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Schwächen beim Touchpad und Notabschaltung durch Überhitzung

Wir haben jedoch auch Kritik an dem Ultrabook. Das Glas-Touchpad hakelt. Es ist eines dieser vollflächigen Touchpads mit integrierten Tasten, wie sie Apple in den Macbooks verbaut. Es ist zwar schick und bietet weniger Angriffsfläche für Schmutz, ermöglicht aber nicht das gleichzeitige Drücken von zwei Maustasten. Wer den Total Commander oder Opera nutzt, muss sich einige Funktionen abgewöhnen. Zudem stellt diese Art von Touchpad enorme Ansprüche an die Treiberentwickler. Unter anderem muss der Treiber erkennen, ob ein Daumen ruht, ob er gerade benutzt wird oder nur halb zum Durchdrücken der integrierten Mausersatztaste genutzt wird.

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Bei Dells Notebook haben wir eine leichte Verzögerung bei der Umsetzung von Zwei-Finger-Gesten festgestellt. Vermutlich geschieht das zur Sicherheit, um Fehlbedienungen zu reduzieren. Daran gewöhnt sich der Nutzer, aber es nervt anfangs.

  • Dells XPS 13 (Mitte) ist kleiner als das Asus Zenbook UX31 (unten) mit gleich großem Display. (Bilder: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • 12-Zoll-Geräte (oben) haben allerdings immer noch eine etwas kleinere Grundfläche angeht. Gut zu sehen: die unterschiedliche Dicke von normalem Subnotebook und Ultrabook
  • Der schmale Rahmen des XPS 13 macht das kompakte Gehäuse möglich.
  • Das Display spiegelt und die Tastatur hat eine Hintergrundbeleuchtung.
  • 21 mm hoch ist das XPS 13.
  • XPS 13
  • Auf der rechten Seite befinden sich USB 3.0, Mini-Displayport...
  • ... und die Anzeige des Akkus.
  • Das Netzteil des XPS 13
  • Die Logos für Windows und den Prozessor sind auf der Unterseite.
  • Der Prozessor des Ultrabooks kann dank Turboboost mit schnelleren Core-i-Prozessoren mithalten.
XPS 13

Schlechter ist hingegen das Versagen des Touchpads in einigen Situationen, wenn Daumen und Zeigefinger gleichzeitig aufliegen. Dann muss der Nutzer neu ansetzen. Zudem führt auch eine leichte Berührung mit dem Mittelfinger dazu, dass das Touchpad in einen Scrollmodus schaltet. In der Praxis heißt das, dass nach der Scrollgeste ein Ab- und Ansetzen der Finger notwendig ist, um wieder den Mauszeiger zu bewegen. Bei Asus' Touchpad reicht es, den zweiten Finger zu heben, um vom Scrollmodus in den Zeigermodus gleitend zu wechseln. Ein Update des XPS-13-Treibers auf eine Version von Mitte März 2012 brachte keine Verbesserung. Dell verbaut ein Touchpad von Cypress, mit dem wir schon beim Test des XPS 15z Probleme hatten. Damals störte uns die Leistungsaufnahme des Cypress-Treibers.

Übrigens setzt Dell im Latitude XT3 auf ein Touchpad von Alps Electric, das diese Schwächen beim Scrollen nicht zeigt. Damit entsteht die kuriose Situation, dass verschiedene Dell-Rechner unterschiedliche Herangehensweisen des Nutzers an die Touchpads erfordern.

Die Touchpad-Probleme kennen wir grundsätzlich auch vom Asus Zenbook UX31. Sowohl bei unserem Ultrabook-Test mit Windows als auch bei unserem Ultrabook-Test mit Linux fielen uns die Probleme mit dem Touchpad ohne separate Maustasten auf, allerdings nicht so stark. Wir haben bisher nur einen guten Treiber für Touchpads mit integrierten Tasten auf derselben Fläche gesehen. Dieser ist von Apple und funktioniert nur unter Mac OS X. Unter Windows ist es auch Apple bisher nicht gelungen, einen guten Treiber zu entwickeln.

Bestimmte Umstände während einer Last führen zur Notabschaltung

Bei normaler Last ist das Notebook ziemlich leise, kein Lüfter ist hörbar. Bei normalem Arbeiten sind also nur Geräusche der Elektronik auszumachen und das auch nur, wenn der Nutzer das Ohr direkt an das Notebook hält. Erst unter Last wird der Lüfter angefahren, um die Wärme hinauszutransportieren. Wer das Ultrabook unter Last nutzt, sollte eine ebene und glatte Unterlage verwenden, andernfalls droht eine Notabschaltung. Wir haben nur kurz Starcraft 2 gemütlich auf einer Matratze gespielt. Der Luftausstoß nach hinten reichte jedoch nicht aus. Nach nur 15 Minuten provozierte der untere verschlossene Luftzufluss eine Notabschaltung des Systems. Dell sieht darin keinen Fehler. Wir waren dennoch überrascht, da uns das noch nicht passiert ist. Die Lüfterkonstruktion ist für uns ein Nachteil des Systems.

Eine Gegenprobe mit einem Zenbook UX31 zeigte auf dem gleichen Untergrund ein stabiles Notebook, obwohl sich die Lüftungslöcher auch hier unten und hinten befinden. Das Zenbook wurde zwar ziemlich heiß, auf eine Notabschaltung warteten wir aber 45 Minuten vergeblich.

Der Lüfter des XPS 13 arbeitet nicht effizient. Selbst auf einem Holztisch wird das System sehr warm. Auf einem Arbeitstisch konnten wir teilweise Temperaturen von über 65 Grad Celsius am Luftausstoß hinten messen. Mit dem Sensor direkt am Kühlkörper waren es zeitweise 79 Grad Celsius. Die Raumtemperatur lag bei knapp 24 Grad. Wir fürchten, dass im Sommer zumindest die Variante mit Core i7 arge Schwierigkeiten unter Last bekommt.

Der Tisch, den wir für die Videoaufnahmen benutzt haben, war für das Notebook besser. Er leitet Wärme besser ab, so dass nicht warme Luft durch den aufgeheizten Untergrund angesaugt wird. Auf diesem Tisch war das Notebook etwa 5 Grad kühler als auf dem Arbeitstisch. Ob ein Core i5, der nicht ganz so hoch taktet, hier eine Verbesserung darstellt, konnten wir nicht testen. Er wird laut Dell aber nicht ganz so heiß.

Damit disqualifiziert sich das Notebook leider fürs Arbeiten auf der Couch. Mal schnell eine Konvertierung starten und das Notebook neben sich ablegen, ist bereits bei kühler Wetterlage keine gute Idee. Zudem wird das System auch auf dem Schoß unangenehm warm unter Last.

 Bis ins Detail ein schönes GerätUnternehmenseinsatz und gute Akkulaufzeiten 
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megaseppl 13. Apr 2012

Ich würde es umtauschen. Meine Freundin und ich haben beide das 3er - und überhaupt kein...

OpenMind 12. Apr 2012

Wer sein W-LAN nicht korrekt konfigurieren bzw. seinen W-LAN-Router/Access-Point nicht...

Das_B 10. Apr 2012

traurig aber war das ding sieht fast wie ein macbook air aus.....

kman 09. Apr 2012

Ich bin sehr scharf darauf mit in den nächsten Wochen ein Ultrabook zuzulegen. Die 13...

Chili 06. Apr 2012

Und nicht zu vergessen: sehr schwachen Kontrast. Warum Golem diesen Punkt im Test...


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