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Desktop mit M2 Ultra: Mac Pro trennt Festplatten ohne erkennbaren Grund von selbst

Sobald der Mac Pro in den Sleep-Zustand geht, werden einige SATA-Festplatten einfach ausgeworfen. Apple hat einen Fix, aber noch kein Update.
/ Oliver Nickel
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SATA-Laufwerke funktionieren am Mac Pro aktuell nicht richtig. (Bild: Pixabay.com)
SATA-Laufwerke funktionieren am Mac Pro aktuell nicht richtig. Bild: Pixabay.com / Pixabay-Inhaltslizenz

User haben ein Problem mit dem neuen Apple Mac Pro mit M2 Ultra gefunden. In einigen Fällen zeigt das System die Nachricht "Laufwerk nicht korrekt ausgeworfen" an und wirft eine per SATA-Interface angeschlossene Festplatte aus. Normalerweise signalisiert das OS damit den Umstand, dass eine Festplatte oder ein Wechselmedium getrennt wurde, obwohl das Laufwerk noch gemountet war.

Beim Mac Pro hat das aber einen anderen Grund: Das System trennt die Verbindung, sobald es in den Ruhezustand wechselt. Apple hat deshalb einen schnellen Fix(öffnet im neuen Fenster) parat: User sollten in den Systemeinstellungen unter dem Reiter Anzeige den automatischen Sleep-Modus bei ausgeschaltetem Display deaktivieren. Ist ein Laufwerk bereits ausgeworfen worden, dann hilft nur ein Systemneustart, durch den die Platte dann wieder neu erkannt wird.

Fix soll mit MacOS-Update kommen

In einem kommenden MacOS-Update will Apple das Problem beheben. Aktuell gibt es aber noch kein offizielles Update dazu. Laut dem Hersteller handelt es sich bei den betroffenen SATA-Festplatten auch nur um "bestimmte Modelle" . Welche das genau sind, verriet das Unternehmen allerdings nicht. Aktuell stellen sowohl Seagate als auch Western Digital primär Festplatten mit SATA-Interface her.

Neben den zusätzlichen PCIe-Slots, die von Usern mit Adapterkarten ausgestattet werden können, sind SATA-Schnittstellen auf dem Mainboard ein primärer Kaufgrund für den Mac Pro. User, die diese Optionen nicht benötigen, können sich deshalb beim günstigeren, aber weniger flexiblen Mac Studio umsehen. Der verwendet den gleichen M2-Ultra-Chip und kann ebenfalls auf maximal 192 GByte Videospeicher zugreifen.


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