Ein Schuhabdruck, ein Briefumschlag und Kabelbinder

Die neuesten Erkenntnisse der Ermittler sprechen ebenfalls dafür, dass der oder die Täter Einheimische sind. Alle Gegenstände, die sie am Tatort zurückließen, stammen aus dem Sortiment großer Supermarkt- oder Einzelhandelsketten. Alle haben Filialen, die maximal zehn Kilometer von Lørenskog entfernt liegen.

Stellenmarkt
  1. IT Systemadministrator (m/w/d)
    htp GmbH, Hannover
  2. IT-Spezialist (m/w/d) Personalmanagementsoftware
    Evangelische Landeskirche in Württemberg, Stuttgart
Detailsuche

Ein am Tatort gefundener Schuhabdruck Größe 45 konnte von der Kripo eindeutig der Marke Sprox zugeordnet werden, sie wurde von der Supermarktkette Spare Kjøp angeboten.

Zwischen 2016 und 2018 wurden in Norwegen 459 Paar dieser Schuhe in der entsprechenden Größe verkauft, 79 wurden bar bezahlt. 343 Käufer, die sie mit Karte erworben hatten, konnten identifiziert werden.

Kabelbinder, die im Wohnhaus der Familie Hagen lagen, stammen von Biltema, einer auf Auto-, Boots-, und weiteres Freizeitzubehör spezialisierten Einzelhandelskette.

Golem Akademie
  1. PowerShell Praxisworkshop: virtueller Vier-Tage-Workshop
    21.–24. Februar 2022, virtuell
  2. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    28. Februar–4. März 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Der Briefumschlag, in dem der oder die Entführer ihren Erpresserbrief am Tatort hinterließen, wurde ebenso wie das verwendete Briefpapier bei Clas Olson gekauft. Die in Skandinavien sehr verbreitete Einzelhandelskette bietet Inneinrichtungs-, Bastel-, und Home-Improvement-Produkte an.

Und noch ein Detail vom Tatort

Nicht geklärt ist dagegen ein anderes Detail vom Tatort. Im Erdgeschoss des Hauses der Hagens befindet sich eine Toilette; in diesem Raum und davor wurde Unterwäsche von Anne-Elisabeth Hagen sowie ein benutztes Handtuch und eine Hose gefunden.

Ob sie von dem oder den Tätern entkleidet wurde oder sich selbst auszog, ist unklar. Möglich ist jedoch auch, dass sie nach dem Duschen in dem in der ersten Etage gelegenen Bad angegriffen und überwältigt wurde und die Sachen nicht von ihr im Parterre abgelegt wurden.

Der Kriminalfall Anne-Elisabeth Hagen bleibt mysteriös. Er wird bald als Serie bei Netflix zu sehen sein, derzeit laufen in Norwegen die Dreharbeiten.

Die Autoren Nikolaj Frobenius und Stephen Uhlander erklärten vorab, man werde sich auf die Auswirkungen dieses Falls nicht nur auf Familie und Freunde des mutmaßlichen Opfers, sondern auch auf die Gesellschaft beschäftigen.

Die Schuldfrage werde nicht im Mittelpunkt stehen - und keinesfalls wollten sie eine Tätersuche betreiben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Wohl doch keine Entführer aus dem Ausland
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4


Maddix 04. Jan 2022 / Themenstart

Wer viel reist und zusätzlich seine Ausweise kopieren lässt, kann davon ausgehen, dass...

3C 273 29. Dez 2021 / Themenstart

Ja! Wenn du meinst persönlich und beleidigend zu werden mit dem Denken von der Wand bis...

smonkey 27. Dez 2021 / Themenstart

Im letzten hervorragenden Artikel vor ein paar Monaten, lag der Fokus noch ziemlich stark...

KlugKacka 27. Dez 2021 / Themenstart

Da gibts aber nix von der Lebensversicherung. Und vlt. will man seine Frau auch nicht...

mackes 27. Dez 2021 / Themenstart

Wie kommst du auf das dünne Brett? Wäre es Promo, würde die Serie erstens viel mehr im...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Naomi "SexyCyborg" Wu
Pappbüste einer Tech-Youtuberin ist Youtube zu anstößig

Naomi Wu wird in der Maker-Szene für ihr Fachwissen geschätzt. Youtube demonetarisiert sie aber wohl wegen ihrer Körperproportionen.

Naomi SexyCyborg Wu: Pappbüste einer Tech-Youtuberin ist Youtube zu anstößig
Artikel
  1. Quartalsbericht: Apples Gewinn stellt alles in den Schatten
    Quartalsbericht
    Apples Gewinn stellt alles in den Schatten

    Apple erwirtschaftet im letzten Quartal des Vorjahres einen Gewinn von 34,6 Milliarden US-Dollar. Und das trotz Chipkrise und weiteren Lieferengpässen.

  2. Coronapandemie: 42,6 Millionen mehr digitale Impfzertifikate als Impfdosen
    Coronapandemie
    42,6 Millionen mehr digitale Impfzertifikate als Impfdosen

    Einem Medienbericht zufolge gibt es eine Lücke zwischen ausgestellten Impfnachweisen und verabreichten Dosen. Diese wird sogar noch größer.

  3. Akamai: Steigende Nachfrage für illegale Kopien von Filmen
    Akamai
    Steigende Nachfrage für illegale Kopien von Filmen

    Durch die vielen neuen Streaming-Dienste ist illegales Filesharing wieder stark im Kommen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RX 6900 XTU 16GB 1.449€ • Intel i7 3,6Ghz 399€ • Alternate: u.a. Acer Gaming-Monitor 119,90€ • Logitech Gaming-Headset 75€ • iRobot Saugroboter ab 289,99€ • 1TB SSD PCIe 4.0 128,07€ • Razer Gaming-Tastatur 155€ • GOG New Year Sale: bis zu 90% Rabatt • LG OLED 65 Zoll 1.599€ [Werbung]
    •  /