32 Zoll großer Schminkspiegel

Tatsächlich ist das stark spiegelnde Display eines unserer größten Probleme mit dem Ultrasharp-Monitor. Schon an einem grauen Berliner Nachmittag mit geöffneten Jalousien erkennen wir uns selbst in der stark spiegelnden Oberfläche. Das sollte bei einem Monitor, auf den wir gut und gerne acht Stunden schauen, eigentlich nicht sein. Da die Helligkeit des Panels ansonsten eigentlich recht gut ist, ist das doppelt schade.

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Wir messen in der Mitte des Displays maximal 420 cd/m² Helligkeit. Über HDR verfügt der Bildschirm nicht, daher kann dies als maximal möglicher Helligkeitswert angesehen werden. Die reicht in abgedunkelten Räumen komplett aus und kann auch heruntergeregelt werden - solange eben nicht die Sonne oder ein anderes helles Licht auf das Spiegelpanel fällt.

Die Ausleuchtung des Panels ist dabei erfreulich gleichmäßig. Auch an den Rändern messen wir um die 400 cd/m². Der Abstand zwischen dem höchsten Messwert und dem niedrigsten Messwert von 381 cd/m² liegt bei 9,2 Prozent. Anzumerken ist aber das Backlight-Bleeding, das wir bei komplett schwarzem Bildinhalt erkennen. An den Monitorrändern scheinen die Leuchten durch das Display hindurch und werden sichtbar. Im Alltag ist das allerdings vernachlässigbar.

Der IPS-Bildschirm hat zudem eine sehr gute Blickwinkelstabilität: Erst bei extremen Betrachtungswinkeln erkennen wir Farbverfälschungen. Vorher werden wir eher von der spiegelnden Oberfläche geblendet.

  • Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Die Farbraumabdeckung geht in Ordnung. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Gleichmäßige Ausleuchtung des Panels 420 in cd/m² (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Im Diagramm sehen wir die verschobenen Kontakte. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Gleichmäßige Ausleuchtung des Panels 420 in cd/m² (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Für die Farbmessung haben wir das Tool Displaycal benutzt, das uns den Farbumfang in einem verständlichen Diagramm anzeigt. Nach der ersten Messung bestätigt sich unser erster subjektiver Eindruck: Das Display stellt Farben nur moderat farbtreu dar, das suggeriert uns der Delta-E-Wert von maximal 3.27. Im Durchschnitt ist es ein Unterschied von 1.31. Dabei ist die Farbabdeckung des DCI-P3-Raumes eigentlich ziemlich beeindruckend: 113 Prozent werden vom Dell-Display bedient. Im Diagramm sehen wir aber, dass gerade in grünen Bereichen die zuvor erwähnten Farbungenauigkeiten auftreten.

Durch die extreme Auflösung können wir in Photoshop trotzdem Bilder bearbeiten und auf eine sehr große Vergrößerung heranzoomen, ohne dass das Bild verschwommen wirkt. Wir würden den Dell-Monitor aber nicht für professionelle Bildbearbeitung im Fotostudio empfehlen.

Pivot macht froh

Ob nun nach links um 90 Grad gedreht, nach rechts um 90 Grad gedreht oder in der vertikalen Ausrichtung eingestellt: Der Ultrasharp-Monitor ist an einem hervorragenden Standfuß montiert, den wir in dieser Form gerne bei vielen weiteren Monitoren sehen wollen. Nicht nur können wir den Bildschirm leicht in Höhe, Neigung, Schwenkung und in der Drehung einstellen, der Standfuß wirkt auch sehr stabil und trotzdem nicht zu ausladend.

  • Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Die Farbraumabdeckung geht in Ordnung. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Gleichmäßige Ausleuchtung des Panels 420 in cd/m² (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Im Diagramm sehen wir die verschobenen Kontakte. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Dell Ultrasharp UP3218K (Bild: Daniel Pook/Golem.de)

Auch ist der Monitor durch seine etwa 1 cm dicken Displayränder recht kompakt gehalten - zumindest für einen 32-Zoll-Bildschirm. Dell schafft es hier, ein schlichtes und modernes Design zu verarbeiten, das uns gefällt. Ein Vorteil ist zudem, dass der Standfuß auch andere Bildschirme unterstützt, die auf den VESA-Stecksockel passen.

Ein anderer Monitor auf dem Standfuß wäre wohl im Nachhinein die bessere Idee, wie wir feststellen.

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 Dell Ultrasharp UP3218K im Test: 8K ist es noch nicht wertZwei Kabel trotz Displayport 1.4 
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Mik30 09. Apr 2020

Das liegt ja wohl auf der Hand! 150DPI sind die Hölle, sowohl unter Windows als auch...

renegade334 09. Apr 2020

Kann nicht sagen, ob 21:9 man überhaupt braucht. Ich hab ein 42,5" UHD, 16:9. Das...

renegade334 09. Apr 2020

Weiß nicht, was ich dazu noch sagen kann. Also ich habe 42,5" 16:9 in UHD. Meistens macht...

Niaxa 02. Apr 2020

Über FHD wurde sich an fast allen Ecken gefreut. 4K wurde auch gut aufgenommen nur gibt's...

DieTatsaechlich... 31. Mär 2020

Aus meiner Erfahrung kann ich Dein Argument nicht bestätigen: Selbst wenn Du einen 8K...



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