Abo
  • Services:
Anzeige
Veröffentlichung im März 2016 geplant: Descent: Underground
Veröffentlichung im März 2016 geplant: Descent: Underground (Bild: Descendent Studios)

Multiplayer für LAN-Partys

Dieses 21. Jahrhundert hat uns unter anderem gelehrt, dass Actionspieler sich gerne in Online-Teams verlustieren. Im Mittelpunkt von Descent: Underground stehen deshalb gruppendynamische Sessions für bis zu 64 Spieler, die je nach Kartentyp fünf bis 30 Minuten dauern sollen. Die acht individuell konfigurierbaren Schiffsmodelle sind das Gegenstück zu den Charakterklassen von Shootern wie Team Fortress 2: Die Erfolgsaussichten der eigenen Mannschaft steigen, wenn verschiedene Spezialisten zusammenarbeiten.

Anzeige

Das Einstiegsmodell für neue Descent-Underground-Spieler ist ein Allround-Schiff der Wasp-Klasse. Wer Mitspielern durch Reparaturen helfen will, liebäugelt zum Beispiel mit dem Shaman-Modell. Ingenieur-Naturen können sich mit einem Warlock-Schiff austoben, das Fallen baut und neue Wege in den Asteroidentunnels gräbt. Rohstoff-Sammler schwören dagegen auf die Auger-Klasse, die versteckte Ressourcen aufspüren kann.

Das Abschießen gegnerischer Schiffe ist schließlich nicht alleiniger Sinn und Zweck. So kommt es beim Spielmodus Capture the Ore darauf an, eine bestimmte Erzmenge zu sammeln und heil ins Ernteschiff zu transportieren. Langfristig baut man seinen Fuhrpark aus und optimiert die Schiffsleistungen durch bessere Komponenten. Tempo, Panzerung und Feuerkraft lassen sich ebenso upgraden wie die Effizienz beim Rohstoff-Abbau.

Mikrotransaktionen geplant, Storykampagne vielleicht später

Ausgesprochen neumodisch gibt sich Descent: Underground auch bei den geplanten Mikrotransaktionen. Schiffsverbesserungen gehen ins Geld, die Währung Corporate Scrip kann sowohl erspielt als auch gekauft werden. "Es gibt Mikrotransaktionen für Leute, die nicht so viele Stunden Zeit haben, aber ihren Spielfortschritt beschleunigen wollen. Du kannst dir alle Inhalte im Spiel verdienen; es gibt nichts, das du zusätzlich kaufen musst", sagt Peterson über das Geschäftsmodell. Die Software gibt es da nicht geschenkt: Descent: Underground soll rund 50 Dollar kosten; vertrauensvolle Kickstarter-Unterstützer sind mit 35 Dollar dabei.

Eine Einzelspieler-Kampagne mit Story-Elementen werden Fans der alten Spiele zunächst vermissen. Die soll zu einem späteren Zeitpunkt womöglich nachgetragen werden, aber bis zur geplanten Veröffentlichung im März 2016 konzentriert sich das Entwicklungsteam auf Multiplayer. "Wir wollen den Spielern eine Menge verschiedener Rollen anbieten, es gibt verschiedene Schiffstypen und Tätigkeiten wie Rohstoffabbau oder Reparaturen", begründet Peterson diese Entscheidung. "Wir müssen das alles erst im Multiplayer ausbalancieren, bevor wir eine Einzelspieler-Kampagne angehen." Immerhin soll es Trainingslevels geben, bei denen man gegen KI-Roboter antritt. Als Handlungsrahmen dienen die Underground Games im Jahr 2315: Im Auftrag mächtiger Konzerne kämpfen konkurrierende Teams um kostbare Rohstoffe, die im Inneren von Asteroiden erbeutet werden.

Kreativität in der Mod-Community

In technischer Hinsicht vertraut Descendent Studios der Unreal Engine 4. Dank Voxel-Verwendung ist die Asteroiden-Umgebung zum Teil zerstörbar. Verschiedene Kartentypen wie Eis, Lava, Felsen und Gas sollen für grafische Abwechslung sorgen. In spielerischer Hinsicht sind neben dem Erz-Wettsammeln auch Varianten von Multiplayer-Klassikern wie Deathmatch oder Kontrollpunkt-Verteidigung geplant. Zudem will Peterson Kreativität in der Mod-Community fördern: "Die Leute können ihre eigenen Maps machen und bei uns einreichen, damit sie ins Spieluniversum aufgenommen werden".

