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Drei Player mussten mit drei Fernsehern in unterschiedlichen Kombinationen funktionieren.
Drei Player mussten mit drei Fernsehern in unterschiedlichen Kombinationen funktionieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Fernseher und Blu-ray-Player im Überblick

Allen Fernsehgeräten gemein sind die HDR-Fähigkeit, die Annahme von besserer Farbkodierung und hohe Helligkeit. Zusätzlich können sie bei passendem Zuspieler Ultra-HD-Videos abspielen. Da alle Geräte auch Smart-TVs sind, geht das gegebenenfalls per App, was wir uns später anschauen.

Bei Fernsehern der 55-Zoll-Klasse gibt es mehr Unterscheidungsmerkmale und dazu gehören auch die für uns wichtigen Punkte HDR und 4K. Prinzipiell würden sich auch kleinere Fernseher gut dafür eignen, man muss dann nur etwas näher davor sitzen. Leicht zu handhaben sind die 55-Zoll-Geräte leider nicht. Sie sind nicht zuletzt aufgrund der für HDR wichtigen starken Beleuchtung schwer.

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Zwei Personen braucht es immer, um ein Gerät aufzustellen, wenn man keinen Panel-Bruch riskieren möchte. Leichter hantiert es sich mit Curved-Displays, hier sind zwar auch zwei Personen nötig, doch der Standfuß fällt bei unserem Modell erstaunlich simpel aus, da das Panel selbst schon für Kippstabilität sorgt. Gerade Panels brauchen schwere, separat zu montierende, Standfüße mit teils äußerst widerstandsfähigen Schrauben.

  • Unsere Player-Auswahl für die Software-Tests: Insgesamt haben wir drei UHD-BD-Player getestet. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der günstigste dedizierte Zuspieler ist von Samsung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Panasonics Gerät ist vor allem fürs Hifi-Rack gut geeignet, kostet aber auch um die 600 Euro. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Xbox One S (weiß, unten) kann UHD-BDs nebenbei abspielen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Panasonics UB900 gehört zu den eleganten Vertretern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernbedienung hat schon fast übertrieben viele Knöpfe. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontplatte klappt nach unten für die Discs. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lüfter irritiert ein wenig, wir haben ihn aber nie gehört. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse gibt es zuhauf. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch eine Konsole lässt sich als Abspieler nutzen. Es muss aber die Xbox One S sein. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bedienung mit dem Controller ist nervig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das neue Modell hat zum Glück nicht mehr das voluminöse externe Netzteil. Ein zweiter HDMI-Ausgang fehlt leider. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Sensor-Tasten sind leicht erfühlbar. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch hier gibt es einen Lüfter, den wir nie hörten. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein zweiter HDMI-Ausgang ist trotz des geringen Preises vorhanden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernbedienung ist einfacher gehalten, funktioniert aber trotzdem sehr gut. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Kompatibilitätsprobleme mit den Discs gab es nicht. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys XD93 arbeitet mit einem zentralen schweren Standfuß. (Bild: Sony)
  • LGs OLED B6D wirkt durch den transparenten Standfuß am Abend so, als würde er schweben. (Bild: LG)
  • Samsung KS7590 fällt durch die vergleichsweise kleinen und leichten Standfüße auf. (Bild: Samsung)
Kompatibilitätsprobleme mit den Discs gab es nicht. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Getestet haben wir Sonys Edge-Lighting-System Bravia XD93, LGs OLED-Fernseher 55B6D (selbstleuchtend) und Samsungs Curved-Display KS7590 (Edge). Wir werden nur bestimmte Aspekte der Geräte betrachten. Uns interessieren weder Anschlüsse noch die eingebauten Tuner. Auch Upscaling-Funktionen und Spieletauglichkeit sind für uns nicht relevant. Wir konzentrieren uns auf UHD-BD-relevante Ergebnisse wie Darstellungsqualität und Aushandlung mit Zuspielern. Eine Kaufempfehlung sollen die Geräte nicht sein. Wir gehen nur am Rande auf die allgemeinen Fähigkeiten und das für manche Nutzer wichtige Design ein.

