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Der Agent mit der Lizenz zum Töten: Christopher Nolan spricht über die James-Bond-Gerüchte

Christopher Nolan wurde immer mal wieder ins Gespräch gebracht, wenn es um die Regie eines neuen James-Bond-Films geht.
/ Peter Osteried
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Die berühmte Gun-Barrel-Sequenz - hier mit Daniel Craig (Bild: MGM)
Die berühmte Gun-Barrel-Sequenz - hier mit Daniel Craig Bild: MGM

Es ist kein Geheimnis, dass Christopher Nolan ein riesiger James-Bond-Fan ist. Er sprach schon häufiger darüber, dass er gerne einen Film machen würde. Was dem entgegenstand: Er möchte sein eigenes Ding durchziehen, während die Produzenten aber sehr involviert sind. Da ein neuer James-Bond-Film demnächst angegangen wird, häufen sich wieder die Gerüchte, dass Nolan auf dem Regiestuhl Platz nehmen könnte(öffnet im neuen Fenster) .

Die hat er nun adressiert: "Nein. Bedauerlicherweise ist an diesen Gerüchten nichts dran. Aber ich bin froh, dass der Streik jetzt vorüber ist und wir alle wieder mit der Arbeit beginnen können."

Wie ein Bond-Film von Nolan aussehen könnte, zeigte schon die komplette Winter-Sequenz auf dem Berg in Inception. Er wäre zweifellos ein sehr guter Regisseur für den Film und hätte beim nächsten vielleicht auch mehr Freiheiten. Denn nach dem Ausstieg von Daniel Craig muss ein neuer Schauspieler gefunden und die Reihe quasi neu erfunden werden.

Früher war es traditionell so, dass nur Briten bzw. Bürger des Commonwealth die Regie übernehmen durften, was eh für Nolan spräche. Aber das wurde in den letzten Jahren deutlich aufgeweicht, da Cary Joji Fukunaga, der Keine Zeit zu sterben inszenierte, Amerikaner ist.

Mit seinem Film ging die moderne Ära von James Bond, die 2006 mit Casino Royale und Daniel Craig erstmalig in der Rolle von 007 begann, auch zu Ende. Craig spielte den Agenten mit der Lizenz zum Töten fünfmal.

Ein Starttermin ist für den nächsten James-Bond-Film noch nicht gesetzt, weil man noch immer auf der Suche nach dem idealen Darsteller ist. Gerüchte über einen weiblichen Bond haben die Macher bereits dementiert, denkbar wäre aber, dass eine Person of Color der nächste 007 werden könnte. Wie dem auch sei, mitunter bewahrheiten sich Gerüchte dann doch noch. Ein James-Bond-Film von Christopher Nolan wäre eine Klasse für sich – dass er Franchise-Figuren sehr gut neu definieren kann, hat er mit seiner Dark-Knight-Trilogie bereits bewiesen.


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