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Drei Player mussten mit drei Fernsehern in unterschiedlichen Kombinationen funktionieren.
Drei Player mussten mit drei Fernsehern in unterschiedlichen Kombinationen funktionieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Verfügbarkeit und Fazit

Die Fernseher Samsung KS7590, LG OLED B6D und Sony XD93 sind schon länger im Handel gut verfügbar. Preislich liegen die LCD-Fernseher bei etwa 1.500 Euro, das OLED-System kostet 800 Euro mehr. Die Xbox One S und die beiden dedizierten Abspielgeräte Panasonic UB900 und Samsung UBD-8500 sind ebenfalls schon lange auf dem Markt. Samsungs Player und die Xbox gibt es für teils deutlich unter 300 Euro. Der Panasonic-Player liegt im Handel bei etwa 600 Euro. Im Laufe des Jahres sind UHD-BD-Player von LG, Sony und Oppo zu erwarten. Zudem rechnen wir mit aktualisierten Geräten von Samsung und Panasonic. Die klassischen Hifi-Hersteller wie Denon, Marantz und Yamaha halten sich noch zurück.

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Die Ultra-HD-Blu-ray ist derweil bereits gut verfügbar. Mehr als 100 Titel stehen in dem Format bereit, allerdings mit einigen regionalen Schwächen. Manche hierzulande auf Blu-ray erschienenen Filme gibt es als UHD-BD nur in den USA. Wer des Englischen mächtig ist, kann seine Filmauswahl so noch einmal deutlich vergrößern.

Fazit

Die Ultra-HD Blu-ray Disc kann viel Spaß machen - immer vorausgesetzt, der Filmfan findet das richtige Filmmaterial dafür. Der Anwender kann aber auch viel falsch machen. Schon bei der Verkabelung kann es zu Problemen kommen, weil mancher Fernseher sich nicht so gut mit dem Player versteht. Uns ärgerte dabei vor allem die Zufälligkeit der Probleme. Die ganze Infrastruktur rund um die HDMI-Verbindungen ist noch nicht fertig.

Genau deswegen macht uns die Zukunftsfähigkeit Sorgen. Dynamisches HDR kann keines unserer aktuell verfügbaren Abspielgeräte im Test, obwohl die Discs in Kürze erscheinen sollen. Nur einer unserer Fernseher beherrscht immerhin Dolby Vision, allerdings nicht das Konkurrenzformat HLG. Es lässt sich aber mangels Discs noch nicht sagen, ob sich dynamisches HDR in Form von Dolby Vision oder HLG wirklich lohnt im Vergleich zum statischen HDR10.

Die Kombination aus richtiger Software und beliebiger Hardware macht aber Spaß. HDR und 4K lassen sich auf Fernsehern sehr leicht erkennen und sehen sehr gut aus. Unterschiede zwischen den Geräten gibt es zwar, aber der Unterschied zwischen HDR und SDR ist in jedem Fall erkennbar und lohnenswert. Und das gilt auch für die Auflösung, wobei es hier allerdings stärker auf das Material ankommt. Wenn dieses dem Anwender viel Zeit zur Betrachtung lässt, wirkt das 4K-Bild fantastisch. In schnellen Actionszenen verschwindet der Vorteil aber durch die Bewegungsunschärfe. In jedem Falle ist mit der vorhandenen Hardware ein deutlicher Qualitätssprung erkennbar. Der ist aber nicht so stark wie der Wechsel zwischen SD und Full HD und nur mit der richtigen Software lohnenswert.

Es bleibt aber das ungute Gefühl, dass der Nutzer sich auf allerhand Zwischenlösungen einlässt. Keines der Abspielgeräte ist zukunftstauglich. In einem Jahr kann die Situation schon anders aussehen und es wäre sehr ärgerlich, wenn nach Jahren der Diskussion und Standardisierung schon wieder eine Neuanschaffung notwendig würde. Auf Nummer sicher gehen kann der Anwender derzeit leider nicht. Mindestens den Kauf eines neuen A/V-Receivers würden wir in jedem Fall hinauszögern. Das ist das Gerät, das tendenziell am längsten hält, und die Soundproblematik lässt sich gut umgehen.

Wer viel Spaß an Filmen hat, der kann aber schon aufrüsten und hoffen, dass dynamisches HDR nicht so fantastisch ist, wie es die Hersteller versprechen. Wer etwas zukunftsfähig sein möchte, kann darauf achten, einen Fernseher zu kaufen, der Dolby-Vision- oder HLG-tauglich ist - und hoffen, dass er damit die richtige Entscheidung trifft. Eine klare Tendenz gibt es nämlich nicht. Beim Abspieler würden wir derzeit von teuren Geräten abraten und auf eine Zwischenlösung setzen: entweder die lärmende Xbox One S oder den mittlerweile günstigen Samsung-Player. Panasonics UB900 ist zwar an sich das beste Gerät, aber leider zu teuer für eine fragwürdige Zukunft. So oder so: Nach der Anschaffung kann der Nutzer ein schöneres Bild genießen, zum Teil durch die 4K-Auflösung, meist aber vor allem aufgrund von HDR.

Es sei aber auch angemerkt, dass mit dem High-End-Equipment Nachteile entstehen, wie wir schon im ersten Teil des 4K-UHD-Blu-ray-Tests feststellten. Je besser der Fernseher und je besser das zuspielende Material, desto besser sind Fehler in Filmen und Serien zu entdecken. Schlechte Kameraarbeit oder mangelhafte Optiken werden omnipräsent. Das Personal, das Stunts übernimmt, wird noch deutlicher erkennbar und CGI-Effekte mit herumfliegenden Autos passen mitunter noch weniger in das Bild, was insbesondere moderne Filme betrifft.

 Sony XD93 mit Local-Dimming-Schwächen und Schlussfolgerungen zu den unterschiedlichen TV-Techniken

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Hasenbauer 05. Mär 2017

Hallo, 2 Anmerkungen zum Thema. Ich habe noch einen dieser Philips Fernseher, den ich mir...

Achranon 15. Feb 2017

Der aktuelle Standard auf UHD Disk ist HDR10, möglich daß neuere Disks irgendwann durch...

Achranon 15. Feb 2017

Das ist so ziemlich der größte Schwachsinn denn ich je gelesen habe :) Nach diesem...

Achranon 15. Feb 2017

Einige Serien in 4K sehen sehr gut aus, deutlich besser als 1080p. The Crown z.B. oder...

Achranon 15. Feb 2017

Ich habe einen Ultra HD player und mir testweise einen Film als UHD und als 3D Blu Ray...



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