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Dell-Roadmap: Kommendes XPS 13 nutzt Ice Lake

Dell plant zwei Geräte mit Intels 10-nm-Ice-Lake-Chips: das XPS 13 (7390) ist ein Convertible, das XPS 13 (7300) ein Ultrabook. Die Ice-Lake-Prozessoren haben Bezeichnungen wie das kryptische Core i7-1065G7, denn Intel ändert das Namensschema.
/ Marc Sauter
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Ice Lake U soll noch 2019 veröffentlicht werden. (Bild: Intel)
Ice Lake U soll noch 2019 veröffentlicht werden. Bild: Intel

Auf die CPU-Roadmap folgt die Notebook-Roadmap: Die Folien stammen von Dell und wurden der niederländischen Hardware-Seite Tweakers(öffnet im neuen Fenster) zugespielt. Die Informationen zeigen, welche Convertibles, Ultrabooks und Notebooks der Hersteller in den kommenden Monaten plant. Einige Geräte basieren auf Intels 10-nm-Chips der Ice-Lake-Generation, von denen erste Modelle teils ungewöhnliche Bezeichnungen(öffnet im neuen Fenster) zu tragen scheinen.

Dell arbeitet der Roadmap zufolge an einem XPS 13 (7390) als Convertible, das im August 2019 mit Ice Lake U vorgestellt werden soll. Kurz darauf im September – passend zur Ifa in Berlin – erscheint das XPS 13 (7300) als klassisches Ultrabook. In diesem Modell steckt aber kein Ice Lake U, sondern ein Comet Lake U in 14 nm. Erst im Januar 2020, also zur CES in Las Vegas, ist das XPS 13 (7390) als Ultrabook anberaumt.

Intel präsentiert Ice Lake U (CES 2019)
Intel präsentiert Ice Lake U (CES 2019) (04:16)

Comet Lake U ist ein 14-nm-Design mit vier CPU-Kernen und GT2-Grafikeinheit, wobei die Microarchitektur weitgehend identisch zu Kaby Lake U von August 2016 ist. Erst Ice Lake U bringt den Wechsel auf 10+ nm sowie die neuen Sunny-Cove-Kerne samt Gen11-Grafikeinheit. Derzeit sind die 10-nm-Prozessoren für Spätsommer 2019 angesetzt, schon auf der Computex im Mai wird Intel aber offenbar weitere Informationen veröffentlichen.

Vorserienmuster der früher erscheinenden Comet Lake U gibt es daher längst, so entdeckte der für das Auffinden solcher Engineering Samples bekannte Tum Apisak in einer Datenbank etwa einen Core i5-10210U mit den ES-typischen 1,6 GHz. Intel nutzt für die Chips offenbar erstmals eine fünfstellige Bezeichnung, was ergo auch für Ice Lake zutrifft: Einem taiwanischen Foren-Eintrag zufolge nennt Intel die Chips beispielsweise Core i7-1065G7, Core i5-1035G4 oder Core i3-1005G1. Das Gx-Suffix könnte dabei auf eine Abstufung der Anzahl der Ausführungseinheiten der Grafikeinheit hinweisen – vermutlich 32 EUs, 48 EUs und 64 EUs.

Core-Generationen (Client Mobile) von Intel im Überblick
Beispiel-ChipFertigungCPU-Kerne + GrafikiGPU-µArchLaunch
ArrandaleCore i5-520UM32 nm 2 + GT2Gen5.752010
Sandy BridgeCore i5-2537M32 nm 2 + GT2Gen62011
Ivy BridgeCore i5-3427U22 nm 2 + GT2Gen72012
Haswell ULTCore i5-4300U22 nm 2 + GT2, 2 + GT3 Gen7.52013
Broadwell UCore i5-5300U14 nm2 + GT2, 2 + GT3 Gen82014
Skylake UCore i5-6300U14 nm2 + GT2, 2 + GT3e Gen92015
Kaby Lake UCore i5-7300U14+ nm2 + GT2, 2 + GT3eGen9.52016
Kaby Lake Refresh Core i5-8350U14++ nm4 + GT2, 4 + GT3eGen9.52017
Cannon Lake UCore i3-8121U10 nm2 + GT2 (deaktiviert)Gen102018
Whiskey Lake UCore i5-8265U14++ nm4 + GT2 Gen9.52018
Ice Lake UCore i5-1035 G710+ nm2 + GT2, 4 + GT2Gen112019
Comet Lake UCore i5-10210U14+++ nm 2 + GT2, 4 + GT2, 6 + GT2Gen9.52019
Tiger Lake UCore i5-1135G710 nm Super Fin4 + GT2 Gen12 (Xe)2020
Alder Lake P(?)Intel 7 (10+++ nm)6+8 + GT3Gen12 (Xe)2022

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