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Nicht alle 4K-Discs lohnen sich.
Nicht alle 4K-Discs lohnen sich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der große Ultra-HD-Blu-ray-Test (Teil 1): 4K-Filme verzeihen keine Fehler

Nicht alle 4K-Discs lohnen sich.
Nicht alle 4K-Discs lohnen sich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Lohnt sich die Ultra-HD-Blu-ray-Disc fürs Heimkino? Dieser Frage sind wir anhand von drei Fernsehern, drei Playern und sieben Filmen nachgegangen. Wir haben dabei Betrug, Abstürze, hohe Leistungsaufnahmen, Verbindungsprobleme und wunderschöne Bilder entdeckt. Zunächst konzentrieren wir uns auf die Filme und HEVC alias H.265.
Ein Test von Andreas Sebayang und Sebastian Grüner

Nach anfänglichem Chaos ist die Ultra-High-Definition-Blu-ray-Disc über ein Dreivierteljahr nach dem Marktstart gut verfügbar, wenn auch mit gehöriger Verspätung. Es ist also Zeit, das Potenzial der Filme auf den Scheiben und die Fähigkeiten der Abspielgeräte ausführlich zu testen. Die hohe Auflösung, der deutlich verbesserte Dynamik-Umfang (High Dynamic Range, HDR) und viel mehr Bits je Farbe versprechen ein Bild-Erlebnis wie in einem High-End-Kino mit Laserprojektor, von denen es in Europa aber nur sehr wenige gibt - etwa als Imax- oder Dolby-Vision-Lichtspielhaus.

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So richtig einfach ist der Umgang mit HDR aber nicht. Der Nutzer kann leider sehr viel falsch machen, sowohl bei der Hardware samt Verkabelung als auch bei der Software in Form von Filmen.

Ohne Grundkenntnis ist die Wahrscheinlichkeit hoch, ein ärgerliches Erlebnis zu haben, sei es durch den falschen Film oder schlicht durch schwer kontrollierbare Zufälle bei der HDMI-Aushandlung - wehe dem, der eine schlechte Steckdosenleiste hat. Aufgrund der Komplexität des Themas beschäftigen wir uns im ersten Artikel überwiegend mit der Software und dem damit verbundenen erhofften fantastischen Bild und Problemen, auf die wir überraschend gestoßen sind. Der Hardware widmen wir uns in einem weiteren Artikel.

Der Test ist als Fortsetzung unserer HDR-Berichterstattung zu sehen. Eine grundsätzliche Einführung bietet der Artikel 'Wir brauchen bessere Pixel'. Den Spielebereich haben wir in unserem HDR-Gaming-Artikel 'In den Farbtopf gefallen' betrachtet und einen Ausblick auf die Codec-Zukunft jenseits der UHD-Blu-ray gibt unser großer Artikel zum VP9-Nachfolger AV1. Die Lektüre kann hilfreich sein, ist aber für das Verständnis dieses Tests nicht unbedingt notwendig.

Wir halten uns hierbei begrifflich an das, was in der Industrie üblich ist, und nutzen sowohl 4K als auch Ultra-HD als Begriffe. Tatsächlich wird die Ultra-HD-Blu-ray-Disc mit einem 4K-Logo auch als 4K-Disc vermarktet und die Fernsehgerätehersteller nutzen seit jeher lieber das griffige 4K-Logo als Ultra-HD. Letzteres wird manchmal sogar aktiv vermieden. Selbst das HDMI-Forum spricht fast nur noch von K-Formaten in HDMI 2.1. Gemeint ist in diesem Test immer eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln. Andere 4K-Formate ignorieren wir bewusst.

