Dell XPS 18: 18-Zoll-Tablet als Desktop-Ersatz

Auf dem Festival SXSW hat Dell sein XPS 18 angekündigt. Es handelt sich dabei um ein Tablet, das auch alleine voll funktionsfähig ist. In seinen Anwendungsbeispielen auf der Gerätewebseite zeigt Dell(öffnet im neuen Fenster) aber vor allem, dass der Rechner als Desktop- und Notebook-Ersatz dienen soll.
Dazu hat das XPS 18 einen aufklappbaren Standfuß, mit dem das Tablet auf einen Tisch gestellt werden kann. Mit einer drahtlosen Maus und Tastatur wird so eine Bedienung wie bei einem Notebook möglich. Ein wohl als Zubehör angebotener Halter bringt den Bildschirm in die Höhe, so dass längeres ergonomisches Arbeiten wie bei einem Desktop-PC oder Notebook mit eigenem Monitor möglich erscheint.
Preis und Liefertermin noch nicht bekannt
Angetrieben wird das Tablet von einem Core-Prozessor von Intel und einer SSD - alle weiteren Angaben zur Hardware behält Dell noch für sich. Nur, dass ein Full-HD-Display verbaut wird, ist noch bekannt. Auch einen Preis gibt es noch nicht, ebenso wenig einen Liefertermin. "Coming soon" ist alles, was Dell dazu sagt. Die Akkulaufzeit soll laut Dell "exzellent" sein. Eines der ersten Windows-8-Tablets mit Intel-Prozessor, das Surface Pro von Microsoft, wird wegen seiner Laufzeit von drei bis vier Stunden häufig kritisiert.
Eine Angabe, die von Besuchern des SXSW-Festivals getwittert(öffnet im neuen Fenster) und von Dell bisher nicht bestätigt wurde, lässt aufhorchen: Das XPS 18 soll unter 2,3 Kilogramm wiegen. Das ist für ein Tablet zwar sehr viel, aber viel weniger als vergleichbare Geräte. So wiegt beispielsweise das 20-Zoll-Tablet Vaio Tap von Sony mit 5,2 Kilogramm doppelt so viel wie das XPS 18.
Nachtrag vom 14. März 2013, 13:10 Uhr
Dell hat den XPS 18 auch für Deutschland angekündigt. Das Gerät kann ab dem 16. April 2013 bestellt werden - ob es dann auch sofort geliefert wird, ist unklar. In der kleinsten Konfiguration kostet der Rechner 999 Euro plus Versandkosten. Eine drahtlose Tastatur und Maus liefert Dell stets mit. Das Unternehmen legt Wert auf die Feststellung, dass es sich nicht um ein Tablet, sondern um einen "tragbaren All-in-One-PC" handele.



