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Nicht alle 4K-Discs lohnen sich.
Nicht alle 4K-Discs lohnen sich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Sache mit der Codec-Sackgasse

Wie bei den Vorgängern auch wird für die Einführung der UHD-Blu-ray auf einen neuen Videocodec zurückgegriffen. Während für die DVD der Videoteil von MPEG2 alias H.262 genutzt wird und für die Blu-ray-Discs der Advanced Video Codec (AVC) alias H.264 zum Einsatz kommt, setzt die UHD-Blu-ray auf den High Efficiency Video Codec (HEVC) alias H.265.

Daraus ergeben sich die üblichen Vorteile der Codec-Evolution: Bei gleichbleibender Qualität komprimiert der neuere Codec wesentlich besser, was im Umkehrschluss heißt, dass bei vergleichbaren Bitraten das Bild mit H.265 wesentlich besser sein sollte als bei der Verwendung von H.264. Für die UHD-Blu-rays wird dieser Umstand vor allem dazu genutzt, einfach mehr Information speichern zu können, was für die hohen Auflösungen wichtig ist.

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Die Bitraten der von uns getesteten UHD-Blu-ray-Discs bewegen sich unseren Playern zufolge zwischen 15 und 30 MBit/s, was laut der HEVC-Spezifikation den typischerweise zu erwartenden Bitraten für eine 4K-Auflösung bei 30 Bildern pro Sekunde entspricht. Zum Vergleich: Netflix empfiehlt für das UHD-Streaming eine Downloadrate von mindestens 25 MBit/s und spricht dabei von durchschnittlich 7 GByte Daten pro Stunde, die im Download anfallen. Letzterer Kennwert entspricht einer Durchschnittsbitrate von rund 16 MBit/s.

Viel mehr Farbe und Kontraste

Mit Blick auf die Inhalte der UHD-Blu-ray viel wichtiger ist allerdings die standardmäßige Unterstützung der 10-Bit-Farbtiefe pro Kanal mit H.265. Zwar gibt es auch ein H.264-Profil mit 10-Bit-Unterstützung statt der sonst üblichen 8 Bit, das wird aber nur sehr selten genutzt. Die 10-Bit-Farbtiefe von H.265 ermöglicht das Speichern von mehr Farbinformation pro Pixel, was im Bild zu weicheren Übergängen führt, immerhin sind mit 10 Bit rund 1 Milliarde Farben darstellbar statt der rund 16 Millionen Farben bei der Nutzung von 8 Bit. Farbübergänge sind also wesentlich geschmeidiger und ohne Stufeneffekte, was vor allem bei dunklen Rot-Tönen auffällt.

Wie bei den meisten Spielfilmen und den Vorgängerformaten üblich, nutzen auch die UHD-Blu-rays zum Speichern der Farbinformationen das YCbCr-Farbmodell meist mit einer Farbunterabtastung von 4:2:0. Hierbei wird zwischen der Helligkeit (Luma) und zwei Farbwerten für Blau sowie Rot (Chroma) unterschieden, wobei entsprechend der menschlichen Wahrnehmung die Chroma-Auflösung wesentlich geringer ausfallen kann als die Luma-Auflösung.

 Die Ausstattung der UHD-Packungen, Menüs und kein Spaß beim SammelnMehr Farben dank BT.2020 und wenig zukunftsfähiges H.265-Profil 

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NaruHina 10. Feb 2017

Hmm Also ich kann hier keine Fehlern bei meinen DVDs in dieser Hinsicht feststellen ps3...

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HubertHans 27. Jan 2017

Bei Schaltnetzteilen ist das technisch bedingt. Dort gibt es entsprechende Vorschriften...

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havok2 26. Jan 2017

Der Renderprozess prinzipiell genau :) Denke auch im restlichen Composing kann ein Gro...

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havok2 26. Jan 2017

Da ich auch sehr gerne Sci-Fi schaue und generell ein FX Junkie bin schließe ich mich...

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ramboni 26. Jan 2017

Nennt man übrigens "Entwicklung". Aber ja, der Schnelligkeit heutzutage ist kaum noch...

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