Abo
  • IT-Karriere:

Depublizierung: 7-Tage-Löschfrist für ARD und ZDF im Internet fällt weg

Die Siebentagefrist für Online-Inhalte der öffentlich-rechtlichen Sender soll wegfallen. Die Regierungschefs der Länder sind sich einig.

Artikel veröffentlicht am ,
Die ARD-Mediathek
Die ARD-Mediathek (Bild: ARD Mediathek/Screenshot: Golem.de)

Die Siebentagefrist für Inhalte des öffentlich-rechtlichen Internetangebots wird abgeschafft. Das hat die stellvertretende Sprecherin der Landesregierung Rheinland-Pfalz Golem.de auf Anfrage bestätigt. Angaben zu neuen Speicherfristen wurden nicht gemacht.

Stellenmarkt
  1. Wasserverband Peine, Peine
  2. über experteer GmbH, Nürnberg

"Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder sind sich darüber einig, dass die Verweildauern für Sendungen und auf Sendungen bezogene Telemedien über die bisher geltende Sieben-Tage-Regelung hinaus ausgedehnt werden sollen und die Regelung zum Verbot presseähnlicher Angebote weiter konkretisiert werden soll."

Die rheinland-pfälzische Regierungschefin Malu Dreyer (SPD) erklärte zu der Siebentagefrist: "Wir wollen das auflockern und verändern."

Außerdem werde das Verbot presseähnlicher Angebote "weiter konkretisiert. Es ist nicht vorstellbar, dass öffentlich-rechtlicher Rundfunk heutzutage nicht die Möglichkeit hat, auch online bestimmte Dinge zu tun." Dies dürfe jedoch nicht zu höheren Ausgaben führen.

Audio- und Videobeiträge nur sieben Tage online

Seit dem Jahr 2009 setzt der Rundfunkstaatsvertrag den Onlineangeboten von ARD, ZDF und Deutschlandradio Zeitgrenzen. Sie dürfen Audio- und Videobeiträge in der Regel nicht länger als sieben Tage online lassen, danach sind Beiträge oft nicht mehr auffindbar.

"Beim ZDF wurden 85 Prozent der Inhalte depubliziert", erklärte Peter Weber, Justiziar beim ZDF, im Mai 2012 auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland. "Das hat verhindert, dass Enzyklopädien aufgebaut werden, die in Konkurrenz zu Privaten treten." Drei Viertel der Dokumentationen seien depubliziert worden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Sandisk 512-GB-SSD für 55,00€, WD Elements Exclusive Edition 2 TB für 59,00€ und Abend...
  2. 31,99€
  3. 139,00€ (Bestpreis!)
  4. (aktuell u. a. Speedlink Velator Gaming-Tastatur für 9,99€, Deepcool New Ark Gehäuse für 249...

Vary 25. Okt 2017

Ich finde es wird an der falschen Stelle depubliziert. Die ganzen gut gemachten...

lear 23. Okt 2017

Es liegt vermutlich auch einfach in der Schwammigkeit der Absichtserklrärung, daß hier...

Kein Kostverächter 23. Okt 2017

Alles nur die Kinder des negativen Wachstums.

daarkside 23. Okt 2017

Es ist nun mal das Zeichen der Zeit, dass man Online guckt UND entscheidet ob, wann und...

Kein Kostverächter 23. Okt 2017

Die Depublizierung nach 7 Tagen war von den Privatsendern gefordert. Am Anfang gab es...


Folgen Sie uns
       


Sonos Move ausprobiert (Ifa 2019)

Wir haben den Move ausprobiert, Sonos' ersten Lautsprecher mit Akku, Bluetooth-Zuspielung und Auto-Trueplay.

Sonos Move ausprobiert (Ifa 2019) Video aufrufen
Ryzen 7 3800X im Test: Der schluckt zu viel
Ryzen 7 3800X im Test
"Der schluckt zu viel"

Minimal mehr Takt, vor allem aber ein höheres Power-Budget für gestiegene Frequenzen unter Last: Das war unsere Vorstellung vor dem Test des Ryzen 7 3800X. Doch die Achtkern-CPU überrascht negativ, weil AMD es beim günstigeren 3700X bereits ziemlich gut meinte.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Agesa 1003abba Microcode-Update taktet Ryzen 3000 um 50 MHz höher
  2. Agesa 1003abb Viele ältere Platinen erhalten aktuelles UEFI für Ryzen 3000
  3. Ryzen 5 3400G und Ryzen 3 3200G im Test Picasso passt

Party like it's 1999: Die 510 letzten Tage von Sega
Party like it's 1999
Die 510 letzten Tage von Sega

Golem retro_ Am 9.9.1999 kam in den USA mit der Sega Dreamcast die letzte Spielkonsole der 90er Jahre auf den Markt. Es sollte auch die letzte Spielkonsole von Sega werden. Aber das wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand.
Von Martin Wolf


    Verkehrssicherheit: Die Lehren aus dem tödlichen SUV-Unfall
    Verkehrssicherheit
    Die Lehren aus dem tödlichen SUV-Unfall

    Soll man tonnenschwere SUV aus den Innenstädten verbannen? Oder sollten technische Systeme schärfer in die Fahrzeugsteuerung eingreifen? Nach einem Unfall mit vier Toten in Berlin mangelt es nicht an radikalen Vorschlägen.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Torc Robotics Daimler-Tochter testet selbstfahrende Lkw
    2. Edag Citybot Wandelbares Auto mit Rucksackmodulen gegen Verkehrsprobleme
    3. Tusimple UPS testet automatisiert fahrende Lkw

      •  /