Bis ins Detail ein schönes Gerät

Aus Designgründen hat sich Dell für ein spiegelndes Display entschieden. Es ist durch Gorilla-Glas geschützt, sollte also kratzunempfindlich sein und bei äußeren Einflüssen viel Widerstand bieten. Allerdings stört die Spiegelung bei starker Lichteinstrahlung. Hinter dem Gorilla-Glas befindet sich anscheinend ein mattes Panel, da wir keine Doppelspiegelung ausmachen konnten. Allerdings sind Panel und Glas erstaunlich dicht miteinander verbunden. Die Displayhelligkeit ist meist ausreichend, Asus' Zenbook ist aber deutlich heller. Anders als Asus gelingt Dell aber eine kräftige Darstellung von Farben. Zudem besitzt das Notebook einen Lichtsensor zur Bestimmung der Stärke der Hintergrundbeleuchtung.

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Beim Design der Hülle zeigt Dell viel Liebe zum Detail. Die normalerweise schwer ablösbaren Aufkleber von Microsoft und Intel, die so manches Notebook verschandeln, gibt es beim XPS 13 nicht. Stattdessen sind die Logos auf eine Metallplatte an der Unterseite aufgedruckt. Diese Platte lässt sich sogar abnehmen und darunter findet sich die Windows-Lizenz.

  • Dells XPS 13 (Mitte) ist kleiner als das Asus Zenbook UX31 (unten) mit gleich großem Display. (Bilder: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • 12-Zoll-Geräte (oben) haben allerdings immer noch eine etwas kleinere Grundfläche angeht. Gut zu sehen: die unterschiedliche Dicke von normalem Subnotebook und Ultrabook
  • Der schmale Rahmen des XPS 13 macht das kompakte Gehäuse möglich.
  • Das Display spiegelt und die Tastatur hat eine Hintergrundbeleuchtung.
  • 21 mm hoch ist das XPS 13.
  • XPS 13
  • Auf der rechten Seite befinden sich USB 3.0, Mini-Displayport...
  • ... und die Anzeige des Akkus.
  • Das Netzteil des XPS 13
  • Die Logos für Windows und den Prozessor sind auf der Unterseite.
  • Der Prozessor des Ultrabooks kann dank Turboboost mit schnelleren Core-i-Prozessoren mithalten.
Der schmale Rahmen des XPS 13 macht das kompakte Gehäuse möglich.

Angenehm ist das mit rund 1,38 kg geringe Gewicht des 13-Zoll-Geräts. Durch die Kompaktheit wirkt der Rechner etwas schwerer. Im Rucksack dürfte das Ultrabook aber kaum auffallen. Dazu kommt das 208 Gramm schwere 45-Watt-Netzteil. Allein 100 Gramm sind nur für den Kaltgerätestecker (Kleeblatt) notwendig. Das Notebook ist sehr flach und mit dem Gummistandfuß an der dicksten Stelle 21 mm hoch. Die Konstruktion ist trotzdem ziemlich stabil.

Der Deckel gibt bei leichten Bewegungen nicht nach und das Notebook lässt sich ohne Probleme an nur einer Ecke greifen, egal ob an der Handballenauflage oder am Display. Letzteres würden wir aus Gründen der Vorsicht dennoch nicht empfehlen, denn ein Bruch an der Stelle wäre nicht gut. Sehr angenehm ist auch die Konstruktion der Basis des Notebooks. Während beim Zenbook von Asus die Ecken zu scharfkantig sind, hat Dell hier saubere Arbeit geleistet.

Die Buchstaben auf der Tastatur können auch ohne aktive Tastaturbeleuchtung aufgrund des Kontrastes gut erkannt werden. Die Tastaturbeleuchtung kann also selbst bei mäßigen Lichtverhältnissen abgeschaltet bleiben. Nicht an den Tasten und deren Position, sondern am ungewöhnlichen Buchstabendesign störten sich allerdings einige Golem.de-Redakteure. Insgesamt gefiel uns die Tastatur beim Testen gut. Laut Dell ist sie gegen Spritzwasser geschützt.

Gute Lautsprecher

Unter den Tasten finden sich die beiden Lautsprecher, die trotz der Nähe zueinander noch gerade so ein Stereogefühl vermitteln. Das Notebook kann Töne ziemlich laut ausgeben. In Anbetracht des geringen zur Verfügung stehenden Platzes ist ein etwas blecherner Sound nicht zu vermeiden. Insgesamt gefällt uns der Ton aber recht gut.

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 Dell XPS 13 im Test: Schickes Ultrabook der LuxusklasseSchwächen beim Touchpad und Notabschaltung durch Überhitzung 
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Das_B 10. Apr 2012

traurig aber war das ding sieht fast wie ein macbook air aus.....

kman 09. Apr 2012

Ich bin sehr scharf darauf mit in den nächsten Wochen ein Ultrabook zuzulegen. Die 13...

Chili 06. Apr 2012

Und nicht zu vergessen: sehr schwachen Kontrast. Warum Golem diesen Punkt im Test...


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