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Drei Player mussten mit drei Fernsehern in unterschiedlichen Kombinationen funktionieren.
Drei Player mussten mit drei Fernsehern in unterschiedlichen Kombinationen funktionieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Samsung KS7590 - Curved hat durchaus Vorteile

Wenn uns eines am Samsung KS7590 beim Auspacken gefiel, dann der Umstand, dass der Fernseher gekrümmt ist. Wir stellten nämlich fest, dass Curved-Fernseher eine Grundstabilität beim Stand haben. Dementsprechend einfach war die Montage und die Standfüße sind lächerlich leicht. Wir würden dennoch von Curved-Geräten abraten; abgeschaltet fällt eine verzerrende Spiegelung auf und beim Filmgucken sehen wir keine Vorteile. Wir halten den gekrümmten Bildschirm für unnötig und haben den Eindruck, dass der Hype um diese Bauform wieder abflaut.

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Das Bild des Fernsehgeräts ist weniger gut als das des OLED. Die LED-Hintergrundbeleuchtung ist sehr oft in schwarzen Szenen sichtbar, insbesondere wenn es darum geht, helle Details auf dunklem Grund darzustellen. Wer allerdings mittig vor dem Fernseher sitzt, hat wenig Probleme zu erwarten. Das Local Dimming funktioniert ganz gut - trotz Edge-Lighting; die Hintergrundbeleuchtung kommt von der Kante und wird per Lichtleiter hinter die Kristalle gebracht. Es ist nur von der Seite sehr stark zu sehen. Ohne Local Dimming, bei dem die Hintergrundbeleuchtung für Blöcke reduziert wird, um Schwarz zu imitieren, geht es mit LCD-Technik leider nicht. HDR ist trotz der fehlenden Schwarzwerte erkennbar. Der bessere Dynamikumfang ist auch auf dem Samsung-Panel hervorragend zu sehen. Der Preis des Geräts liegt bei um die 1.400 Euro, ist also 900 Euro geringer als der des LG-Geräts in gleicher Größe. Das ist ein erhebliches Sparpotenzial bei immer noch gutem Bild.

  • Unsere Player-Auswahl für die Software-Tests: Insgesamt haben wir drei UHD-BD-Player getestet. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der günstigste dedizierte Zuspieler ist von Samsung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Panasonics Gerät ist vor allem fürs Hifi-Rack gut geeignet, kostet aber auch um die 600 Euro. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Xbox One S (weiß, unten) kann UHD-BDs nebenbei abspielen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Panasonics UB900 gehört zu den eleganten Vertretern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernbedienung hat schon fast übertrieben viele Knöpfe. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontplatte klappt nach unten für die Discs. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lüfter irritiert ein wenig, wir haben ihn aber nie gehört. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse gibt es zuhauf. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch eine Konsole lässt sich als Abspieler nutzen. Es muss aber die Xbox One S sein. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bedienung mit dem Controller ist nervig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das neue Modell hat zum Glück nicht mehr das voluminöse externe Netzteil. Ein zweiter HDMI-Ausgang fehlt leider. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Sensor-Tasten sind leicht erfühlbar. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch hier gibt es einen Lüfter, den wir nie hörten. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein zweiter HDMI-Ausgang ist trotz des geringen Preises vorhanden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernbedienung ist einfacher gehalten, funktioniert aber trotzdem sehr gut. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Kompatibilitätsprobleme mit den Discs gab es nicht. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys XD93 arbeitet mit einem zentralen schweren Standfuß. (Bild: Sony)
  • LGs OLED B6D wirkt durch den transparenten Standfuß am Abend so, als würde er schweben. (Bild: LG)
  • Samsung KS7590 fällt durch die vergleichsweise kleinen und leichten Standfüße auf. (Bild: Samsung)
Samsung KS7590 fällt durch die vergleichsweise kleinen und leichten Standfüße auf. (Bild: Samsung)

Auch Samsungs Fernseher beherrscht Dual-Band-WLAN. Firmware-Probleme hatten wir hier nicht. Für HDR-Modi muss aber auch dieses Gerät ab und an neugestartet werden. Die Fernbedienung ist sehr angenehm bei der Bedienung und vor allem reaktionsschnell - wichtig für das Eintippen von Texten und Passwörtern. Wie bei LG gibt es trotz des hohen Preises bei Samsung keine Scart-Buchse mehr. Die vier HDMI-Eingänge sind zudem in einer Breakout-Box untergebracht; am Fernseher war anscheinend kein Platz mehr.

