Abo
  • Services:

Denverton: Intels Atom C3000 haben 16 Kerne bei 32 Watt

Die neuen Atom-C3000-Chips für Router und Storage-Systeme nutzen bis zu 16 Kerne und werden im 14-nm-Verfahren gefertigt. Die Denverton genannten CPUs integrieren 10-Gigabit-Ethernet, sind jedoch beim Speicherausbau beschränkt.

Artikel veröffentlicht am ,
Atom C3000
Atom C3000 (Bild: Intel)

Intel hat die Atom C3000 alias Denverton mit allen Modellen vorgestellt. Bisher waren die Server-CPUs nur angekündigt und die Ark-Datenbank listete bisher einzig den Atom C3338 mit zwei Kernen. Die Prozessoren weisen allerdings bis zu 16 Cores auf und sollen daher mehr als doppelt so schnell rechnen wie die Atom C2000 (Avoton/Rangeley), die Intel 2013 veröffentlicht hatte.

  • Chip und Wafer der Atom C3000 (Bild: Intel)
  • Blockdiagramm eines Atom C3000 (Bild: Intel)
  • Spezifikationen der Atom C3000 (Bild: Intel)
Blockdiagramm eines Atom C3000 (Bild: Intel)
Stellenmarkt
  1. M-net Telekommunikations GmbH, München
  2. Bosch Gruppe, Dresden

Die Denverton integrieren Kerne mit Goldmont-Technik, die verglichen mit Silvermont und dessen Shrink Airmont unter anderem ein breiteres Frontend, weitere Integer-ALUs, eine Out-of-Order-Gleitkommaeinheit, eine verbesserte Sprungvorhersage, SHA1 wie SHA256 in Hardware und eine längere Pipeline aufweist. Der Speichercontroller unterstützt Dualchannel mit DDR4-2400-Geschwindigkeit und kann maximal 256 GByte RAM ansprechen.

Von der Cloud bis zum IoT

Je nach SKU (Stock Keeping Unit), also der Modellreihe, sind die Atom C3000 für Cloud-Storage-Server, für Netzwerk-Applikationen oder für Internet-der-Dinge-Systeme (IoT) gedacht. Alle Denverton unterstützen 2,5- und einige 10-Gigabit-Ethernet mit bis zu vier Ports. Neu ist Quick Assist, was für Kompression und Kryptografie verwendet wird. Anders als Atom-Chips für Endkundensysteme verfügt die C3000-Familie über keine integrierte Grafikeinheit.

Mit im System-on-a-Chip stecken 20 PCIe-Gen3-Lanes sowie 16 Sata-6-GBit/s- und 8 USB-3.0-Ports. Aufgrund von 20 HSIO-Lanes können aber nicht alle Funktionen parallel verwendet werden. Gefertigt werden die Denverton in einem optimierten 14-nm-Verfahren. Die CPUs takten ihre Kerne auf bis zu 2,2 GHz - einen Boost gibt es nicht. Am schnellsten rechnet der Atom C3955 mit 16 Cores bei 2,1 GHz und einer thermischen Verlustleistung von 32 Watt.

Die Chips werden auf dem BGA-Sockel 1310 verlötet, das Package misst 34 x 28 mm. Erste Platinen kommen von Asrock und Supermicro.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 149,90€ + Versand (im Preisvergleich ab 184,95€)
  2. 1.299,00€
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  4. 399€ (Vergleichspreis ab 467€)

404-error 21. Aug 2017

Die CPU des HP MicroServer Gen10 basiert wohl auf einem gut zwei Jahre alten Laptop SoC...

coolbit 21. Aug 2017

Bei dem Anforderungsprofil hast du natürlich vollkommen recht. Und wenns dann auch noch...

L3G0 21. Aug 2017

Handoptimiert muss es bei weitem nicht sein! Der Algorithmus hinter der Anwendung muss...

logged_in 21. Aug 2017

https://www.abacus.cz/a2sdi-16c-hln4f-miniitx-atom-c3xxx-ghz-16c-pci-e4-4gbe-4ddr4-2133-m...


Folgen Sie uns
       


Der Güterzug der Zukunft - Bericht

Auf der Innotrans 2018 haben Verkehrsforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt ein Konzept für den Güterzug der Zukunft vorgestellt.

Der Güterzug der Zukunft - Bericht Video aufrufen
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

Autonome Schiffe: Und abends geht der Kapitän nach Hause
Autonome Schiffe
Und abends geht der Kapitän nach Hause

Weite Reisen in ferne Länder, eine Braut in jedem Hafen: Klischees über die Seefahrt täuschen darüber hinweg, dass diese ein Knochenjob ist. Doch in wenigen Jahren werden Schiffe ohne Besatzung fahren, überwacht von Steuerleuten, die nach dem Dienst zur Familie zurückkehren. Daran arbeitet etwa Rolls Royce.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
  2. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
  3. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen

IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
IMHO
Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
  2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
  3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

    •  /