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Nicht alle 4K-Discs lohnen sich.
Nicht alle 4K-Discs lohnen sich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wie finde ich den richtigen Film, was fehlt und was ist mit Streaming?

4K ist nicht 4K, das mussten wir leider bei den Filmen erkennen. Was im Handel betrieben wird, ist schon ein bewusstes Reinlegen des Käufers. Nach unserer Erfahrung erhält der Anwender in den wenigsten Fällen eine echte 4K-Disc. Die Regel ist eher, dass es sich um hochskaliertes Material handelt. Full-HD/2K wird also auf Ultra-HD/4K hochgerechnet und auf der neuen Blu-ray abgespeichert. Die Qualitätsvorteile gegenüber der Blu-ray-Disc sind dann - wenn überhaupt - minimal und in jedem Falle enttäuschend. Wenn der erste Vorteil weg ist, bleiben immerhin noch die bessere Farbdarstellung und HDR. Solange Letzteres vernünftig umgesetzt wurde, würden wir sagen, dass sich die Anschaffung noch lohnt.

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Nur leider erkennt der Käufer nirgends, was eigentlich auf der Disc abgespeichert wurde. Die Erwartung von 3.840 x 2.160 echten Pixeln wird enttäuscht. Genauso gut könnten die Filmstudios alte 576i-Fernsehsendungen hochskalieren und diese als 4K-Produktionen verkaufen, nur weil da einmal am Original herumgerechnet wurde. Technisch mag zwar die Auflösung gespeichert worden sein, eine Irreführung stellt das in unseren Augen trotzdem dar.

Das Alter des Films gibt kaum Hinweise auf die Qualität

Nun könnte der Anwender denken, wenn der Film nur wenige Jahre alt ist, dann ist die Qualität garantiert auf 4K-Niveau. Unsere Beispiele zeigen leider, dass dem nicht so ist. Eher gilt der umgekehrte Fall. Ist der Film ein paar jahrzehntealt, wurde er noch analog aufgenommen. Die Negative lassen sich dann putzen, restaurieren und in hoher Auflösung neu scannen, was einem Bild entsprechen dürfte, wie es damals im Kino möglich war - vorausgesetzt, das Studio macht sich die Arbeit und das alte Material liegt noch vor. Es ist durchaus möglich, eine Laserdisc oder gar eine DVD als Grundlage zu verwenden.

Um herauszufinden, ob ein Film ordentlich bearbeitet wurde, hilft ein Blick in die Internet Movie Database (IMDb). Die technischen Spezifikationen vieler, aber leider nicht aller Filme geben Hinweise darauf, ob überhaupt in 4K oder höher aufgenommen wurde. Ein Blick auf die Tech Specs von Star Trek Beyond offenbart: Der Film wurde in 3,4K mit neuen Arri-Kameras aufgenommen. Doch in einem Folgeschritt, dem Digital Intermediate, wurde das Ganze im Prinzip auf 2K heruntergerechnet. Und das ist eine Wiedervorlage für weitere Schritte.

Neben diesen Ideal-Discs und den technisch rein hochskalierten Werken gibt es aber noch eine Mischung. Kompliziert wird es, wenn unterschiedliche Quellformate eingesetzt und anschließend gemischt gespeichert werden.

Gehen wir jetzt vom Optimum aus, hätte ein ordentliches Digital Intermediate in 4K oder leicht darunter erzeugt werden müssen. Doch selbst, wenn ein Film ein Digital Intermediate in 4K hat, heißt das nicht, dass alles ideal ist. Manche Szenen werden mit schlechteren Kameras aufgenommen. Das passiert recht häufig und ist manchmal der Umgebung einer Szene geschuldet. Mitunter wird auch Fremdmaterial genutzt, etwa historisches. Die beiden Fälle sollten aber nicht so oft auftauchen und sind verschmerzbar. Bei Blockbustern werden allerdings auch häufig Effekte eingesetzt, und die werden bisher anscheinend kaum in 4K produziert. Eine Hilfe herauszufinden, bei welchen Filmen das der Fall ist, bietet die Webseite realorfake4k.com. Leider ist die Liste dort nicht vollständig.

Auf den ersten Blick erscheint das unlogisch. Warum nimmt man Filme in 3K, 4K, 5K oder 6K auf, rendert aber die tollen Special Effects nur in 2K? Das ist leider weiter verbreitet, als viele vermuten würden. Und: Die Verwendung von Altauflösung ist gang und gäbe.

 HDR-Betrug bei The Divergent und Schönheit bei The Martian und LucyDie Sache mit den 2K-Effekten bei 4K-Videomaterial 

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NaruHina 10. Feb 2017

Hmm Also ich kann hier keine Fehlern bei meinen DVDs in dieser Hinsicht feststellen ps3...

HubertHans 27. Jan 2017

Bei Schaltnetzteilen ist das technisch bedingt. Dort gibt es entsprechende Vorschriften...

havok2 26. Jan 2017

Der Renderprozess prinzipiell genau :) Denke auch im restlichen Composing kann ein Gro...

havok2 26. Jan 2017

Da ich auch sehr gerne Sci-Fi schaue und generell ein FX Junkie bin schließe ich mich...

ramboni 26. Jan 2017

Nennt man übrigens "Entwicklung". Aber ja, der Schnelligkeit heutzutage ist kaum noch...



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