Demon's Souls im Test: Düsternis auf Basis von 10,5 Tflops

Das Remake von Demon's Souls ist das einzige PS5-Spiel von Sony, das nicht für die PS4 erscheint - und ein toller Einstieg in die Serie!

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Artwork von Demon's Souls Remake
Artwork von Demon's Souls Remake (Bild: Sony)

Der Zombie hinter der Tür und wir sind alte Bekannte. Trotzdem ziehen er und wir es durch wie immer: Er schleppt sich mühsam in unsere Richtung, dann springt er auf uns zu. Und wir hauen ihm unseren Schild gegen den Kopf und strecken ihn dann mit dem Schwert nieder. Weiter geht's!

Inhalt:
  1. Demon's Souls im Test: Düsternis auf Basis von 10,5 Tflops
  2. Demon's Souls: Verfügbarkeit und Fazit

Den Zombie haben wir inzwischen viele Dutzend Male getötet. Zuerst in der Originalversion von Demons's Souls, das vom Entwicklerstudio From Software im Jahr 2010 (Japan bereits 2009) für die Playstation 3 veröffentlicht wurde. Und nun sind wir dem Untoten im Remake auf der Playstation 5 erneut begegnet - und auch das mehrfach, weil wir die Passage mit dem Zombie wegen eines späteren, überlegenen Ritters mehrfach absolvieren mussten.

Das von dem US-Entwicklerstudio Bluepoint im Auftrag von Sony entwickelte Remake ist in Sachen Levelaufbau, Kampfsystem und eben auch Gegnerplatzierung fast identisch mit dem Original. Wir streiten als einsamer Ritter, Soldat oder Dieb immer noch in einem verwunschenen Fantasyreich für das hoffentlich Gute - Hintergründe der Handlung lernen wir erst nach und nach kennen. Mit unseren Nah- und Fernkampfwaffen töten wir Gegner wie unseren Zombie, aber auch viele Meter große Oberbosse.

Der Schwierigkeitsgrad ist hoch, aber das Kampfsystem mit seinen Kombinationen aus Blocken und Parieren, Wegrollen und natürlich auch Zuschlagen gibt uns alles, was wir für den Sieg in der mindestens 30 Stunden langen Kampagne benötigen.

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Der fast einzige, hier aber wesentliche Unterschied zwischen alter und neuer Fassung: Das Remake sieht viel besser aus. Und damit meinen wir, dass es wie ein ganz neues Spiel wirkt und dass es die Leistungsfähigkeit der Playstation 5 mit ihren 10,5 Tflops zumindest erkennen lässt - obwohl etwa Raytracing nicht unterstützt wird.

Demon's Souls - [PlayStation 5]

Bei gleichem Aufbau verfügen Schlossmauern und Gebäude nun über viel mehr Details wie Zinnen und Figuren. Kleine und vor allem große Gegner sind aufwendiger animiert und gestaltet - und statt der simplen Ragdoll-Effekte des Originals gibt's nun anständige Todesszenen.

Dazu kommen schöne Texturen sowie Partikel- und Lichteffekte. Letztere sind zwar nicht ganz so großartig, sie fügen sich aber gut ein. Die Atmosphäre ist wie im Original sehr düster und eigen, auf schrillen Schnickschnack haben die Entwickler verzichtet. Wem die aktuelle Fassung trotzdem zu bunt ist, kann mit Filtern unter anderem in Monochrom (fast Schwarz-Weiß) antreten. Musik und Soundeffekte wurden neu abgemischt.

Außerdem unterstützt das Spiel das neue Eingabegerät der PS5. Auf dem Dualsense spüren wir etwa den Aufprall einer Waffe auf unseren Schild als leichtes Vibrieren, dazu kommt ein passendes Geräusch aus dem Gamepad. Wir finden diese Effekte sehr gelungen - gerade weil sie so subtil sind. In der ersten Stunde sind sie uns nicht aufgefallen, später beim probeweisen Deaktivieren haben wir sie aber vermisst.

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Demon's Souls: Verfügbarkeit und Fazit 
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Prypjat 25. Nov 2020

Warte mal! Ich schau noch mal auf den Titel des Artikels. Da steht doch tatsächlich...

wurstdings 23. Nov 2020

Die CPU/GPU takten nur herunter, wenn man speziellen Code laufen lässt, der die Kerne...

Anonymouse 22. Nov 2020

Und der eigentlich Grund ist ja: Man möchte mit dem Schild ja seinen Körper schützen...

Mondstein 22. Nov 2020

Bluepoint besitzt 90 Leute und Playstation enteilt der xbox ja wie man an den...

D43 20. Nov 2020

Oh ja ein BB2 ! Das wäre der Hit.


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