Fernseher, Abspielgeräte und Software in Kombination

Für das 4K-Erlebnis braucht es verschiedene Komponenten. Im zweiten Teil betrachten wir im Detail unsere drei Fernseher, die hier nur der Vollständigkeit halber schon einmal genannt werden. Wir haben uns drei Referenzgeräte zuschicken lassen, die alle HDR unterstützen: Sonys Edge-Lighting-System Bravia XD93, LGs OLED 55B6V (selbstleuchtend) und Samsungs KS7590 (Edge). Die Fernseher sollten vor allem zeigen, was prinzipiell möglich ist, was allerdings nicht jedem Typ gleich gut gelang.

  • Unsere Player-Auswahl für die Softwaretests (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die alten 2K-Konsolen dienten vor allem für den HDR-Vergleich (PS4) und mögliche Interface-Unterschiede (Xbox One). (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Langweilige Verpackungen gibt es bei der UHD-Blu-ray. Die FSK-Logos lassen sich wegdrehen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Star-Trek-Macher geben sich nicht mal bei der Disc Mühe. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine der wenigen Ausnahmen. Lucy hat immerhin einen Pappschuber. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nicht nur UHD-BDs sind schwarz. Es gibt vereinzelt auch schwarze Blu-ray Discs. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Durch die Belichtung wirkt die schwarze Blu-ray-Hülle heller, sie ist ohne Extralicht aber auch schwarz. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lucy und der Pappschuber. Achtung, die nächsten beiden Bilder sind sehr groß. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • 2K-SDR Crop (Macro, 105mm, APS-C) des Skydance-Logos von Star Trek Beyond, aufgenommen mit identischer Belichtung auf einem OLED-Fernseher (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die 4K-SDR-Version hat feinere Strukturen und sanftere Farbverläufe. Die dunklere HDR-Darstellung wirkt auf der Kamera schlechter, das entspricht aber nicht der Realität. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Unsere Player-Auswahl für die Softwaretests (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Bei den Abspielgeräten alias UHD-BD-Playern haben wir auch auf drei Modelle zugreifen können, die nach derzeitigem Stand im Prinzip den Markt abdecken, sieht man von abgespeckten Varianten oder Importen ab. Der UB900 von Panasonic kommt in Hi-Fi-Bauform auf den Markt. Ein typisch kurviges Design hat Samsungs UBD-K8500, und für den Einstieg bietet sich Microsofts Xbox One S an.

Was jetzt noch fehlt, ist die Software. Hier haben wir auf sieben UHD-BDs zurückgegriffen. Als Importbeispiel dient der Film The Divergent, den wir aus den USA mitgebracht haben. Mit The Martian steht ein aktueller Sci-Fi-Film zur Verfügung. Batman vs. Superman dient als Beispiel für einen analog gedrehten düsteren Film, und mit Star Trek Beyond haben wir einen Film ausgewählt, der aufgrund der vielen Effekte ein extremes Spektakel sein sollte. Auch Deadpool und Luc Bessons Lucy fallen darunter. Zuletzt haben wir uns The Revenant angesehen, einen Film, der nicht effektgeladen ist und etwas mehr Natur zeigt.

Auf die Inhalte der Filme gehen wir nicht näher ein. Sie werden aber ausführlich auf Auflösung und HDR-Effekte hin bewertet, denn gerade das ist bei der UHD-BD wichtig.

HDR ist toll, die Auflösung nicht immer 

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NaruHina 10. Feb 2017

Hmm Also ich kann hier keine Fehlern bei meinen DVDs in dieser Hinsicht feststellen ps3...

HubertHans 27. Jan 2017

Bei Schaltnetzteilen ist das technisch bedingt. Dort gibt es entsprechende Vorschriften...

havok2 26. Jan 2017

Der Renderprozess prinzipiell genau :) Denke auch im restlichen Composing kann ein Gro...

havok2 26. Jan 2017

Da ich auch sehr gerne Sci-Fi schaue und generell ein FX Junkie bin schließe ich mich...

ramboni 26. Jan 2017

Nennt man übrigens "Entwicklung". Aber ja, der Schnelligkeit heutzutage ist kaum noch...



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