Dells XPS 13 mit Ubuntu im Test: Endlich ein Top-Notebook mit Linux!

Das Touchpad klappert, aber die Ubuntu-Installation hält. Das XPS 13 in der Developer Edition macht durchaus Freude - auch in 4K. Schade nur, dass das Display auch als Spiegel funktioniert.

Ein Test von veröffentlicht am
Golem.de-Redakteur Hauke Gierow und Tux vor dem XPS 13: Das Display ist ein guter Spiegel.
Golem.de-Redakteur Hauke Gierow und Tux vor dem XPS 13: Das Display ist ein guter Spiegel. (Bild: Hauke Gierow/Golem.de)

Das fast perfekte Ultrabook gibt es jetzt mit vorinstalliertem Ubuntu: das XPS 13 in der 2015er Variante mit aktuellem Skylake-Prozessor. Dell gehört damit neben Tuxedo zu den wenigen Herstellern, die ihre Geräte standardmäßig auch mit Linux anbieten. Wir haben die Kombination getestet und festgestellt: Sie funktioniert besser als beim Vorgänger.

  • Unfreiwilliges Selfie bei der Dokumentation des Bios-Updates (Bild: Hauke Gierow/Golem.de)
  • Das XPS 13 kann jetzt auch in der aktuellen Version wieder mit Linux bestellt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display spiegelt stark. Es gibt auch eine matte Variante, aber nur mit weniger potenter Hardware. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Touchpad-Treiber produziert fortlaufend Fehlermeldungen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Akkulaufzeit ist für ein Linux-Gerät in Ordnung, liegt aber deutlich unter der Windows-Variante. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Touchscreen funktioniert ohne weitere Einstellungen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Powered by Ubuntu (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das XPS 13 von der Seite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das XPS 13 von der Seite  (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gerät ist hochwertig verarbeitet, nur das Touchpad klappert leider etwas. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Hinweis auf Ubuntu 14.04 bleibt auch nach der Aktualisierung auf 16.04 bestehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gerät von unten. Die Base ist aus Aluminium gefertigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch im Inneren gleicht das Gerät der Windows-Version, lediglich der WLAN-Chipsatz wurde ausgetauscht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch im Inneren gleicht das Gerät der Windows-Version, lediglich der WLAN-Chipsatz wurde ausgetauscht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch im Inneren gleicht das Gerät der Windows-Version, lediglich der WLAN-Chipsatz wurde ausgetauscht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch im Inneren gleicht das Gerät der Windows-Version, lediglich der WLAN-Chipsatz wurde ausgetauscht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Powertop zeigt, dass die Hardwarebeschleunigung für 4K-Videos funktioniert. (Screenshot: Hauke Gierow/Golem.de)
  • Wer Ubuntu von einem normalen Image aus installiert, bekommt keine Extratreiber, ... (Screenshot: Hauke Gierow/Golem.de)
  • ... Dell hingegen integriert eine Reihe angepasster Treiber. (Screenshot: Hauke Gierow/Golem.de)
Das XPS 13 kann jetzt auch in der aktuellen Version wieder mit Linux bestellt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)


Bereits auf dem XPS 13 von 2014 lief Linux. Wir installierten es zunächst auf dem Windows-Modell, doch die Tonausgabe funktionierte erst, nachdem wir den damals aktuellen Kernel nachinstalliert hatten. Es folgte eine Entwicklerversion mit vorinstalliertem Ubuntu, die aber wieder eingestellt wurde. Unser aktueller Testkandidat kommt nun mit einem vorinstallierten Ubuntu mit Dells Anpassungen - und läuft damit ohne größere Macken. Auch ein frisches Upstream-Ubuntu funktioniert. Nur die Hardware macht erstaunlicherweise ein paar Probleme.

Bei dem uns von Dell zur Verfügung gestellten Testmuster handelt es sich um die hochwertigste verfügbare Ausstattung: einen Skylake Core i7 6560U, ein glänzendes 4K-Display, 16 GByte RAM und eine 512-GByte-M2-SSD. Äußerlich gleicht das Gerät der Windows-Variante und auch im Innenleben verändert sich nicht allzu viel. Nur beim WLAN-Chip setzt Dell auf ein Modell von Intel statt des standardmäßig verwendeten Broadcom-Chips. Der Intel-Chip hat eine bessere Treiberunterstützung als das Broadcom-Modell und dürfte daher unter Linux eine bessere Performance bieten.

