Der Herr der Ringe: Welche Stars vor Ian McKellen Gandalf sein sollten
Es ist kein Geheimnis, dass Ian McKellen nicht die erste Wahl für Peter Jacksons Der Herr der Ringe war. Aber: Er war die beste Wahl. Man kann sich kaum einen anderen Schauspieler in der Rolle des Gandalf vorstellen. McKellen ist großartig, weil er die vielen Facetten der Figur perfekt erfasst hat.
Jetzt sprach McKellen mit Variety über seinen neuen Film The Critic, in dem er als Theaterkritiker der Antagonist ist. Eine Rolle, die ihm gefiel(öffnet im neuen Fenster) , weil die teuflischen Figuren immer die besten Dialoge hätten. Aber auch Gandalf war Thema des Gesprächs.
"Ich glaube, niemand ist je die erste Wahl für eine Rolle. Ich war es auf jeden Fall nicht, was Gandalf betrifft", sagte McKellen. Anthony Hopkins habe die Rolle zuvor abgelehnt, auch Sean Connery. "Das haben sie später auch alle zugegeben, und ich hoffe, sie kamen sich deswegen ein bisschen dumm vor."
Denn die Trilogie ist eine der erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten. Die hohe Wertschätzung gilt auch und vor allem Gandalf. McKellen war zuvor als Magneto einem größeren Publikum bekannt, aber es war die Rolle des Zauberers, die ihn in den Jahren 2001 bis 2003 zum Star machte.
Klar wäre es auch spannend gewesen, Hopkins oder Connery in der Rolle zu sehen. Hopkins wäre aber ein anderer Gandalf gewesen, ihm fehlt die Wärme und Güte, die McKellen ausstrahlt. Tatsächlich wäre Hopkins wohl auch ein guter Saruman gewesen.
Connery hätte den Film wahrscheinlich mehr an sich gerissen – man denke nur an seinen Ramirez in Highlander, der alle anderen Figuren überschattete. Aber Connery hatte ebenso wie Hopkins keine Lust, annähernd zwei Jahre in Neuseeland zu verbringen. Glück für McKellen – und das Publikum!
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