Wir sehen das etwas kritisch, da die Box proprietär ist. Sollte das separate Element mal Ausfallen oder beim Umzug verloren gehen, dürfte der Ersatz nach ein paar Jahren schwierig werden. Sehr gut gefällt uns beim Samsung-Modell die Soundausgabe. Die beiden anderen Fernseher patzen hier und klingen sogar schlechter als ein Macbook Pro. Weder Sony noch LG ist es gelungen, das große Volumen für vernünftigen Klang zu nutzen. Bei Samsungs Fernseher kann die Hifi-Anlage auch durchaus mal ausgeschaltet bleiben.

Interessant ist, dass Samsung über EDID-Informationen per HDMI die Xbox One S erkannte und ansteuern konnte, wie uns Samsung auf Nachfrage bestätigte. Das passierte während der Einrichtung ohne eine bewusste Aktion von uns. Wohlgemerkt ist die Xbox One S nicht HDMI-CEC-fähig. Uns gefällt diese Autoerkennung ganz gut. Sie zeigt, dass die Entwickler sich genauer mit der Problematik der Fernsteuerung beschäftigt haben. Man muss sich an das Verhalten der Konsole im Zusammenspiel mit dem Fernseher aber etwas gewöhnen.

In den Standardeinstellungen, bei denen wir es beließen, war der Fernseher eher dunkel, aber die Unterschiede waren auch hier stark erkennbar. Bei der The-Martian-Szene maßen wir 300 Candela/qm im HDR-Modus auf dem Solar-Panel und 120 Candela im SDR-Modus. Wie bei LG sind auch hier große Unterschiede zu erkennen und HDR macht richtig Spaß. Die starke Drosselung des Lichtsystems in diesen Einstellungen sehen wir eher als gute Eigenschaft an, da dadurch die Schwarzwerte nicht zu sehr von der sehr starken Hintergrundbeleuchtung in Mitleidenschaft gezogen werden. Für den Filmabend ist das besser. Im Unterschied zum LG-Fernseher lässt sich die Helligkeit beim Samsung-Modell nicht einfach aufdrehen, ohne die Bildqualität zu verschlechtern. Die folgenden Strommessungen sind deswegen auch nicht mit den OLED-Werten zu vergleichen.

Beim Schummel-HDR von The Divergent kann Samsung offenbar nicht Local Dimming aktivieren und auch bei Gears of War 4 gelang das nicht, wenn man auf die Strommessung schaut. Wir maßen 135 Watt mit minimalen Schwankungen. Interessanterweise kam der Xbox-Bildschirm mit 70 Watt nur auf die Hälfte. Das Panel dunkelt also ab.

Dynamisch wurde die Leistungsaufnahme erst bei Star Trek: Beyond im HDR-Modus mit 50 bis 170 Watt. Helle Szenen lagen in der Tendenz bei 135 Watt. Schaut sich der Anwender die Blu-ray an und der Fernseher arbeitet im SDR-Modus, gibt es diese Schwankungen nicht mehr. Die Leistungsaufnahme sinkt auf 70 Watt mit geringen Schwankungen. Auch bei Samsung zeigt sich also, dass die zusätzlichen HDR-Informationen zu einer Veränderung der Leistungsaufnahme führen. Während bei LGs OLED-Gerät nicht pauschal gesagt werden kann, was mehr Energie benötigt, lässt sich beim Samsung-Gerät aber klar sagen, dass HDR zu einer Erhöhung der Leistungsaufnahme führt.

 LGs B6D mit perfektem SchwarzSony XD93 mit Local-Dimming-Schwächen und Schlussfolgerungen zu den unterschiedlichen TV-Techniken 

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Hasenbauer 05. Mär 2017

Hallo, 2 Anmerkungen zum Thema. Ich habe noch einen dieser Philips Fernseher, den ich mir...

Achranon 15. Feb 2017

Der aktuelle Standard auf UHD Disk ist HDR10, möglich daß neuere Disks irgendwann durch...

Achranon 15. Feb 2017

Das ist so ziemlich der größte Schwachsinn denn ich je gelesen habe :) Nach diesem...

Achranon 15. Feb 2017

Einige Serien in 4K sehen sehr gut aus, deutlich besser als 1080p. The Crown z.B. oder...

Achranon 15. Feb 2017

Ich habe einen Ultra HD player und mir testweise einen Film als UHD und als 3D Blu Ray...



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