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Verfügbarkeit und Fazit

Der DeskMini A300 ist für rund 150 Euro als Barebone lieferbar, aufgrund der eingeschränkten Verfügbarkeit schwankt der Preis jedoch teils um 10 Euro nach unten oder nach oben. Einige Shops wie Arlt bieten den Asrock-Rechner auch vorkonfiguriert ohne Betriebssystem an: Die Basisversion mit Athlon 240GE samt Boxed-Kühler und 4 GByte DDR4-2400 sowie 240-GByte-NVMe-SSD kostet 360 Euro, die Noctua-Variante 400 Euro.

Fazit

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Uns gefällt, was Asrock entwickelt hat: Der DeskMini A300 ist nicht nur der einzige sehr kompakte Mini-PC mit aktueller AMD-Hardware am Markt, sondern für sich betrachtet ein guter Barebone. Der Hersteller hat damit Erfahrung, denn schon 2016 erschien mit dem Intel-basierten DeskMini 110 das erste Modell der Serie.

Die Anschlussvielfalt des Mini-PCs geht mit drei Display-Ausgängen, vier USB-Ports und Gigabit-Ethernet in Ordnung. Wir finden aber, dass Asrock das Erweiterungskit für zwei weitere USB-Frontbuchsen ruhig dazupacken könnte. Der mitgelieferte CPU-Kühler ist für einen Athlon gut genug, bei einem Ryzen nur im Leerlauf - unter Last wird der Lüfter zu laut. Dank Option auf Quadcore mit SMT und Dualchannel-Speicher liefert der DeskMini A300 eine ansprechende Leistung, außerdem können mehrere SSDs und ein WLAN-Modul auf der Platine sowie auf dem Mainboard-Tray verbaut werden.

Asrocks DeskMini A300 ist praktisch die AMD-Variante des DeskMini 310, wenngleich mit interessanten Unterschieden: Nur der Asrock-Barebone mit Athlon oder Ryzen unterstützt zwei NVMe-SSDs, überdies fällt die Geschwindigkeit der Vega-11-Grafikeinheit zumindest des Ryzen 5 2400G deutlich höher aus als bei Intels UHD Graphics 630. Dafür funktioniert mit einem Intel-Chip auch 4K-HDR-Neflix reibungslos und die Leistungsaufnahme bei der Videowiedergabe ist mit unter 20 Watt statt mit über 30 Watt niedriger.

Wer einen Mini-PC sucht, der als kleiner Desktop oder als Streaming-Server genutzt werden soll, bekommt mit dem DeskMini A300 dennoch ein überzeugendes Barebone. Vor allem, wenn wichtig ist, dass die Grafikeinheit flott rechnet, bietet sich der Asrock-Rechner an. Wenn es AMD-Hardware sein soll, sind Alternativen rar - eine davon ist das Thinkcenter M715q Tiny von Lenovo. Den Business-PC gibt es nur mit Ryzen 5 Pro 2400GE und HDMI 1.4, dafür ist WLAN bereits integriert.

Auch der ProDesk 405 G4 von HP wird einzig mit 35-Watt-Chip angeboten, wie beim Thinkcenter M715q Tiny passen maximal zwei SSDs ins System. In Deutschland verkauft HP den AMD-Rechner allerdings offenbar bisher nicht an Endkunden.

 Viel Leistung auf engstem Raum
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Anonymer Nutzer 01. Jun 2019

Undervolten um 0,07 bringt 3 Watt im Idle.

Anonymer Nutzer 01. Jun 2019

für die, die unbedingt den ockulten Endzeitkram da gucken wollen, vermutlich ja. Für den...

gadthrawn 22. Mai 2019

8GB G.Skill RipJaws DDR4-3000 SO-DIMM CL16 Single nachdem bei Reddit https://www.reddit...

lost_bit 21. Mai 2019

Es gab doch bei dem Deskmini 110 ein paar Berichte über coil whine. Weiß nur nicht ob das...

Argh 21. Mai 2019

Oder ein Netbook von Odys, je nachdem ob Monitor, Maus und Tastatur vorhanden sind, sind...


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