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Drei Player mussten mit drei Fernsehern in unterschiedlichen Kombinationen funktionieren.
Drei Player mussten mit drei Fernsehern in unterschiedlichen Kombinationen funktionieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der große Ultra-HD-Blu-ray-Test (Teil 2): 4K-Hardware ist nichts für Anfänger

Drei Player mussten mit drei Fernsehern in unterschiedlichen Kombinationen funktionieren.
Drei Player mussten mit drei Fernsehern in unterschiedlichen Kombinationen funktionieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Lohnt sich die teure Hardware für den Ultra-HD-Betrieb samt HDR? Im zweiten Teil unseres großen UHD-Blu-ray-Tests geht es um die Abspielgeräte, die Zukunft und eine Auswahl von Fernsehern. Bei dem Aufbau kann der Anwender viel falsch machen und die günstige Xbox One S nervt mit Bugs.
Ein Test von Andreas Sebayang und Sebastian Grüner

Neue Hardware ist nötig, um die Ultra-High-Definition-Blu-ray-Disc abzuspielen. Und die ist teuer. Ein 4K-Fernseher und der passende Blu-ray-Player müssen angeschafft werden und beides erfordert eine Perfektion, die nicht immer gegeben ist. Auch bei der Verkabelung ist mehr zu beachten, als bei manchem PC-Setup. Insgesamt handelt es sich noch um ein riesiges Patchwork-System - nicht nur bei den Filmen, wie wir im ersten Teil dieses Artikels feststellten. Mit anderen Worten: Trotz hoher Kosten kann der Heimkino-Fan einiges falsch machen. Macht er alles richtig, sollte er am Ende zumindest theoretisch mit einem fantastischen Bild belohnt werden. Das kann allerdings ins Geld gehen.

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Wir haben drei Fernsehgeräte und drei Player in allen möglichen Kombinationen in der Praxis getestet und uns auch ein wenig mit dem 4K-Streaming beschäftig. Unsere hohen Erwartungen haben die Geräte im Wert von ein paar tausend Euro leider nur teilweise erfüllt. Überraschenderweise weisen zahlreiche Probleme darauf hin, dass die ganze Industrie immer noch nicht so weit ist - seien es der HDMI-Standard, nicht ganz stabile Zuspieler oder Fernseher, die prinzipbedingt Schwierigkeiten haben, 10-Bit pro Farbkanal im unteren Helligkeitsbereich korrekt darzustellen.

55 Zoll ist die ideale 4K-TV-Größe

Unsere Fernsehgeräte sind jeweils 55 Zoll groß. Durch das geringere Gewicht und kleinere Diagonalen ist das Hantieren mit mehreren dieser Fernsehriesen einfacher als bei der 65-Zoll-Klasse - wenn auch immer noch nicht einfach. Die Geräte kosten 1.500 bis 2.500 Euro, Hersteller haben genug Marge für ordentliche Ausstattung und Qualität. Unterhalb dieser 55 Zoll wird es mit der Qualität schwierig, denn dort sind auch Billigheimer angesiedelt. Für die wenigsten Hersteller lohnt es sich, ein High-End-Gerät im 40-Zoll-Bereich anzubieten, wenn der Käufer im Elektronikmarkt ein Modell für weniger als ein Drittel des Preises sieht. Insbesondere bei Preisen um die 300 Euro neigen Hersteller dazu, sich gegenseitig zu unterbieten - und das zu Lasten der Qualität.

  • Unsere Player-Auswahl für die Software-Tests: Insgesamt haben wir drei UHD-BD-Player getestet. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der günstigste dedizierte Zuspieler ist von Samsung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Panasonics Gerät ist vor allem fürs Hifi-Rack gut geeignet, kostet aber auch um die 600 Euro. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Xbox One S (weiß, unten) kann UHD-BDs nebenbei abspielen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Panasonics UB900 gehört zu den eleganten Vertretern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernbedienung hat schon fast übertrieben viele Knöpfe. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontplatte klappt nach unten für die Discs. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lüfter irritiert ein wenig, wir haben ihn aber nie gehört. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse gibt es zuhauf. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch eine Konsole lässt sich als Abspieler nutzen. Es muss aber die Xbox One S sein. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bedienung mit dem Controller ist nervig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das neue Modell hat zum Glück nicht mehr das voluminöse externe Netzteil. Ein zweiter HDMI-Ausgang fehlt leider. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Sensor-Tasten sind leicht erfühlbar. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch hier gibt es einen Lüfter, den wir nie hörten. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein zweiter HDMI-Ausgang ist trotz des geringen Preises vorhanden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernbedienung ist einfacher gehalten, funktioniert aber trotzdem sehr gut. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Kompatibilitätsprobleme mit den Discs gab es nicht. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys XD93 arbeitet mit einem zentralen schweren Standfuß. (Bild: Sony)
  • LGs OLED B6D wirkt durch den transparenten Standfuß am Abend so, als würde er schweben. (Bild: LG)
  • Samsung KS7590 fällt durch die vergleichsweise kleinen und leichten Standfüße auf. (Bild: Samsung)
Unsere Player-Auswahl für die Software-Tests: Insgesamt haben wir drei UHD-BD-Player getestet. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Freilich bilden unsere Fernseher nicht das komplette Spektrum ab, allein aus logistischen Gründen. Sie sollen als Beispiel für das zu Erwartende verstanden werden, nicht als Empfehlung. Wer einen guten Fernseher sucht, der informiert sich besser im Detail und liest Testberichte oder schaut sich sein Modell im abgedunkelten Heimkino-Demoraum seines Händlers an.

Unsere drei Ultra-HD-Zuspieler hingegen decken den Markt ab, sieht man von Sparvarianten ab. Viel Auswahl gibt es bei den Abspielgeräten noch nicht. Wir wollen diesbezüglich auch einen Blick auf die Zukunft werden: Welche Player kommen noch, welche Probleme sind zu erwarten? Denn die Ultra-HD-Blu-ray ist leider noch nicht fertig entwickelt.

Doch bevor wir dazu kommen, müssen wir erst einmal die Fernseher aufbauen.

Die Fernseher und Blu-ray-Player im Überblick 

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Achranon 15. Feb 2017

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Achranon 15. Feb 2017

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