Es gibt nur eine geringe Abspielgeräte-Auswahl

Die Auswahl an Blu-ray-Playern ist momentan noch eine große Enttäuschung: Auch ein Dreivierteljahr nach dem Start der UHD-Blu-ray-Disc gibt es nur einige wenige Abspielgeräte. Von denen sind wiederum einige nicht verfügbar, einige sind nur Abwandlungen anderer Geräte. Panasonics Sparmodell UB700 ignorieren wir zugunsten eines hochwertigeren Modells. Oppos UDP-203 stand uns noch nicht zur Verfügung und wird derzeit in den USA verkauft. Und die unter der Marke Philips verkauften UHD-BD-Player sind aufgrund des regional beschränkten Verkaufs ebenfalls keine Option, wenngleich sie tatsächlich existieren. Philips' UHD-Player sind eigentlich japanische Geräte von Funai, die in den USA verkauft werden.

Wir testen also nur die hierzulande gut verfügbaren Player von Panasonic (UB900) und Samsungs UBD-K8500 sowie die Microsoft Xbox One S, die alle als potenziell günstige Einstiegsgeräte geeignet sind. Diese Zuspieler unterscheiden sich in einigen Punkten erheblich voneinander. Es gibt aber auch überraschende Gemeinsamkeiten.

Wenn das Betriebssystem die Ultra-HD-Fähigkeiten nicht ausreizt

Wirklich seltsam ist der Umstand, dass keiner der getesteten Abspieler ein 4K-Menü hat. Die genaue Auflösung lässt sich nicht herausfinden, aber es sieht so aus, als würden die Menü-Elemente auf 1080p/2k gerendert und dann billig hochskaliert. Der Anwender sieht allerhand Treppen in Buchstaben wie dem A, V oder R und wundert sich über das unscharfe Bild und ebenso unscharfe Logos. Gerade bei der Schrift fällt der Unterschied zwischen 2K und 4K dramatisch auf. Auch von der hohen Bitrate ist nichts zu sehen. Nicht einmal die Xbox One S zeigt überall schöne Farbverläufe. Wir wissen allerdings nicht, ob das zu sehende Color Banding als Stilmittel nicht durchaus Absicht ist. Jedenfalls gelingt es keinem der Hersteller, dem Anwender auf dem ersten Blick zu zeigen, was eigentlich 4K bedeutet und wie gut ein Bild eigentlich sein könnte.

Derart schlechte Menüs sind wir allerdings gewöhnt. Wer die 720p-Menüs der Xbox 360 kennt oder wenige Jahre alte Yamaha-Verstärker, die gefühlt ein VGA-Menü auf 1080p rendern, der wundert sich über nichts mehr. Wir sind enttäuscht über die Missachtung solcher Details in diesem High-End-Marktsegment. Wer mehrere hundert Euro für einen Heimkinobaustein bezahlt, der darf durchaus erwarten, dass das Hintergrundbild 3.840 x 2.160 Pixel bietet - und das mit so vielen Farben wie möglich. Wir befürchten, dass das aber noch Jahre dauern wird, bis es soweit ist.

Doch schauen wir uns die Abspieler zunächst im Detail an, denn perfekt ist keines der Geräte.

 Der große Ultra-HD-Blu-ray-Test (Teil 2): 4K-Hardware ist nichts für AnfängerSamsung UBD-K8500: Günstiger Einstieg, aber nichts fürs Hifi-Rack 

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Hasenbauer 05. Mär 2017

Hallo, 2 Anmerkungen zum Thema. Ich habe noch einen dieser Philips Fernseher, den ich mir...

Achranon 15. Feb 2017

Der aktuelle Standard auf UHD Disk ist HDR10, möglich daß neuere Disks irgendwann durch...

Achranon 15. Feb 2017

Das ist so ziemlich der größte Schwachsinn denn ich je gelesen habe :) Nach diesem...

Achranon 15. Feb 2017

Einige Serien in 4K sehen sehr gut aus, deutlich besser als 1080p. The Crown z.B. oder...

Achranon 15. Feb 2017

Ich habe einen Ultra HD player und mir testweise einen Film als UHD und als 3D Blu Ray...



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