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Demis Hassabis nach dem Match von Deep Mind gegen den Go-Spieler Le Sedol
Demis Hassabis nach dem Match von Deep Mind gegen den Go-Spieler Le Sedol (Bild: Jeon Heon-Kyun-Pool/Getty Images)

Mächtige Algorithmen

Er ist zu Computerspielen zurückgekehrt. Die von seiner Firma entwickelten Maschinen können sich selbst beibringen, Atari-Spiele zu bedienen. Ihnen muss lediglich einprogrammiert werden, dass Gewinnen etwas Gutes ist. Nach dieser Grundlogik übernimmt die Maschine den Rest selbst. Das ist die höhere Form der künstlichen Intelligenz, die Hassabis einst so langweilig und beschränkt fand. Alpha Go gewann mit "Intuition" gegen einen der weltbesten Go-Spieler.

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Für Deep Mind basteln mehrere Hundert Mitarbeiter an Programmen, die ohne jede fremde Hilfe die Welt entdecken und verstehen. Hassabis' Vision ist eine KI, die sämtliche Informationen in Rohform verarbeiten kann. Statt für jede Aufgabe auf unterschiedliche Algorithmen angewiesen zu sein, würde dieser eine Algorithmus alles können: den schnellsten Weg ermitteln, Gesichter auf Fotos erkennen, Computerspiele spielen. Dieses Ziel liegt noch weit entfernt, aber die KI von Deep Mind ist auf weniger menschliche Hilfe angewiesen als die meisten Konkurrenten.

Besser als der beste Go-Spieler

Im März 2016 demonstrierte Deep Mind, wie mächtig die Algorithmen der Firma sind. Im wohl komplexesten Brettspiel, Go, trat der Rechner in fünf Partien gegen einen der weltbesten Spieler an, den Koreaner Lee Sedol. Deep Mind gewann.

Dass der Tag kommen würde, an dem Maschinen auch diese Komplexität meistern würden, war abzusehen. Allerdings dachten Experten, dass mindestens noch ein Jahrzehnt vergehen würde, bis es so weit ist. Deep Mind setzte für diese spezielle, Alpha Go genannte KI ein Verfahren ein, das Hassabis als "Intuition" bezeichnete. Statt zu versuchen, mit brachialer Rechengewalt zu ermitteln, was der beste nächste Zug ist, analysierte die Maschine 100.000 Spiele von Amateuren und spielte millionenfach gegen sich selbst.

Wenn Maschinen nicht mehr auf Menschen hören

Für den Neurophysiologen Wolf Singer, der direkt vor Hassabis sprach, sind solche Systeme der Schlüssel zur Zukunft der KI. Würde man die entsprechende Hardware entwickeln, die effizient arbeiten kann, könnte KI schon bald unbeaufsichtigt lernen. An den Moment der Singularität glauben nur wenige, also an jenen Punkt, an dem künstliche die menschliche Intelligenz überholen könnte. Doch Singer warnte vor einer Gefahr, die viel greifbarer ist.

"Wir glauben an die Robustheit hierarchischer Strukturen", sagte er. "Weil wir Affen sind." Doch so sicher dürfe man nicht sein, dass sich solche Systeme immer kontrollieren ließen. "In selbst organisierten Systemen funktionieren diese Hierarchien nicht mehr. Sie werden immer etwas tun. Aber nicht unbedingt das, was wir von ihnen wollen."

 Demis Hassabis: Dieser Mann will die ultimative KI entwickeln

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Trollversteher 19. Jan 2017

Bei Schach? Ja. Bei GO? Definititv nein. Die sortiert kein "dummer Algorithmus" aus...

Eve666 19. Jan 2017

Hmm seit CRISPR/Cas9 entdeckt wurde ist es schon jetzt nicht mehr möglich genetisch...

Trollversteher 19. Jan 2017

Unsinn. In diesem Falle war das völlig korrekt, diesen überflüssigen Seitenhieb hättest...

BLi8819 18. Jan 2017

Unser Gehirn kann alles. Ob Bauarbeiter oder Pilot. Das Gehirn muss es nur einmal...

elegon 18. Jan 2017

Wir werden KIs bekommen, die uns lächelnd anlügen, denn diejenigen, die Macht haben...



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