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Deltadrucker Magna: Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker

Dieser 3D-Drucker stellt sogar den Berliner Big Rep in den Schatten: Der Magna des japanischen Unternehmens Genkei ist vier Meter hoch und kann noch aufgestockt werden. Der 3D-Drucker ist derzeit in Tokio in einer Ausstellung zu bewundern.
/ Werner Pluta
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Aufbau des 3D-Druckers Magna: Gegenstände in Lebensgröße drucken (Bild: 3ders/Screenshot: Golem.de)
Aufbau des 3D-Druckers Magna: Gegenstände in Lebensgröße drucken Bild: 3ders/Screenshot: Golem.de

Einen fünf Meter großen 3D-Drucker hat das japanische Unternehmen Genkei entwickelt: Der Deltadrucker Magna ist vier Meter hoch und kann um einen weiteren erhöht werden. Er wird derzeit in einer Ausstellung in der japanischen Hauptstadt Tokio gezeigt.

Ein Deltadrucker besteht aus drei senkrechten Schienen, an denen der Druckkopf mit einem Gestänge aufgehängt ist, so dass er über der Arbeitsplattform schwingen kann. Vorteil dieser Konstruktion ist, dass der Druckkopf sehr exakt gesteuert werden kann. Der Rahmen besteht aus Aluminium- und Stahlteilen. Die sollen dem Gerät genug Stabilität verleihen, so dass die Bewegung der Motoren und des Druckkopfes keine Vibrationen erzeugen.

Drucken mit Pellets

Der Drucker nutzt das Schmelzschichtungsverfahren (Fused Deposition Modeling, FDM). Das Gerät verarbeitet den Kunststoff Polylactid (PLA), der als Draht von einer Rolle abgewickelt wird. Sie wollten das Gerät aber so modifizieren, dass es auch Pellets verarbeite, sagt Hironao Kato, der Entwickler des Magna, dem auf 3D-Druck-Themen spezialisierten Nachrichtenangebot 3ders(öffnet im neuen Fenster) .

Entsprechend seiner Größe hat der Deltadrucker einen großen Bauraum. Der Magna kann Objekte drucken, die einen Durchmesser von 1,4 Metern haben und 2 Meter hoch sind. Wird der Magna auf 5 Meter erhöht, kann das Objekt sogar 3 Meter hoch sein. Er ist - ähnlich wie der in Berlin entwickelte Big Rep - dazu gedacht, Gegenstände in Lebensgröße aufzubauen. Das können Möbel sein, Architekturelemente oder Figuren.

Genkai zeigt den Riesendrucker in der Ausstellung Materializing II(öffnet im neuen Fenster) , die in der Ausstellungshalle der Hochschule der Künste von Tokio zu sehen ist. Die Ausstellung endet am 8. August.


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