Wacom-Digitizer versus N-Trig-Digitizer

Zum Vergleich haben wir sowohl ein Convertible von Lenovo (X220t) als auch HPs 2740p (mit Windows 7 und Windows 8) zur Verfügung. Die beiden Geräte sind produktiv im Einsatz, wir kennen also die Macken der Notebooks - und eine der Hauptmacken dieser beiden Geräte heißt leider Wacom.

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Ebenfalls in unserem Portfolio gibt es ein Samsung Series 5 Slate. Es ist ein Tablet-PC mit Wacom-Digitizer, aber Samsung schafft es, Wacom-Hardware zu verbauen, die sehr präzise ist. Und das, obwohl Samsung in dem Bereich neu ist. HP und Lenovo konnten ihre Erfahrung nicht nutzen, um einen guten Digitizer zu ermöglichen. Tendenziell haben wir mit dem X220t aber weniger Ärger als mit dem HP-Notebook und der Lenovo-Stift ist auch etwas präziser, wenngleich auch er im Randbereich zu krummen Linien neigt.

Der große Nachteil von N-Trig-Digitizern ist übrigens verschwunden: Adobe Photoshop funktioniert jetzt mit der Druckempfindlichkeit des Stifts, was wir anhand der Version CS 5.1 und CS 6 bestätigen konnten. Früher waren nur einzelne Anwendungen wie Artrage oder das Windows-Journal kompatibel mit N-Trig-Stiften. Artweaver, das ebenfalls auf die Wintab-API setzt, funktionierte aber nicht mit dem N-Trig-Stift.

  • Dells Latitude XT3 (Bilder: Andreas Sebayang)
  • Im Unterschied zum Vorgänger...
  • ... hat das Notebook jetzt direkt viele Schnittstellen.
  • Das Display lässt sich nun in beide Richtungen drehen.
  • Stiftschacht
  • Das Gelenk wirkt stabil.
  • Im Tablet-Betrieb...
  • ... sind die Zusatztasten praktisch.
  • Der Stift von N-Trig braucht eine AAAA-Zelle.
  • Der Haken (im Dunkeln) wird von einem Magneten herausgeholt.
  • Smartcard-Reader...
  • ... und Expresscard/34-Schacht
Der Stift von N-Trig braucht eine AAAA-Zelle.

Wir hatten dafür auf den Wacom-Tablets Schwierigkeiten mit der Druckempfindlichkeit. Beim HP 2740p unter Windows 8 war die Druckempfindlichkeit nur im Windows Journal und bei Artrage mit deaktiviertem Wintab vorhanden und Photoshop funktionierte auch nicht. Das ist ein Hinweis auf Wintab-Probleme. Mit Windows 7 haben wir den Digitizer zum Teil besser im Griff gehabt. Allerdings sind dann Treiber notwendig, die nicht von HP sind, und der Nutzer muss bei der Reihenfolge der Installation aufpassen. Wir haben die Druckempfindlichkeit gelegentlich einfach verloren, ohne dass der Grund ersichtlich war.

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Beim X220t mit Windows 7 hingegen funktionierte Photoshop genauso wie das Windows Journal. Artrage ließ sich hingegen nicht zur Mitarbeit bewegen, unabhängig von der Wintab-Einstellung. Artweavers Druckempfindlichkeit funktionierte bei uns bei keinem der Convertibles.

Die Probleme zeigen ganz gut, dass auf Microsofts Tablet-PC-Plattform auch nach Jahren noch nicht alles so ist, wie es sein sollte. Tablet-PCs sind weiterhin mit viel Arbeit bei der Konfiguration und Recherche verbunden. Dells XT3 ist aber besser zu handhaben als die Konkurrenz.

Damit übertrifft Digitizer-Hersteller N-Trig im XT3 erstmals die Bedienbarkeit von Wacom-Convertibles. Für N-Trig spricht zudem die Präzision des Stifts. Wacom frustriert mit unnötig viel Konfigurationsarbeit den Anwender. Wer einen alten Stift von N-Trig hat, kann diesen übrigens beim XT3 nicht mehr benutzen. Die batteriebetriebenen und per Induktion versorgten N-Trig-Stiftsysteme sind zueinander inkompatibel.

Akkulaufzeit enttäuscht

Die Akkulaufzeit enttäuscht. Bei einem Gewicht von 2,2 kg konnten wir nicht länger als 4 Stunden mit dem System arbeiten, in der Praxis sind es eher weniger als 3 Stunden. In einem Test war das Notebook nach 2:59 Stunden aus, dabei war die Helligkeit auf Maximum und das Mobilfunkmodem aktiv. Das liegt an dem 44-Wattstunden-Akku - einem erstaunlich kleinen Energiespender, obwohl das Notebook so schwer ist. Dieser schafft es nicht, das recht helle Display und andere Komponenten lang genug mit Energie zu versorgen. Wer das Notebook bei mittlerer Helligkeit und aktivem WLAN nur stehen lässt, kommt auf maximal 6 Stunden. Da der Prozessor aber wegen des Turboboosts schnell hochtaktet, sind die Werte in der Praxis kaum erreichbar.

Laut Datenblatt gibt es noch einen 76- und einen 93-Wattstunden-Akku. Letzterer ist ein Unterschnallakku. In Kombination dürfte sich die Laufzeit vervierfachen lassen. Das Notebook wird dann allerdings noch schwerer.

Lüfter geht an und aus

In vielen Situationen bleibt der Lüfter des Latitude XT3 komplett abgeschaltet. Wird der Prozessor doch zu warm, wird der Lüfter hochgefahren. Dann ist er aber hörbar. Wir würden uns wünschen, dass Dell den Lüfter langsam drehen lassen und dafür früher anschalten würde.

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 Ausstattung und Unterschiede zum Latitude XT2Verfügbarkeit und Fazit 
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Eco8 08. Mai 2012

Lernen Sie doch besser erst einmal sich richtig zu artikulieren, denn ihr post ist alles...

DrSchnitzel 08. Mai 2012

Wir haben für bei uns 8 XT3 angeschafft und ich bin enttäuscht. 2 der Geräte hatten...

dumdideidum 07. Mai 2012

Es geht ja auch darum, dass sie die symbole entsprechend anpassen....auf einem ipad2 und...

maXity 06. Mai 2012

War das jetzt so schwer ein paar Worte zu dem Gerät zu sagen? Schade.



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