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Drei Player mussten mit drei Fernsehern in unterschiedlichen Kombinationen funktionieren.
Drei Player mussten mit drei Fernsehern in unterschiedlichen Kombinationen funktionieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Panasonic UB900: Guter Player mit Problemen in der Dunkelheit

Panasonics High-End-Player für um die 600 Euro braucht deutlich länger. Bis die Lade geöffnet ist, vergehen stolze 15 Sekunden. Bis der Film gestartet ist, sind es insgesamt 45 Sekunden - ein bisschen viel für ein einfaches Abspielgerät. Schneller geht das nur mit dem erweiterten Standby-Modus. Dann wird der Hifi-Baustein nicht jedes Mal gebootet. In diesem Modus werden jedoch 8 Watt verheizt. Wir raten dringend davon ab, diese Funktion zu verwenden. Selbst wer jeden Abend einen Film schaut, der wird den Abspieler 21 Stunden mit 8 Watt beheizen, nur damit ein paar Sekunden gespart werden. Das ist unnötig unökologisch und muss zum Glück nicht aktiviert werden.

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Panasonic erreicht dafür den mit Abstand besten Wert bei der Leistungsaufnahme. Im Ruhemodus benötigt der UB900 gerade einmal 11 Watt. Das ist erstaunlich nahe an dem, was Blu-ray-Player benötigen. Im Blu-ray-Modus steigt die Leistungsaufnahme auf immer noch sehr gute 15 Watt. Die UHD-BD benötigt 16,5 Watt.

  • Unsere Player-Auswahl für die Software-Tests: Insgesamt haben wir drei UHD-BD-Player getestet. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der günstigste dedizierte Zuspieler ist von Samsung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Panasonics Gerät ist vor allem fürs Hifi-Rack gut geeignet, kostet aber auch um die 600 Euro. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Xbox One S (weiß, unten) kann UHD-BDs nebenbei abspielen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Panasonics UB900 gehört zu den eleganten Vertretern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernbedienung hat schon fast übertrieben viele Knöpfe. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontplatte klappt nach unten für die Discs. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lüfter irritiert ein wenig, wir haben ihn aber nie gehört. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse gibt es zuhauf. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch eine Konsole lässt sich als Abspieler nutzen. Es muss aber die Xbox One S sein. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bedienung mit dem Controller ist nervig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das neue Modell hat zum Glück nicht mehr das voluminöse externe Netzteil. Ein zweiter HDMI-Ausgang fehlt leider. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Sensor-Tasten sind leicht erfühlbar. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch hier gibt es einen Lüfter, den wir nie hörten. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein zweiter HDMI-Ausgang ist trotz des geringen Preises vorhanden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernbedienung ist einfacher gehalten, funktioniert aber trotzdem sehr gut. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Kompatibilitätsprobleme mit den Discs gab es nicht. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys XD93 arbeitet mit einem zentralen schweren Standfuß. (Bild: Sony)
  • LGs OLED B6D wirkt durch den transparenten Standfuß am Abend so, als würde er schweben. (Bild: LG)
  • Samsung KS7590 fällt durch die vergleichsweise kleinen und leichten Standfüße auf. (Bild: Samsung)
Panasonics UB900 gehört zu den eleganten Vertretern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Wie Samsung arbeitet auch Panasonic mit einem Frontlademechanismus, der elegant in dem sehr hochwertigen Gehäuse versteckt ist. Nicht nachvollziehen können wir die Sparsamkeit bei den Tasten. Von außen zugänglich sind nur zwei Sensortasten ohne Rückmeldung oder die Möglichkeit, sie zu erfühlen. Gerade bei dunklen Filmabenden haben wir dutzende Male entnervt auf den Tastenbereich gehämmert, ohne dass etwas passierte. Manchmal lag das am Bootvorgang oder wir trafen die Taste nicht. Aber auch mit Licht konnten wir die Tasten nicht immer aktivieren, da das Betriebssystem nicht so recht reagieren wollte. Dazu kamen zugegebenermaßen seltene Abstürze des Players oder längere Bootphasen, wenn wir den Player einfach vom Strom getrennt hatten. Dass ein sauberes Herunterfahren besser ist, ist klar, die Probleme hätten wir bei Hifi-Bausteinen dennoch nicht erwartet.

Deutlich besser als bei Samsungs Player ist die umfangreiche Fernbedienung von Panasonic. Sie reagiert sehr schnell und erleichtert auch Passworteingaben.

Schick fürs Hifi-Rack

Insgesamt gefällt uns Panasonics Player besser als Samsungs. Er passt ins Hifi-Rack, ist hochwertig und die Entwickler haben auf viele Details geachtet. Das gilt auch für die Menüführung. Während Samsung auf bunte Symbole setzt, gibt es bei Panasonic sehr ausführliche Einstellungen samt Erklärungen. Die könnten zwar noch besser sein, aber Panasonic ist diesbezüglich trotzdem derzeit die Referenz. Das gilt auch für die Statistiken im Overlay. Bitrate und ausgehandelte HDMI-Funktionen sind klar erkennbar. Bei Aushandlungsproblemen oder auch Konfigurationen ist das ungemein hilfreich. Anwender erkennen dann sofort, wenn sie Fehler bei den Fernsehereinstellungen gemacht haben. Hintergrundwissen ist allerdings nötig, um die Informationen zu verstehen.

Vorbildlich sind die Anschlussmöglichkeiten. Ethernet und Dual-Band-WLAN sind verbaut. Bei Letzterem gibt Panasonic schön viele Details zur WLAN-Konfiguration inklusive Kanalbandbreite preis. Dafür patzt Panasonic beim Umgang mit Controller-basierten WLAN-Systemen und flutet das Display mit SSIDs. Gut ist auch die Audio-Ausstattung. Dank eigener Audioausgänge kann auch altes High-End-Hifi-Equipment weiter verwendet werden, das HDMI nicht kennt. Einen zweiten HDMI-Out gibt es für alte A/V-Receiver natürlich auch.

Diese eigentlich wichtige Funktion fehlt unserer Abspieler-Alternative, der Xbox One S.

 Samsung UBD-K8500: Günstiger Einstieg, aber nichts fürs Hifi-RackXbox One S: Wenn sie nicht so laut wäre, wäre sie eine gute Zwischenlösung 

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Hasenbauer 05. Mär 2017

Hallo, 2 Anmerkungen zum Thema. Ich habe noch einen dieser Philips Fernseher, den ich mir...

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Achranon 15. Feb 2017

Der aktuelle Standard auf UHD Disk ist HDR10, möglich daß neuere Disks irgendwann durch...

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