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Deltatronic Silentium X99
Deltatronic Silentium X99 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Fazit und Verfügbarkeit

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Deltatronic verkauft den Silentium X99 in verschiedenen Konfigurationen: Die günstigste kostet 1.990 Euro und basiert auf einem 550-Watt-Netzteil, einem Core i7-5820K, 16 GByte DDR4-Arbeitsspeicher, einer 128 GByte großen PCIe-M.2-SSD und einer uralten Geforce 210. Die von uns getestete Version mit Core i7-5960X, 32 GByte RAM und einer Geforce GTX 970 ist für 3.455 Euro verfügbar.

Auf Wunsch ist das System mit Xeon-Modellen, bis zu 128 GByte DDR4-RAM, einer 512 GByte fassenden PCIe-M.2-SSD, einer zusätzlichen 840-Pro-SSD mit bis zu 1 TByte Kapazität, zwei WD-Red-Festplatten in Kühlboxen mit bis aufaddiert 12 TByte Speicherplatz, einer Geforce GTX 980 für Spieler oder einer Quadro K4200 für Profianwender für mehr als 8.000 Euro erhältlich.

Abseits vom X99-Rechner bietet Deltatronic auch Modelle mit Z97-Board und Haswell-Prozessoren (Devil's Canyon) an, die Intel mit nur 88 statt 130 Watt TDP wie die großen Haswells klassifiziert - inklusive Grafikeinheit wohlgemerkt. Auf Nachfrage bestätigte uns Deltatronic, dass dieses System bald auch mit den effizienteren Broadwell-Chips angeboten wird.

  • Deltatronic Silentium X99 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Deltatronic Silentium X99 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Fazit

Der Silentium X99 erscheint auf den ersten Blick wie eine Machbarkeitsstudie, denn das Deltatronic-System muss unter alltäglicher Last über 250 Watt passiv kühlen - kein Lüfter unterstützt die Konvektion. In der Praxis funktioniert der Silentium X99 allerdings tadellos: Weder der High-End-Prozessor Core i7-5960X noch die Grafikkarte der Oberklasse, eine Geforce GTX 970, überhitzen unter Last, wenn wir Spiele starten oder OpenCL-Programme ausführen.

Um das zu erreichen, betreibt Deltatronic jedoch viel Aufwand. Die Kühlung besteht aus einem sehr großen Radiator, der die komplette rechte Seitenwand des Chieftec-Gehäuses einnimmt, und vier Heatpipes. Den Prozessor hat der Hersteller zudem von bis 3,6 auf 3 GHz gedrosselt. Die Grafikkarte hingegen darf theoretisch mit bis zu 1,3 GHz Chiptakt laufen.

Praktisch gibt der Rechner aber ein schönes Beispiel für den Turbo-Wahnsinn, der bei einer Passivkühlung reine Makulatur ist. Unter konstanter Last drosselt die Geforce GTX 970 auf 1.040 MHz und damit unter den Takt, den Nvidia für dieses Modell als Basisfrequenz angibt. Quälen wir das System mit unrealistischer Last, verringert sich der Takt auf unter 900 MHz, und die CPU schaltet aus Sicherheitsgründen auf 2,4 GHz herab.

Für uns ist Silentium X99 ein Nischengerät für Nutzer, denen das abseits von minimalen Störgeräuschen wie knackenden Wandlern unhörbare System das Geld wert ist - etwa weil es die Arbeitsumgebung erfordert. Ob der Rechner auf Dauer unter den hohen Temperaturen leidet, können wir nicht prüfen.

 Bei Last sinkt die Leistung stark

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non_sense 13. Jul 2015

Es macht einen Unterschied, wenn man im wachen oder halbschlafenden Zustand die...

joe43 09. Jul 2015

habe vor etwa einem jahr einen rechner für einen freund zusammengestellt und -geschraubt...

plutoniumsulfat 09. Jul 2015

Dann musst du allerdings ein luftdichtes Gehäuse haben, denn Helium lässt sich unter...

lugke84 08. Jul 2015

Warum dreht man nicht einfach das Mainboard um 90° dass die Anschlüsse alle nach Oben...

threadi 07. Jul 2015

Der Erfahrung aus dem 1. Beitrag kann ich mich anschließen. Hatte 9 Jahre lang einen...



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