Abo
  • Services:

Department of Commerce: Die USA wollen ZTE mit alternativen Strafen belegen

Erst kündigte US-Präsident Donald Trump via Tweet an, ZTE - und damit zehntausende Jobs in China - retten zu wollen. Nun wurde das US Department of Commerce damit beauftragt, einen Plan zu entwickeln, der nicht den Zusammenbruch des chinesischen Telco-Konzerns bedeutet.

Artikel veröffentlicht am ,
ZTE im Fokus der USA (Symbolbild)
ZTE im Fokus der USA (Symbolbild) (Bild: LLUIS GENE/AFP)

Die USA wollen doch nicht so hart gegen den chinesischen Telekommunikationshardwarehersteller ZTE vorgehen wie geplant. US-Präsident Donald Trump kündigte dies mit einem Tweet am 13. Mai bereits an. Seine Befürchtung: durch das Handelsembargo würden zuviele Arbeitsplätze in China wegfallen, was er verhindern will. Zuvor hatte die US-Handelssperre ZTE hart getroffen. Auf seine Anweisung hin sollte das US Department of Commerce (US DoC, Handelsministerium) Möglichkeiten ausloten, wie die Strafe gegen ZTE geändert werden kann.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf

Nach derzeitigem Stand dürfen US-Unternehmen nicht an ZTE liefern. Der Grund liegt darin, dass ZTE mit dem Iran Handel betrieben hat. Dafür zahlte ZTE auch eine Strafe, doch im weiteren Verlauf des Streits warfen die USA ZTE vor, in dem Fall gelogen zu haben, was eine siebenjährige Exportsperre des DoC auslöste.

Das trifft auch Zulieferer wie Qualcomm (Chips über Auftragsfertiger) oder Google (Betriebssysteme), beides große US-Unternehmen. Mittlerweile gibt es einige Details zu dem Plan, die Strafe abzuändern. Das Weiße Haus bestätigte mittlerweile den Tweet von Trump, gab sich aber wortkarg und betonte, dass eine komplexe Situation mit China vorliege.

Kritik gab es derweil innerhalb der USA an der Entscheidung, in China Jobs zu retten. ZTE wird allgemein vorgeworfen, nationale Interessen der USA zu gefährden. Selbst der US-Sender Fox News, der derzeitigen US-Regierung recht nahe, berichtete ausführlich über den Meinungswechsel und ließ Kritiker zu Wort kommen.

Mit einem weiteren Tweet erklärt Donald Trump seinen Sinneswandel und die Vielfältigkeit der Einflussfaktoren. Zum einen sei ZTE ein großer Kunde von US-Unternehmen und zum anderen gehe es auch um Verhandlungen zum Thema Handel und seine persönliche Beziehung zum Staatspräsidenten der Volksrepublik China Xi, Jinping.

Gesucht werden jetzt alternative Strafmethoden gegen ZTE. Eine einfache Aufhebung wird es nicht geben. Laut dem Weißen Haus sollen die neuen Strafen weiterhin entsprechenden Gesetzen und Regularien folgen. Wilbur Ross, der dem DoC vorsteht, hat dafür den Auftrag direkt bekommen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. ES Blu-ray 10,83€, Die nackte Kanone Blu-ray-Box-Set 14,99€)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand

Muhaha 15. Mai 2018

Man macht das, was andere auch schon erfolgreich vorgeführt haben: Trumps Sucht nach...

Muhaha 15. Mai 2018

Mist! Ich wusste, ich habe was vergessen :)

pumok 15. Mai 2018

Ja, oder Huawei/Honor, welche eher im ZTE Preissegment anbieten. Aber egal, sowohl...


Folgen Sie uns
       


Offroad mit dem Audi E-Tron

Mit dem neuen Audi E-Tron fährt es sich leicht durch unwegsames Gelände.

Offroad mit dem Audi E-Tron Video aufrufen
Kaufberatung: Den richtigen echt kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel finden
Kaufberatung
Den richtigen echt kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel finden

Wer sie einmal benutzt hat, möchte sie nicht mehr missen: sogenannte True Wireless In-Ears. Wir erklären auf Basis unserer Tests, was beim Kauf von Bluetooth-Hörstöpseln beachtet werden sollte.
Von Ingo Pakalski

  1. Nuraphone im Test Kopfhörer mit eingebautem Hörtest und Spitzenklang
  2. Patent angemeldet Dyson soll Kopfhörer mit Luftreiniger planen

Eden ISS: Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner
Eden ISS
Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner

Wer in der Antarktis überwintert, träumt irgendwann von frischem Grün. Bei der Station Neumayer III hat das DLR vor einem Jahr ein Gewächshaus in einem Container aufgestellt, in dem ein Forscher Salat und Gemüse angebaut hat. Das Projekt war ein Test für künftige Raumfahrtmissionen. Der verlief erfolgreich, aber nicht reibungslos.
Ein Interview von Werner Pluta

  1. Eden ISS DLR will Gewächshaus-Container am Südpol aus Bremen steuern
  2. Eu-Cropis DLR züchtet Tomaten im Weltall
  3. NGT Cargo Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h

WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

    •  /