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Kleines Full-HD-Display mit Touchscreen

Im XPS 12 steckt, wie es der Name schon andeutet, ein 12,5-Zoll-Panel. Obwohl das Notebook praktisch dem 13-Zoll-Gerät XPS 13 entspricht, ist das Display ein bisschen kleiner. Und es bietet sogar mehr Auflösung als das uns damals vorliegende Testmuster des XPS 13. Statt 1.366 x 768 Pixel auf 13,3 Zoll hat das XPS 12 ein 12,5-Zoll-Panel mit 1.920 x 1.080 Pixeln, also Full-HD. Es ist außerdem ein IPS-Panel, also blickwinkelstabil und bei der Farbdarstellung gut.

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Bei der hohen Auflösung einen Touchscreen anzubieten, verwunderte uns zunächst. Kleine Pixel und große Finger: Das funktioniert insbesondere auf dem Desktop nicht gut. Und ohne den Desktop zu arbeiten, ist selbst auf einem Windows-RT-Tablet unrealistisch, wie uns beim Test von Asus' Vivo Tab RT aufgefallen ist. Doch mit Windows 8 und passenden Einstellungen funktioniert es besser als gedacht. Dell hat die Elemente auf 125 Prozent gesetzt, was einer Fingerbedienung auf dem Desktop entgegenkommt. Der Touchscreen ist zudem präzise genug für schnelle Bewegungen, so wie Microsoft es mittlerweile verlangt - alte Windows-7-Geräte nutzen mitunter schlechte Touchscreens, die nicht schnell genug reagieren. Ideal ist es mangels Touch-Anpassungen des Desktops dennoch nicht.

  • Dell XPS 12 mit Windows 8
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Dell XPS 12 mit Windows 8

Dass das Display fast einen Zoll weniger hat, liegt daran, dass Dell das XPS 12 auch als Tablet konstruiert hat. Wie im Inspiron Duo befindet sich das Display in einer Aufhängung des Rahmens. Es kann mit einem leichten und doch bestimmten Anstupsen an der oberen Seite komplett um 180 Grad gedreht werden. Wird der Deckel dann zugeklappt, ist das XPS 12 plötzlich ein Tablet. Verglichen mit anderen Convertible-Designs, wie etwa beim Thinkpad X230t, dem Elitebook 2760p oder auch Dells XT3, geht das recht locker von der Hand. Das XPS 12 ist ohne Verrenkungen schnell umgeklappt und als Tablet bereit. Dank des Lagesensors wird das Display fast verzögerungsfrei gedreht. Es wird beim XPS 12 übrigens das moderne Drehen verwendet. Altgeräte nutzen die alte Displayumschaltung, die mitunter einige Sekunden braucht. Diese Altlast ist bei Windows 8 auch noch vorhanden. Über das Mobility Center geht die traditionelle Umschaltung beispielsweise noch.

Das Display selbst ist erstaunlich fest in der Halterung. Es wird zum einen durch Magnete in Position gehalten und sogar dorthin geführt und zum anderen mechanisch arretiert. Unten und oben am Display sind jeweils zwei kleine Haken, mit denen es eingeklinkt wird. Der Mechanismus wie auch der Displayrahmen wirken sehr stabil, wie auch das Notebook insgesamt einen sehr hochwertigen Eindruck macht. Als Tablet ist es aber ganz schön schwer. 1,542 kg zeigte unsere Waage an und damit etwa 150 Gramm mehr als beim Ultrabook XPS 13. Für ein Ultrabook ist das XPS 12 noch gut transportierbar, als Tablet ist es allerdings eher ein Couchgerät. Das XPS 12 ist übrigens auch etwas dicker als das XPS 13: 24 mm statt 21 mm. Für ein Convertible ist das gut. Ein Elitebook 2740p ist beispielsweise über 30 mm dick und bietet trotzdem nicht so gute Akkulaufzeiten.

Im Tablet-Modus ist das Notebook nicht dafür geeignet, zwischen Daumen und Zeigefinger transportiert zu werden. Aufgrund des Gewichts klemmt der Nutzer es schnell unter den Arm. Dank der gummierten Unterseite kann das XPS 12 als Tablet auch gut festgehalten werden - trotz des hohen Gewichts.

Dell hat ein spiegelndes Display verbaut. Das hat die üblichen Nachteile und kann sich bei direkter Sonneneinstrahlung negativ auswirken. Andererseits ist das Display aber auch sehr hell. In unserer Büroumgebung konnten wir die störenden Spiegelungen meist überstrahlen. Abends kann das Display mehr stören. In dunkler Umgebung kann der Nutzer nicht auf bis zu 400 Candela/qm hochdrehen, ohne dass die Augen schmerzen, und dann stört eventuell die beleuchtete Tastatur im Display. Über einen Sensor wird die Helligkeit gut nachgeregelt. Dell verzichtet darauf, zugunsten der Akkulaufzeit eine künstlich niedrige Helligkeit einzustellen. Wer will, kann das aber immer noch nachregeln, da die Automatik mit den Windows-8-Treibern nicht starr ist.

 Dell XPS 12 im Kurztest: Convertible Ultrabook mit gutem Full-HD-TouchscreenKaum Anschlüsse, mehr Knöpfe, gute Akkulaufzeiten 
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ub-king 06. Nov 2012

Das XPS 12 ist ein sehr interessantes Gerät, wie alle Convertible Ultrabooks. Ich freue...

websadist 02. Nov 2012

Echt? das wundert, wenn man bei einem Touchscreen eine so hohe Auflösung anbietet? Sagt...

as (Golem.de) 02. Nov 2012

Hallo, Das XPS 12 hat keinen Digitizer. Es funktionieren also nur kapazitive Stifte, die...

Lala Satalin... 29. Okt 2012

Also noch Sandy Bridge statt Ivy... Kann den UX31A nur empfehlen. Kein Plastikschrott...

Chatlog 29. Okt 2012

Das Inspiron Duo hat die gleiche Mechanik, bekannter hat das vor 2 Jahren gekauft und es...


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