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Viel Leistung auf engstem Raum

Die Montage des DeskMini A300 ist simpel: Auf der Rückseite sind vier Schrauben zu lösen, dann kann der Mainboard-Tray einfach herausgezogen werden. Die Hauptplatine, das A300M-STX, nutzt den Mini-STX-Formfaktor mit kompakten 147 x 140 mm und hat dennoch einiges an Ausstattung integriert. In der Mitte sitzt der Sockel AM4 samt verschraubtem Retention-Modul, um CPU-Kühler einzuhaken, daneben befinden sich die beiden hochkant ausgerichteten SO-DIMM-Steckplätze für DDR4-Arbeitsspeicher.

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Asrock verbaut keinen dedizierten Chipsatz, sondern nutzt die Schnittstellen, die jeder Athlon und Ryzen - sprich Raven Ridge - ohnehin beinhaltet; AMD nennt das A300-Chipsatz. Ergo fehlen auf der Platine auch zusätzliche Controller für Sata-Anschlüsse oder USB-Ports, an einer PCIe-Lane hängt aber ein RTL8111H von Realtek für das Gigabit-Ethernet. Die Spannungsversorgung übernehmen fünf hochwertige Phasen, der Aluminium-Kühler auf den Mosfets ist verschraubt.

  • Asrock DeskMini A300, 16GB DDR4, Win10 v1809, RS 19.5.1 (Bild: Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300, 16GB DDR4, Win10 v1809, RS 19.5.1 (Bild: Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300, 16GB DDR4, Win10 v1809, RS 19.5.1 (Bild: Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300, 16GB DDR4, Win10 v1809, RS 19.5.1 (Bild: Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
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  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
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  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Obgleich das A300M-STX wenig Platz hat, sind vier SSDs anschließbar. Auf der Oberseite ist ein M.2-2280-Slot für NVMe-Modelle mit PCIe Gen3 x4 verlötet, auf der Rückseite ebenfalls. Vorsicht: Die beiden Steckplätze nehmen keine M.2-SSDs mit Sata-Interface auf! Hinten auf der Platine gibt es stattdessen per Adapter-Kabel zwei Sata-Ports, die Drives selbst werden auf dem Mainboard-Tray verschraubt. Laut Asrock wird der zweite M.2-NVMe-Slot nur mit zwei PCIe-Lanes angebunden, wenn ein Athlon statt eines Ryzen verbaut wird. Das können wir nicht bestätigen: Laut HW-Info werden je vier Lanes genutzt und wir schaffen mit einer Samsung PM981 und einer WD Black SN720 parallel jeweils eine Leserate von über 3 GByte/s. Mit PCIe Gen3 x2 müsste bei knapp 2 GByte/s bereits Schluss sein.

Mit einem Athlon 240GE wird allerdings nur eine von zwei Sata-SSDs erkannt, wenn wir parallel dazu zwei NVMe-SSDs einstecken. Mit zwei Sata-SSDs und einer NVMe-SSD klappt es hingegen. Mit einem Ryzen 2400G/2200G gibt es keine Einschränkungen, beide Sata-SSDs und beide NVMe-SSDs sind nutzbar. Abseits der beiden M.2-Slots für Drives ist auf dem A300M-STX unterhalb des ersten Steckplatzes noch ein M.2-2230-Einschub vorhanden. Hier wird das Bluetooth-/WLAN-Kärtchen verbaut, Asrock selbst verkauft ein ac-3168 von Intel samt Antennen als Upgrade-Kit für den DeskMini A300. Obendrein bietet der Hersteller auch den DeskMini A300W an, dort ist das Kärtchen schon montiert.

Sind Speicher und SSDs eingebaut, wird der Mainboard-Tray zurück ins Gehäuse geschoben und verschraubt. Im Leerlauf benötigt das System durchweg rund 12 Watt, unter Last hängt es von der verbauten APU ab: Mit einem Ryzen 5 2400G sind es bis zu knapp 90 Watt, mit einem Ryzen 3 2200G etwa 70 Watt und mit einem Athlon 240GE rund 60 Watt. Der mitgelieferte 70-mm-Boxed-Kühler ist ausreichend, wird aber bei den beiden Ryzen recht laut, und das in einer nervigen Tonlage. Der Noctua NH-L9a hält die Chips kühler und bleibt deutlich leiser, im Leerlauf empfinden wir aber auch den Boxed als angenehm.

  • Asrock DeskMini A300, 16GB DDR4, Win10 v1809, RS 19.5.1 (Bild: Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300, 16GB DDR4, Win10 v1809, RS 19.5.1 (Bild: Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300, 16GB DDR4, Win10 v1809, RS 19.5.1 (Bild: Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300, 16GB DDR4, Win10 v1809, RS 19.5.1 (Bild: Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
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  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Asrock DeskMini A300 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Asrock DeskMini A300, 16GB DDR4, Win10 v1809, RS 19.5.1 (Bild: Golem.de)

Die Performance des DeskMini A300 hängt ebenfalls stark von der APU ab: Wer im Internet surfen und alltägliche Büroarbeiten erledigen will, der wird mit einem Athlon 2x0GE und 4 GByte Speicher glücklich. Für Video-Encoding, etwa für Streaming, sollte es dann aber besser ein Ryzen sein. Für Spiele ist der 2400G mit Vega11-Grafikeinheit durchaus flott genug, vor allem weil Asrock eine Übertaktung des Speichers zulässt: Zwar können wir nur 1,2 Volt oder 1,35 Volt auswählen, das reicht aber für DDR4-3200-CL20 statt DDR4-2666-CL19 und somit 17 Prozent mehr fps in Counter-Strike: Global Offensive.

Raven Ridge beherrscht unter Windows 10 die Darstellung von Youtube mit 4K-HDR per V9.2-Codec. Allerdings konnten wir das System nicht dazu bewegen, bei Netflix entsprechende Inhalte abzuspielen: Our Planet mit 4K-HDR per H.265 lässt den Grafiktreiber (Radeon Software 19.5.1) abstürzen, nur in 1080p per H.264 läuft die Naturdoku. Generell funktioniert 4K-HDR per H.265, etwa per lokalem Video über den VLC Player - unter Windows 10 und unter Linux (Ubuntu 19.04).

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 DeskMini A300 im Test: Asrocks 2-Liter-Ryzen-Barebone überzeugtVerfügbarkeit und Fazit 
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Anonymer Nutzer 01. Jun 2019

Undervolten um 0,07 bringt 3 Watt im Idle.

Anonymer Nutzer 01. Jun 2019

für die, die unbedingt den ockulten Endzeitkram da gucken wollen, vermutlich ja. Für den...

gadthrawn 22. Mai 2019

8GB G.Skill RipJaws DDR4-3000 SO-DIMM CL16 Single nachdem bei Reddit https://www.reddit...

lost_bit 21. Mai 2019

Es gab doch bei dem Deskmini 110 ein paar Berichte über coil whine. Weiß nur nicht ob das...

Argh 21. Mai 2019

Oder ein Netbook von Odys, je nachdem ob Monitor, Maus und Tastatur vorhanden sind, sind...


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