Und zur Netzwerk-Vergangenheit von Descent passt es gut, dass man Underground auch ohne Verbindung zu den Online-Servern starten kann. Peterson: "Wir unterstützen Local Area Network, du kannst deine eigene LAN-Party damit hosten. Ich bin schließlich ein Old-School-Gamer, ich will das auch noch in 20 Jahren zocken können."

 Descent Underground: Mit Teamgeist und Tunnelblick

eye home zur Startseite
Laoban 15. Mär 2015

das spiel mag ja gut werden , aber mit descent hat das echt wenig zu tun. bin mir sicher...

Darth Badger 13. Mär 2015

Schöner Link - Danke!

AntonAusTirol 12. Mär 2015

Descent ist auch heute noch eine Ballerreferenz, der später produzierte 3D-Titel schon...

gisu 11. Mär 2015

Würde ich pauschal nicht unterstreichen, damals vor 20 Jahren (scheiße wie die Zeit...

Psy2063 11. Mär 2015

bei veranschlagten 600.000$ momentan 8 Mitarbeitern und einer geschätzten...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. dSPACE GmbH, Paderborn
  2. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Schweinfurt
  3. LAUER-FISCHER ApothekenService GmbH, Wuppertal
  4. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


  1. Deutsche Telekom

    Weitere 39.000 Haushalte bekommen heute Vectoring

  2. Musikerkennungsdienst

    Apple erwirbt Shazam

  3. FTTH

    EWE senkt die Preise für seine Glasfaserzugänge

  4. WLAN

    Zahl der Vodafone-Hotspots steigt auf zwei Millionen

  5. Linux-Grafiktreiber

    Mesa 17.3 verbessert Vulkan- und Embedded-Treiber

  6. Gemini Lake

    Intel bringt Pentium Silver mit Gigabit-WLAN

  7. MG07ACA

    Toshiba packt neun Platter in seine erste 14-TByte-HDD

  8. Sysinternals-Werkzeug

    Microsoft stellt Procdump für Linux vor

  9. Forschungsförderung

    Medizin-Nobelpreisträger Rosbash kritisiert Trump

  10. Sicherheit

    Keylogger in HP-Notebooks gefunden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Apps und Games für VR-Headsets: Der virtuelle Blade Runner und Sport mit Sparc
Apps und Games für VR-Headsets
Der virtuelle Blade Runner und Sport mit Sparc
  1. Virtual-Reality-Benchmarks Geforce gegen Radeon in VR-Spielen
  2. Sumerian Amazon stellt Editor für Augmented und Virtual Reality vor
  3. Virtual Reality Huawei und TPCast wollen VR mit 5G streamen

Twitch, Youtube Gaming und Mixer: Weltweites Aufmerksamkeitsdefizit
Twitch, Youtube Gaming und Mixer
Weltweites Aufmerksamkeitsdefizit
  1. Kiyo und Seiren X Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer
  2. Roboter Megabots kündigt Video vom Roboterkampf an
  3. Free to Play World of Tanks bringt pro Nutzer und Monat 3,30 Dollar ein

Blade Runner (1997): Die unsterbliche, künstliche Erinnerung
Blade Runner (1997)
Die unsterbliche, künstliche Erinnerung
  1. SNES Classic Mini im Vergleichstest Putzige Retro-Konsole mit suboptimaler Emulation

  1. Re: Macht Trenching nicht nachfolgende Arbeiten...

    Faksimile | 21:49

  2. Re: Kundenfreundlichkeit vs. Schwarzfahrangst

    plutoniumsulfat | 21:49

  3. Re: Typisch deutsches Unternehmen

    plutoniumsulfat | 21:46

  4. Re: Habe es soeben deinstalliert

    ChMu | 21:45

  5. Re: Ein Gerät soll genau das machen, was man ihm...

    zenker_bln | 21:44


  1. 19:10

  2. 18:55

  3. 17:21

  4. 15:57

  5. 15:20

  6. 15:00

  7. 14:46

  8. 13:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel