Zwei Kabel trotz Displayport 1.4
Bei den Anschlüssen merken wir, dass das Konzept des Ultrasharp-Monitors an der grundlegenden Technik scheitert. Der Bildschirm hat zwei Displayport-1.4-Eingänge. Die können wir nicht etwa für zwei verschiedene Clients nutzen, sondern müssen beide Buchsen in eine kompatible Grafikkarte mit zwei freien Displayport-Anschlüssen stecken. Der Monitor unterstützt keine Komprimierungsverfahren wie Display Stream Compression (DSC). Damit wäre 8K auch mit nur einem Kabel möglich gewesen.
So erhalten wir entweder nur 30 Hz Bildfrequenz, oder noch merkwürdiger: Ein halbes Bild wird uns angezeigt. Aus Neugier haben wir auch versucht, statt des Displayport-Kabels ein HDMI-Kabel per Adapter zu nutzen - ohne Erfolg. Das wäre aber theoretisch möglich, da HDMI 2.0b zumindest 4K bei 60 Hz verlustfrei darstellen kann.
Dass der Monitor immer zwei Ports an der GPU benötigt, schränkt dessen ohnehin schon nischigen Einsatzzweck noch weiter ein. Das ist angesichts der schon erwähnten soliden Grundplattform sehr schade. So bietet der Monitor beispielsweise auch vier USB-A-Buchsen (3.2 Gen1) per USB-Hub, die für Tastatur, Maus und andere Geräte praktisch sind.
Im Dauerbetrieb wird es warm
Je länger wir den Dell-Monitor betreiben, desto mehr merken wir, dass er im Betrieb schnell recht warm wird. Das Gerät führt an der Ober- und Unterseite einen Großteil der Wärme ab, die durch die etwa 85 Watt Leistungsaufnahme entstehen. Allerdings strahlt uns nach ein wenig Zeit auch Abwärme von vorn an. Wir empfinden das nur nach sehr langer Zeit vor dem Bildschirm als störend und es ist nicht so, dass wir es davor nicht aushalten können. In vollen Büros kann das aber zu weiterer Abwärme und stickiger Luft führen.
Das Einstellungsmenü des Bildschirms ist dafür recht einfach zu bedienen. Die Knöpfe befinden sich an der unteren rechten Seite des Panels, ihre Funktionen werden in einem Menü eingeblendet. Beim Navigieren kamen wir daher gut zurecht und mussten nicht zweimal schauen, welche Taste wir drücken müssen. Das ist leider nicht bei jedem Monitor selbstverständlich.
Im Menü lassen sich diverse Einstellungen vornehmen. Wir können verschiedene voreingestellte Farbprofile nutzen oder unser eigenes erstellen. Im Menü lässt sich zudem der dynamische Kontrast abstellen, den wir im Test als etwas träge empfinden. Das sehen wir beim Wechsel von dunklen zu hellen Flächen, wenn sich die Helligkeit nur sehr langsam verändert.
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Das liegt ja wohl auf der Hand! 150DPI sind die Hölle, sowohl unter Windows als auch...
Kann nicht sagen, ob 21:9 man überhaupt braucht. Ich hab ein 42,5" UHD, 16:9. Das...
Weiß nicht, was ich dazu noch sagen kann. Also ich habe 42,5" 16:9 in UHD. Meistens macht...
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Aus meiner Erfahrung kann ich Dein Argument nicht bestätigen: Selbst wenn Du einen 8K...