aus. Fujitsu Client Computig Limited beschäftigt etwa 1.128 Mitarbeiter. Der Firmensitz liegt in Kawasaki, einer Stadt in der japanischen Kanagawa-Provinz.

Hohe Hardwarepreise beeinflussen auch Smartphone-Sparte

Allerdings habe Lenovo momentan noch Liquiditätsprobleme, meint CICC-Analyst Qian Kai. Steigende Hardwarepreise machen den Markt zusätzlich riskant, heißt es. Das gelte nicht nur für den PC-Markt. Kai sagt dazu: "Ich sehe nicht, dass Lenovo seine Smartphone-Sparte umstrukturiert". Lenovo habe es schwer auf dem Heimatmarkt in China und auch in Expansionsregionen wie Indien. Unternehmen wie der chinesische Smartphonehersteller Xiaomi sind dort besonders stark vertreten.

Lenovo expandiert nach der Übernahme von Motorola auch auf den europäischen und den südamerikanischen Markt - hierzulande beispielsweise mit dem Smartphone Moto Z2 Play.


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M.P. 04. Nov 2017

Woher weißt Du, dass das "unwirtschaftlicher Schmarrn" ist, was dort in Augsburg...

avNerd 03. Nov 2017

Fujitsu, Lenovo und eine Japanische Großbank bilden ein Joint Venture. Das ist etwas...

ElTentakel 03. Nov 2017

Es gibt noch Toshiba ... leider passen die überhaupt nicht in meinen Anforderungskatalog...

ArcherV 03. Nov 2017

Die Latitude Reihe von dell beinhaltet vor allem die günstigeren Geräte (nur Vostro ist...



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