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Design: Microsoft testet Copilot-Design für Edge-Browser

Der Edge -Browser erhält in Testversionen ein neues Design im Copilot-Look – Microsoft weicht damit vom eigenen Fluent Design System ab.
/ Michael Linden
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Edge bekommt eine neue Designsprache. (Bild: Windows Central/Mockdrop.io)
Edge bekommt eine neue Designsprache. Bild: Windows Central/Mockdrop.io

Microsoft experimentiert mit einem neuen Look für seinen Edge-Browser, der sich stark am Design der Copilot-App orientiert. Die Änderungen sind derzeit in den Canary- und Dev-Versionen sichtbar – allerdings nicht auf allen Systemen, wie Windows Central berichtet(öffnet im neuen Fenster) .

Das neue Design zeigt sich in Kontextmenüs, auf der neuen Tab-Seite und in den Einstellungen. Auffällig sind vor allem die abgerundeten Ecken und die Farbgebung, die direkt von Copilot übernommen wurden. Die Änderungen gelten unabhängig davon, ob der Copilot-Modus aktiviert ist oder nicht, wobei die neue Tab-Seite je nach Einstellung unterschiedliche Inhalte anzeigt.

Zwei konkurrierende Designsprachen bei Microsoft

Mit dem Copilot-Design weicht Microsoft von seinem etablierten Fluent Design System ab, das bisher für Windows 11 und andere Produkte zum Einsatz kommt. Die neue visuelle Handschrift in Edge unterscheidet sich deutlich von diesem Standard und breitet sich nun offenbar auf weitere Anwendungen aus: Auch bei Copilot Discover, einer KI-erweiterten Version von MSN.com, testet Microsoft ähnliche Designelemente. Plattformen wie Windows oder Xbox bleiben bislang beim Fluent Design.

Das Ausrollen der neuen Oberfläche erfolgt schrittweise. Nicht alle Nutzer der Preview-Versionen sehen die Änderungen bereits. Bis zur stabilen Version für alle Anwender dürften noch mehrere Wochen vergehen.

Fragmentierte Designstrategie

Die unterschiedlichen Designansätze führen zu einer visuellen Spaltung innerhalb der Microsoft-Produktpalette. Während Copilot, MSN und künftig möglicherweise Edge eine gemeinsame Designsprache sprechen, setzen Windows, Xbox und Office weiter auf Fluent Design. Ob Microsoft langfristig eine Vereinheitlichung plant, bleibt offen.


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