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Denon denkt um: Receiver AVR-1713 und AVR-1513 sind einfacher zu bedienen

Denon ist nicht unbedingt bekannt für einfach zu bedienende AV-Receiver. Das will der japanische Hersteller nun ändern – angefangen mit den neuen Geräten AVR-1713 und AVR-1513.
/ Christian Klaß
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Denon AVR-1513 - für Heimkinoeinsteiger (Bild: Denon)
Denon AVR-1513 - für Heimkinoeinsteiger Bild: Denon

Die neue AV-Receiver-Serie AV-Art soll eine für Denon völlig neue Philosophie verkörpern: "Es ist die Kunst, herausragende Surround-Technologie zu erschaffen, welche gleichzeitig einfach zu bedienen ist." Anders gesagt: Denon will sich von seiner bisher unübersichtlichen und komplizierten Bedienung verabschieden, für die der Hersteller bei Heimkinobetreibern bekannt ist.

Das bedeutet laut Denon: Es gibt künftig ein klareres Design der Benutzeroberfläche, weniger Tasten am Produkt selbst, ein einfacheres Layout der Fernbedienungen und eine iOS-App sowie im Laufe des Jahres auch eine Android-App. Große Buchstaben am Gehäusedisplay sollen auch vom Sofa aus noch gut gelesen werden können. Alle neuen AVRs von Denon sollen das künftig berücksichtigen – wobei die Fernsteuerung per App auch eine Netzwerkfähigkeit voraussetzt. Fotos von der neuen GUI konnte Denon noch nicht zur Verfügung stellen.

Die ersten Produkte der AV-Art-Serie sind der AVR-1713 und der AVR-1513. Der nicht internetfähige 5.1-Kanal-Receiver AVR-1513 verfügt über eine volldiskrete Endstufe mit fünf Kanälen à 110 Watt. Zu den Schnittstellen zählen vier HDMI-Eingänge, einer davon sitzt an der Gehäusefront, koaxiales und optisches S/PDIF sowie ein HDMI-Ausgang. Dazu kommen einige analoge Ein- und Ausgänge für Stereoton und S-Video. Ein Komponenteneingang, eine Ethernetschnittstelle und USB fehlen.

Auch der AVR-1713 ist ein 5.1-Kanal-Receiver, allerdings mit 5 x 120 Watt, Audyssey Dynamic Volume, Dynamic EQ und Netzwerkunterstützung. Dazu verfügt er über einen Ethernet-Anschluss, DLNA-5.1- und Airplay-Unterstützung, Last.fm(öffnet im neuen Fenster)- und Internetradiozugang sowie Flickr(öffnet im neuen Fenster)-Fotostreaming.

Beim Streaming über das Netz wird auch Flac HD unterstützt. Auf Musikdienste wie Aupeo(öffnet im neuen Fenster), Deezer(öffnet im neuen Fenster) und den in Deutschland kürzlich offiziell gestarteten Spotify(öffnet im neuen Fenster) kann aber leider auch mit diesem Netzwerk-Receiver von Denon noch nicht zugegriffen werden.

Am AVR-1713 finden sich unter anderem fünf HDMI-Eingänge und ein HDMI-Ausgang. An der Front sitzt eine USB-Schnittstelle zum Anschluss von iPod, iPhone und externen Datenträgern. Das Einmesssystem (Audyssey MultEQ XT) und ein Installationsassistent sollen die Einrichtung und Bedienung des AVR-1713 vereinfachen.

Denon zufolge konnte bei den beiden Neulingen der Standby-Verbrauch nochmals reduziert werden. Zudem verfügen sie und künftige AVRs über eine automatische Abschaltfunktion zur zusätzlichen Energieeinsparung.

Der AVR-1513 und der AVR-1713 werden ab Mai 2012 in Schwarz lieferbar sein; der AVR-1513 für 329 Euro und der AVR-1713 für 499 Euro.


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