Abo
  • Services:

Dell: Neuer Börsengang, neues Glück?

Dell will wieder an die Börse. Der hochverschuldete Konzern braucht dringend Geld, auch für weitere Zukäufe wie die der ausstehenden Anteile von VMware.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Firmenlogo
Das Firmenlogo (Bild: Dell-EMC)

Dell prüft einen Börsengang und die Übernahme der ausstehenden Anteile von VMware. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise. Die Gespräche zwischen den beiden Unternehmen seien noch in einem frühen Stadium. VMware hat einen Börsenwert von über 50 Milliarden US-Dollar. Als Dell im Jahr 2016 EMC kaufte, besaß EMC 80 Prozent der Anteile an VMware.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart
  2. Schaeffler AG, Herzogenaurach

Falls Dell wieder an die Börse geht, wäre dies eines der größten Initial Public Offerings (IPO) der vergangenen Jahre. Damit könnte der hohe Schuldenstand Dells gesenkt werden. Gegenwärtig hat das Unternehmen laut Angaben von S&P Capital IQ Schulden in Höhe von 51 Milliarden US-Dollar, dafür fallen jährlich Zinsen in Höhe von rund 2 Milliarden US-Dollar an.

Dell hatte am 12. Oktober 2015 den Kauf von EMC für 67 Milliarden US-Dollar bekanntgegeben, die zu der Zeit größte Übernahme im IT-Sektor. Im September 2016 wurde der Zusammenschluss vollzogen. Die "Unternehmensfamilie" umfasse Dell, Dell EMC, Pivotal, RSA, Secureworks, Virtustream und VMware, die Bereiche wie Hybrid Cloud, Software-Defined Datacenter, Converged Infrastructure und Platform as a Service, Data Analytics, Mobility und Cyber Security abdecken. Dells Board Of Directors bestand aus Michael Dell und den beiden Silver-Lake-Managing-Partnern Egon Durgan und Simon Patterson. Firmengründer Michael Dell hatte das Unternehmen von der Börse genommen. Er kontrolliert zusammen mit Silver Lake Partners und Microsoft den Konzern. Dell meldete nach der Privatisierung Schulden in Höhe von 12 Milliarden US-Dollar.

Neuer Name für Dell

Dell bekam nach der Zusammenlegung mit EMC einen neuen Namen: Dell Technologies. Die Rechner des Anbieters werden weiterhin unter der Dell-Marke verkauft. EMCs Speicherprodukte werden als Dell EMC vermarktet. Die Serverlösungen von Dell werden ebenfalls zu einem Teil von Dell EMC vertrieben.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand

Folgen Sie uns
       


Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo)

Der Ring des Schweizer Startups Padrone soll die Maus überflüssig machen.

Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo) Video aufrufen
Asana-Gründer im Gespräch: Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen
Asana-Gründer im Gespräch
"Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen"

Asana ist aktuell recht erfolgreich im Bereich Business-Software - zahlreiche große Unternehmen arbeiten mit der Organisationssuite. Für Mitgründer Justin Rosenstein geht es aber nicht nur ums Geld, sondern auch um die Unternehmenskultur - nicht nur bei Asana selbst.
Ein Interview von Tobias Költzsch


    Ottobock: Wie ein Exoskelett die Arbeit erleichtert
    Ottobock
    Wie ein Exoskelett die Arbeit erleichtert

    Es verleiht zwar keine Superkräfte. Bei der Arbeit in unbequemer Haltung zum Beispiel mit dem Akkuschrauber unterstützt das Exoskelett Paexo von Ottobock aber gut, wie wir herausgefunden haben. Exoskelette mit aktiver Unterstützung sind in der Entwicklung.
    Ein Erfahrungsbericht von Werner Pluta


      Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
      Radeon VII im Test
      Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

      Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
      Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

      1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
      2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
      3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

        •  /