Abo
  • Services:

Hell, schnell, kühl, leise

Das vorliegende Testmuster nutzt die Vollausstattung, es ist ein 4K-IPS-Panel von Sharp verbaut. Dell hat unter Windows 10 eine Skalierung von 250 Prozent eingestellt, wir halten 200 Prozent bei 3.840 x 2.160 Pixeln für sinnvoller. Laut Hersteller soll sich die Helligkeit auf 400 cd/m² belaufen, wir messen 414 cd/m². Allerdings ist das rechte Display-Drittel mit bloßem Auge erkennbar dunkler. Die Helligkeit fällt hoch aus, die Glare-Beschichtung auf dem Gorilla-Glas sorgt aber für störende Spiegelungen. Der Kontrast liegt bei guten 1.342:1, was knackige Farben bedeutet.

Stellenmarkt
  1. Helmut-Schmidt-Universität Universität der Bundeswehr Hamburg, Hamburg
  2. über duerenhoff GmbH, Münster

Unter der Tastatur befindet sich die Hardware: Alle Komponenten wie der Prozessor, der DDR4-Speicher oder der ac-2x2-WLAN-Chip von Killer sind verlötet. Einzig die M.2-2280-SSD, eine 512 GByte fassende XG5 von Toshiba, ist ohne Aufwand austauschbar. Das NVMe-Drive schafft hohe 3 GByte pro Sekunde lesend, schreibt aber mit untypisch geringeren 460 MByte pro Sekunde - wir sind mit diesem Problem nicht alleine. Als Prozessor verwendet Dell zwei Varianten des Kaby Lake G mit 65 Watt, entweder den Core i7-8705G oder den Core i5-8305G.

  • XPS 15 Convertible von Dell (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • XPS 15 Convertible von Dell (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • XPS 15 Convertible von Dell (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • XPS 15 Convertible von Dell (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • XPS 15 Convertible von Dell (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • XPS 15 Convertible von Dell (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • XPS 15 Convertible von Dell (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • XPS 15 Convertible von Dell (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • XPS 15 Convertible von Dell (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
XPS 15 Convertible von Dell (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

Hinter KBL-G verbirgt sich ein Multi-Chip-Design, welches vier Intel-CPU-Kerne samt iGPU mit einer Radeon RX Vega M genannten zusätzlichen Grafikeinheit und 4 GByte HBM2-Videospeicher koppelt. Die Architektur der Vega M basiert jedoch auf Polaris, daher ist die Bezeichnung etwas irreführend. Der Core i7-8705G hat mit 3,1 bis 4,1 GHz etwas mehr Takt als der Core i5-8305G mit 2,8 bis 3,8 GHz. Die Vega M GL (Graphics Low) mit 1.280 Shader-Einheiten und bis zu 1.011 MHz hingegen ist identisch. Die Lastverteilung zwischen Prozessor und AMD-Grafik erfolgt dynamisch, wir sehen 35 Watt bis 47 Watt für die CPU-Kerne und bis zu 43 Watt für die Vega M. In der Praxis sind es zwischen 45 Watt und 60 Watt für das komplette Package, der Wert schwankt stark.

Die Performance des Core i7-8705G liegt leicht über dem Niveau des älteren Core i7-7700HQ, was die rund 800 Punkte im Cinebench R15 bestätigen. Die CPU-Kerne heizen sich dabei auf bis 99 Grad auf, das Gerät selbst bleibt aber dank einer Gore-Isolierung kühl. AMDs Vega M liefert in etwa die Leistung einer Geforce GTX 1050, womit aktuelle Spiele in 1080p mit mittleren Details zumeist rund laufen. Nervig ist allerdings, dass der Radeon-Treiber uns neue Versionen (18.5.1 oder 18.8.1) anbietet, die Installation aber wegen einer Inkompatibilität zu KBL-G fehlschlägt. Intel muss hier nachbessern.

Rechnen CPU und Grafikeinheit, wird das XPS 15 gut hörbar, bleibt jedoch leiser als das XPS 15 (9570). Im Leerlauf schalten die beiden Lüfter ab, auch bei leichter Last wie Webbrowsing springen sie nicht an. Weil das XPS 15 (9575) Convertible deutlich flacher als das XPS 15 (9570) Notebook ist, fällt die Kapazität des Akkus mit 75 Wattstunden statt 97 Wattstunden deutlich niedriger aus. Dennoch hält das Convertible mit 6:50 Stunden beim Netflix-Streaming länger, wenn auch nicht übermäßig lange durch. Der übliche Powermark-Test kommt bei 200 cd/m² auf 6:51 Stunden. Das 130-Watt-Netzteil lädt das XPS 15 in unter zwei Stunden auf und hat mehr als genug Reserven für Volllast.

 Dell XPS 15 Convertible (9575) im Test: AMD und Intel bilden gute Notebook-KombiKBL-G läuft unter Linux 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. 9,99€
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

anonym 12. Aug 2018 / Themenstart

dem kann ich im wesentlichen zustimmen. ich bin sehr zufrieden mit dem gerät. da ich...

bioharz 11. Aug 2018 / Themenstart

https://www.dell.com/de-at/shop/notebooks-ultrabooks/xps-15-notebook/spd/xps-15-9570-laptop

Silberfan 10. Aug 2018 / Themenstart

Das Modell von Dell hat mich allein wegen der Intel Krücke die da drin steckt nicht...

abufrejoval 09. Aug 2018 / Themenstart

Anscheinend spart Acer zumindest nicht an der Qualität. Wir hatten für unsere Drillinge...

Kleba 09. Aug 2018 / Themenstart

Oder die Suchfunktion nutzen ;-)

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Gamescom 2018 - Vorbesprechung (Golem.de Live)

Die Golem.de-Redakteure Peter Steinlechner und Michael Wieczorek besprechen, was uns auf der Gamescom 2018 in Köln erwartet.

Gamescom 2018 - Vorbesprechung (Golem.de Live) Video aufrufen
Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden
  2. Landspace Chinesisches Raumfahrtunternehmen kündigt Raketenstart an
  3. Raumfahrt @Astro_Alex musiziert mit Kraftwerk

IMHO: Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
IMHO
Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime

Es könnte alles so schön sein abseits vom klassischen Fernsehen. Netflix und Amazon Prime bieten modernes Encoding, 4K-Auflösung, HDR-Farben und -Lichter, flüssige Kamerafahrten wie im Kino - leider nur in der Theorie, denn sie bringen es nicht zum Kunden.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. IMHO Ein Lob für Twitter und Github
  2. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL
  3. Sicherheit Tag der unsinnigen Passwort-Ratschläge

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Parker Solar Probe Sonnen-Sonde der Nasa erfolgreich gestartet
  2. Parker Solar Probe Nasa verschiebt Start seiner Sonnen-Sonde
  3. Raumfahrt Die neuen Astronauten für SpaceX und Boeing

    •  /