Dell: Neue Alienware-Notebooks mit Haswell und bis zu 18 Zoll

Dells Alienware 14, 17 und 18 werden mit Intels neuem Haswell-Prozessor ausgestattet und sind komplett überarbeitet worden. In allen Modellen mit einer Bildschirmdiagonalen von 14, 17,3 beziehungsweise 18,4 Zoll steckt mindestens ein Core i7-4700MQ(öffnet im neuen Fenster) mit einer TDP-Einstufung von 47 Watt. Der Prozessor hat vier Kerne à 2,4 GHz mit jeweils zwei Threads und ermöglicht eine höhere Taktung auf bis zu 3,4 GHz per Turboboost, sofern das System genug Kühlreserven hat.
Das 17- und das 18-Zoll-Modell können auch einen 57-Watt-Prozessor aufnehmen: den Core i7-4930MX(öffnet im neuen Fenster) , der zur Extreme Edition gehört. Das 18-Zoll-Modell wird es auch mit einer werkseitig auf 4,3 GHz übertakteten CPU geben, wie Dell bei der Vorstellung in London erklärte. Das Modell taucht in dem uns vorliegenden Datenblatt jedoch noch nicht auf.



















Der Arbeitsspeicher der Modelle kann erweitert werden. Bis zu 32 (17 und 18 Zoll) und 16 GByte sieht Dell bei seinen Alienware-Modellen vor, die in vier beziehungsweise zwei SO-DIMM-Slots passen. Auch der Speicherplatz bietet verschiedene Optionen von einer herkömmlichen Festplatte, einer Festplatte samt 64 GByte SSD-Cache im mSATA-Format bis hin zu vier Datenträgern (1 x mSATA, 3 x SATA). Letzteres ist allerdings nur beim 17- und beim 18-Zoll-Modell möglich. Als optische Laufwerke gibt es entweder einen DVD- oder einen BD-Brenner.
Killer-NIC und 802.11ac-WLAN
Nur die Netzwerkkarte für Kabelverbindungen ist eine Killer-NIC von Qualcomm, die besonders niedrige Latenzen für Spieler ermöglichen soll. Beim WLAN-Chip hat sich Dell für einen hohen Durchsatz entschieden und verbaut einen Broadcom-Chip, der auch 802.11ac, also Gigabit-WLAN mit 1,3 GBit/s brutto, unterstützt. Das 14-Zoll-Modell kann alternativ auch mit einer Killer-NIC-WLAN-Karte ausgestattet werden.
Das Display gibt es in allen Modellen mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Beim 18-Zoll-Modell spiegelt es. Das 17- und 14-Zoll-Modell gibt es auch mit mattem Display. Außerdem sind bei den beiden kleinen Modellen auch niedrigere Auflösungen von 1.600 x 900 beziehungsweise beim 14er sogar groben 1.366 x 768 Pixeln möglich.
Alienware 18 mit zwei Geforce GTX 780M im SLI-Betrieb
Zur Ansteuerung verbaut Dell diverse Grafikchips. Beim 17- und beim 18-Zoll-Modell sind es Nvidias Geforce GTX 765M, 770M oder 780M. Im 18-Zoll-Modell sind jeweils zwei der Chips verbaut und arbeiten im SLI-Betrieb zusammen. Das kleinste Alienware-Notebook gibt es mit der GTX 750M oder 765M.
Die Ausstattung beinhaltet noch einige typische Funktionen für Spieler. So lässt sich die Beleuchtung der Tastatur, des Logos, der Lüfter und anderer Verzierungen detailliert anpassen. Sowohl andere Farben als auch Blinken sind möglich. Außerdem ist die Tastatur in vier Beleuchtungszonen unterteilt. Auch das Touchpad ist beleuchtet.



















Die Notebooks sind wegen der notwendigen Kühlung und des gut gefertigten, aber massiven Gehäuses ziemlich schwer. Bei rund 2,8 kg liegt das Startgewicht des 14-Zoll-Modells mit einem 69-Wattstunden-Akku und der Grundausstattung. Das Alienware 17 wiegt 4,15 kg und das 18-Zoll-Modell, das mit fast 6 cm so dick ist wie eine Scheckkarte hoch, wiegt stolze 5,5 kg. In beiden steckt jeweils ein 86-Wattstunden-Akku.
Akkulaufzeit wird nicht angegeben
Aufgrund der hohen Leistung der Notebooks kann der Akku wohl nur als USV eingestuft werden, wenn die Geräte unter Last stehen. Angaben zur Akkulaufzeit macht Dell nicht. Die mitgelieferten Netzteile mit 150 bis 330 Watt zeigen aber, dass die Notebooks im Spielbetrieb eine hohe Leistung aufnehmen können.
Die Notebooks(öffnet im neuen Fenster) werden laut Dell Mitte bis Ende Juni 2013 ausgeliefert. Für das Alienware 14 verlangt Dell rund 1.450 Euro. Beim 17-Zoll-Modell wird derzeit in Deutschland kein Preis angezeigt und das größte Modell wird ab 2.200 Euro angeboten. Noch zeigt Dells Shopsystem nicht alle Konfigurationsmöglichkeiten an, die uns im Datenblatt vorliegen. Als Betriebssystem wird sowohl Windows 7 als auch Windows 8 angeboten.