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Solche LGA-Sockel könnten bald selten werden.
Solche LGA-Sockel könnten bald selten werden. (Bild: Intel)

Dementi: AMD und Intel bleiben dem Prozessorsockel treu

Solche LGA-Sockel könnten bald selten werden.
Solche LGA-Sockel könnten bald selten werden. (Bild: Intel)

Unabhängig voneinander haben AMD und Intel bestätigt, dass es für Selbstbau-PCs auch in Zukunft gesockelte Prozessoren geben soll. Vor allem Intel dementierte damit Gerüchte, es werde nur noch fest verlötete BGA-Versionen anbieten. Einige Zweifel bleiben dennoch.

Gegenüber Maximum PC hat ein Intel-Sprecher die jüngsten Gerüchte rund um eine Abkehr von Prozessorsockeln dementiert: "Intel fühlt sich weiterhin dem wachsenden Markt der Desktop-Enthusiasten und dem Einzelhandel verpflichtet und wird für die absehbare Zukunft gesockelte Bausteine im LGA-Package anbieten", sagte Daniel Snyder.

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Natürlich kommt bei solchen Dementis auch noch ein Nachsatz, in dem Snyder betont, dass er zu einzelnen Produkten und der langfristigen Roadmap nichts Genaues sagen könne. Damit steht zwar fest, dass Intel weiterhin Prozessoren für LGA-Sockel anbieten wird - aber nicht, welche das sein werden.

Ausgang der Kontroverse war eine selbst erstellte Roadmap-Grafik von PC Watch, die für Intels übernächste CPU-Generation mit Codenamen Broadwell - sie folgt Haswell nach - nur noch BGA-Gehäuse vorsah. Prozessoren mit diesen Ball-Grid-Arrays bietet Intel schon lange an, sie werden beispielsweise bei Notebooks und All-in-One-PCs fest verlötet, was Kosten und Bauhöhe spart. Ein Wechsel der CPU ist aber nur mit erheblichem Aufwand möglich, und genau das kritisierten Selbstbau-Fans seit Bekanntwerden des Gerüchts heftig.

Selbst wenn Intel weiterhin neue LGA-Prozessoren anbieten wird, ist mit der Stellungnahme nicht gesagt, dass das für alle Serien gilt. Bisher gibt es vom kleinsten Single-Core-Celeron bis zum Sechskern-Monster LGA-Versionen und zudem noch verschiedene Sockel. Das ist für die Entwickler, sowohl bei Intel als auch den PC- und Mainboardherstellern, ein schwer zu pflegender Wildwuchs. Der prestigeträchtige Markt der Enthusiasten, die PCs gerne selbst bauen und oft aufrüsten, ist zudem nur bei den teuren CPUs über 500 US-Dollar OEM-Preis wirklich lukrativ. Damit könnte es Sinn ergeben, wenn sich Intel dabei langfristig nur noch auf wenige Plattformen mit vielleicht zwei Sockeln konzentriert.

AMD, das in der fraglichen Roadmap gar nicht erwähnt wurde, ist schon kurz vorher für die Technikfans eingetreten. Gegenüber Tech Report sagte ein Sprecher des Unternehmens, AMD wolle auch 2013 und 2014 gesockelte Prozessoren anbieten, und zwar sowohl die FX-Modelle als auch die kommende APU Kaveri. Das ist zumindest für zwei Jahre eine genauere Aussage als sie von Intel kam - allerdings gibt es auch um AMD in der letzten Zeit zahlreiche Gerüchte, die unter anderem für 2013 ein Beibehalten der bisherigen Piledriver-Kerne enthalten. Zumindest für die Opterons, auf denen die FX-CPUs in der Regel basieren, hat AMD das auch schon bestätigt.


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Neuro-Chef 16. Dez 2012

Erzähl das dem Privatnutzer, der alles oder nur ein Teil erstzen muss. Allein schon die...

Anonymer Nutzer 07. Dez 2012

In diesem Thread geht es um Basteln für Heimanwender. Und das geht mit Raspberry Pi...

cry88 06. Dez 2012

nach meiner erfahrung nach krepiert der prozessor in 80% der fälle zusammen mit dem...

Charles Marlow 06. Dez 2012

Denn nach "Fehler" oder "Missverständnis" sah das zu Zeitpunkt der Ankündigung ganz...



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