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Der Louvre macht alles digital: Wo ist die Mona Lisa bloß?

Der Louvre und das französische Nationalmuseum haben ihre Sammlungen digitalisiert und ins Internet gestellt. Wer die Mona Lisa sucht, muss dazulernen.
/ Andreas Donath
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Der Louvre mit der Glaspyramide im Innenhof (Bild: Benh LIEU SONG)
Der Louvre mit der Glaspyramide im Innenhof Bild: Benh LIEU SONG / CC-BY-SA 3.0

Das Pariser Kunstmuseum des Louvre(öffnet im neuen Fenster) und das Musée National Eugène-Delacroix(öffnet im neuen Fenster) haben ihre Sammlungen nach eigenen Angaben fast vollständig digitalisiert. Die Datenbank enthält schon jetzt mehr als 480.000 Werke und wird täglich aktualisiert. Die meisten Einträge werden durch Fotografien illustriert.

Die Mona Lisa heißt gar nicht so

Die Mona Lisa findet man in den Sammlungen mit der Volltextsuche nicht – denn das weltberühmte Gemälde, das Léonard de Vinci zugeschrieben wird, heißt im französischen Sprachgebrauch La Joconde(öffnet im neuen Fenster) .

Erfasst wurden die Inventare der acht Abteilungen des Louvre: Orientalische Altertümer, Ägyptische Altertümer, Griechische, Etruskische und Römische Altertümer, Islamische Kunst, Gemälde Skulpturen aus dem Mittelalter, der Renaissance und der Neuzeit, Grafiken und Kunstgegenstände aus dem Mittelalter, der Renaissance und der Neuzeit.

Auch die MNR-Werke ( Musées Nationaux Récupération(öffnet im neuen Fenster) ), die am Ende des Zweiten Weltkriegs geborgen und im Museum des Louvre deponiert wurden, bis sie an ihre rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben werden können, wurden digitalisiert und in einem eigenen Album zusammengefasst.

Suche par excellence

Besonders gut ist die Klassifikation der Kunstwerke gestaltet, die umfangreiche vergleichende Suchen zulässt. Ein Beispiel: Nicht nur Alter, Herkunft und Material werden beschrieben, sondern beispielsweise auch die Armhaltung von Figuren. Per Hyperlink lassen sich ähnliche Figuren finden.

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Export und Vergleichsmöglichkeiten

Dazu kommen eine Volltextsuche, eine erweiterte Suche sowie die Möglichkeit, gefundene Datensätze in eigenen Alben zusammenfassen zu können. Sogar eine Karte, mit deren Hilfe die Werke lokalisiert werden können, fehlt nicht. Die Suchergebnisse können als CSV (comma separated value) exportiert werden. Die Einträge in der Datenbank sind als Permalink zitierfähig und sogar ein strukturiertes JSON (JavaScript Object Notation) ist verfügbar.


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