Denksport: Tron Identity defragmentiert spielerisch den Speicher

Der britische Spieledesigner Michael Bithell hat schon einige Indiegame-Klassiker geschaffen, darunter Thomas Was Alone, Subsurface Circular und John Wick Hex.
Nun arbeitet sein Entwicklerstudio Bithell Games(öffnet im neuen Fenster) gemeinsam mit Disney an einem neuen Spiel namens Tron Identity, das auf der ikonischen Virtuelle-IT-Welt des 1982 veröffentlichen Films Tron basiert.
Identity spielt nach Angaben der Entwickler in einer Serverumgebung, die von ihrem Nutzer irgendwann angelegt und dann vergessen wurde. Seitdem hat sich diese Welt rund um eine zentrale Repository auf eigene Faust weiterentwickelt, bis es zu einem Verbrechen kommt.
Die Spieler treten als Detektivprogramm (in Menschengestalt) an, um hinter die Geschehnisse zu kommen. Dazu muss man Datenträger defragmentieren, mit Avataren interagieren, sich ihnen anschließen – oder sie löschen.
Abhängig von den Entscheidungen und den Lösungen für Denksportaufgaben soll es viele unterschiedliche Enden geben.
Wie genau das Gameplay abläuft, ob es sich eher an Point-and-Click-Adventures oder an Logikpuzzles orientiert, ist momentan nicht absehbar. Das liegt auch daran, dass Chefdesigner Michael Bithell bekannt dafür ist, eher ungewöhnliche Ansätze zu verfolgen.
Tron Identity: Plattformen und Verfügbarkeit
Die binärbasierten Figuren sollen ironischerweise von Hand erstellt und animiert werden, sie greifen ebenso wie die Umgebungen die typische Optik von Tron mit starken Kontrasten und knalligen Farben auf.


















Tron Identity soll für Windows-PC, MacOS und Konsolen auf den Markt kommen – welche Plattformen konkret bedient werden, ist noch nicht bekannt. Die Veröffentlichung ist für 2023 geplant.