Ärgerlicher Verarbeitungsfehler

Was uns schon nach wenigen Minuten merklich stört, ist ein Verarbeitungsfehler, den wir von einem so hochpreisigen Gerät eigentlich nicht erwartet hätten. Das Touchpad klappert merklich, es hat Spiel. Das ist nicht extrem, mindert die Freude an der Bedienung aber merklich. Wir sind offenbar nicht die einzigen, denen es so geht: Gibt man bei Google "XPS 13 Touchpad" ein, wird sofort "klappert" als Vorschlag eingeblendet. Ein in der Redaktion verwendetes XPS 13 der Vorgängergeneration zeigt dieses Problem nicht.

Stellenmarkt
  1. Consultant - Prozessautomatisierung (w|m|d)
    AMANA consulting GmbH, Essen
  2. Softwareintegrator / Systemintegrator C# & .NET Maschinenbau (m/w/d)
    Packsize GmbH, Herford, Bielefeld, Gütersloh, Paderborn, Lippstadt
Detailsuche

Auch das spiegelnde Display stört uns selbst im normalen Büroalltag. Auch ohne direkte Sonneneinstrahlung und mit geringem Umgebungslicht treten starke Reflexionen auf. Wir können uns quasi bei der Arbeit selbst beobachten, besonders bei weißen Hintergründen. Sobald nur etwas Licht aus dem Hintergrund kommt, ist das Display bei weniger als der maximalen Helligkeit nur schwer abzulesen. Dieser Kritikpunkt ist aber natürlich nicht der Linux-Version anzukreiden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Das Gerät kommt mit der alten LTS-Version 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


stq66 09. Jun 2016

Entweder ich bin als Entwickler angestellt tätig, dann kann ja meine Firma bei Dell als...

EQuatschBob 09. Jun 2016

Das sind bei mir nur Power und Ethernet, manchmal noch ein zweiter Monitor. Dafür...

HansiHinterseher 08. Jun 2016

Meinem Vater habe ich ein LTS (OpenSuse) installiert. Warum? Weil der absolut keinen Plan...

ml31415 06. Jun 2016

Diese Kombinationen mit dem Spiegelbildschirm sind wirklich peinlich. Wer will sowas...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Hacking
Der Bad-USB-Stick Rubber Ducky wird noch gefährlicher

Mit einer neuen Version des Bad-USB-Sticks Rubber Ducky lassen sich Rechner noch leichter angreifen und neuerdings auch heimlich Daten ausleiten.

Hacking: Der Bad-USB-Stick Rubber Ducky wird noch gefährlicher
Artikel
  1. Kilimandscharo: Tanzania Telecommunications bringt Glasfaser auf 3.720 Meter
    Kilimandscharo
    Tanzania Telecommunications bringt Glasfaser auf 3.720 Meter

    Der Campingplatz Horombo Hut bietet Glasfaser-Internet auf 3.720 Meter Höhe. Bald soll auch der höchste Berggifel des Kilimandscharo versorgt werden..

  2. E-Mountainbike Graveler 29 Zoll: Aldi verkauft Mountain-E-Bike von Prophete
    E-Mountainbike Graveler 29 Zoll
    Aldi verkauft Mountain-E-Bike von Prophete

    Aldi bietet ein sportliches E-Bike für knapp 1.000 Euro an. Das Graveler 29 Zoll ist für unwegsames Gelände und die Stadt gedacht und dabei recht leicht.

  3. Sprachanschlüsse: Telekom erhöht die Preise
    Sprachanschlüsse
    Telekom erhöht die Preise

    Wer nur telefonieren will, muss bei der Telekom etwas mehr zahlen. Das betrifft die Call-Start-Tarife.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 10%-Gaming-Gutschein bei eBay • Grafikkarten zu Tiefpreisen (Palit RTX 3090 Ti 1.391,98€, Zotac RTX 3090 1.298,99€, MSI RTX 3080 Ti 1.059€) • PS5 bei Amazon • HP HyperX Gaming-Maus 29€ statt 99€ • MindStar (ASRock RX 6900XT 869€) • Bester 2.000€-Gaming-PC [Werbung]
    •  /